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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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October 152«.

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Der Raum gestattet nicht, die nach erhaltenen Acten über die propagandistische Thätigkeit Zürichs imThurgan, der Landschaft St. Gallen :c. vollständig vorzuführen; wir geben daher nur das Erheblichste.

Zu :». 1528, 16. September (Mittwoch nach Felicis et Regula). Zürich an Bern.Als dann wir zuotagen mit üwern Kotten mermalen red gehalten nnd uns nit wenig beschwert habcnt, daß die biderben lüt imThurgöw und andern gemeinen Herrschaften und vogtyen, umb daß sy das wort inen klar und heiter predigenze lassen begirig und demselben anhängig syen, gestraft und elen(di)klich um das ir in vil weg gebracht werdent,und wir vermeint, durch unser schriften und Handlungen an die landvögt je zuo ziten beschechen, etwas frncht-barlichs ze schaffen, so hat es noch nit so vil erschossen, dann daß die klegten und sonderlich dem Thurgöwje lenger je größer nnd unlidenlichcr für uns als die nächsten anstößer getragen werdent. Diewil dann nnsersachtens die merklich notdurft will erhöischen, die fachen mit dapferkeit und allen trüwen zuo handlen und anzuo-grifen, ouch uns in unserer beidersits angenomner burgerschaft eigentlich zuo ersechcn nnd die mit worten undwerken zuo bckreftigen und die armen nnderthanen nit also des göttlichen worts halb plagen, vexieren und kestigenze lassen, so ist grund desselben nnd sonderlich zuo fürdrung der ere gotts und sins ewigen worts an üchunser' gar hoch trungenlich und ernstlichs begeren, ir wellint diß unser schribcn und die beschwerden darin angczöigtals die verständigen zuo herzen fassen, üch darüber beratschlagen und üwer botschaft uf nächst haltende tagleistunggen Baden mit vollmächtigem gwalt abzefcrtigen (sie), mit unfern gesandten stattlich ze handlen, es wäre daß wirunfern Eidgnossen harusseitind, daß mir gcnötiget wurdint, diewil es nit anders zuogan wellte, für die gmeindcnim Thurgöw ze kcren und st) aller unser Handlung, thuon(s) und lassens ze berichten, oder sunst in ander weg,wie üch für guot und notwendig anscchen wellte, mit inen ze reden und zuo handlen, und wellint üch Hannerzöigcn, als unser ungezwifelt vertruwcn zuo üch stat. So vil dann an uns ist, werdent wir unser botschaftnach notdurft nf obernemptcn tag gen Baden mit den üwern ze handlen ouch abfertigen nnd an uns nützit, wederkost, müeg noch arbeit erwinden lassen," ze. ?c. St.A. Bern: Abscht-de oo5-sos.

Zu >«. 1528, 14. October (Mittwoch vor Galli). Zürich an den Vogt in Kpburg und an Stein. Mansehe täglich, was für arglistige Anschläge im Gange seien, und erkenne dies aus dem neulich erlassenen Gebotder Gcrichtsherren und des Landvogtes im Thurgan, daß bei einem allfallig ausbrechenden Sturme Jedermannzu Hause bleiben solle; ebenso höre man, daß der Landvogt gegen geistliche und weltliche Personen des göttlichenWortes wegen freventlich zu handeln entschlossen scheine, weil er dazu Befehl habe; endlich sei man inne geworden,daß etliche der Eidgenossen mit den Herren jenseit des Sees Unterredungen haben, sodaß bei einem Stimm dieFremden ins Thurgan einbrechen und die Anhänger des Evangeliums unterdrücken möchten. Deßhalb begehreman von den Obgenannte», daß sie fortfahre», getreues Aufsehen zu haben, und sich bereit halten, falls vonSteckborn oder Andern, die des göttlichen Wortes wegen angegriffen würden, ein Sturm ausginge, demselbennnverweilt zuzulaufen nnd eilig den Obern zu berichten. St. A. ZtMch: Mtssw-n.

S84.

Ijem und Ireivurg. 1528, 15. bis 21. October.

Archive Bcr» und Areiburg.

Verhandlungen in Sachen der Genfer.

1) 1528, 2i>. September (Michaelis), Bern, Beschluß des großen Nathcs.Dem Herzogen (ze schrybcn),wie (wir) im dick geschriben, (und er) vil znogescit, (aber) nützit darab tha», den armen litten das ir verbiete,korn nnd min w. So nun min Herren alle mittel gcsnocht, ime ze scheiden, nnd das von wegen der alten pündnuß,die er immer anzüche, than haben, (begeren wir, daß er) »och hüt by tag (den Jcnfcrn) das irc verfolgen lasse,denn es jctz an der zyt (syc); dann so nnst er das nit thuon ivöll, (mög er) denken, was ime dnrns erwachsen(möcht), das ime und mincn Herren nnd den iren zuo beiden ststcn nit ivol erschießen, sonder ein fach erheben,