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September 1528.
einander» versamlot, volkomenlichen vollendet was, darumb uns ganz unrecht beschicht und von inen zuogemessenwird, deß wir nicht schuld tragen.
„Und umb daß sy sagen, uns von dem merern und größern teil abgetretten syn zc., ist unser antwurt, daßwir von den ungehorsamen, die weder zuosagung noch ergangne wer, (so) vor gemeinden und raten beschcchen,halten woltent, abgetretten sind und nicht von dem nierern theil; dann wir vorhar noch allweg, auch noch zeletstcrgangncm mer u>n den span, so wir mit unserm gegentheil habent, der mertheil gewesen, deßhalb die unwarheitdurch sy von uns dargethon worden ist;^) wiewol wir gespürend, daß sy vermeinend durch ir ufwiglen undonunderlaßlich anstören und rottiern so vil zuo weg gebracht haben, daß st) sürhin ein mers haben möchtind;doch ist es noch nie ergangen. Wie erberlich aber sölichs sye, etwa einfaltig volk wider vilfaltig zuosagcn zehandle» anzerichten und in unglouben ze bringen, gebend wir jedem verständigen ze ermessen.
„Wyter werden wir von inen angezogen, wie wir ein eigne rottierung und zuosamenblasung gemacht, Zc.Daruf sagen wir, daß uns ungüctlichen beschicht, dann wir dhein zuosamenblasung nit gemacht, ouch dhein andersnit begert noch nnserstcils fürgenommen, dann by unser» gemachten zuo belyben und den Eidgnossen ir zuosagenze halten, haben uns ouch nicht wider den Amman gesetzt, deßglychen ouch nicht von dem meren theil ze mercngesündert, sunders von den ungehorsamen. Umb (das) aber daß wir von den berüerten ungehorsamen unsersgegentheils gestanden und abgetretten sind, wirt in dem schriftlichen fürtrag, so wir üch, unfern lieben Eidgnossen,jetz fürzehalten begerent, gnuogsam vermerkt.
3. „So nun die von Zürich uns allein für ein gesünderte rott achtent zc., habent wir uns der rottierunghicvor gnuogsam verantwnrtet. Umb aber daß wir nit Eidgnossen sin sollten, loben wir Gott, daß wir nicht anir erkanntnuß gebunden sind, deßhalb um ir erkennen weder gethon noch gelon; dann in glichem wert, wie st)uns achtent, dermaß werden wir st) Hinwider halten; wir Hassent ouch, daß unser lieb Eidgnossen die andern Ortguot wüsten tragind, wer wir sigent, uns ouch für fromm ufrecht Eidgnossen habind, die wir ob gott will mittrüwer stätigkeit syn und belyben wellent, ob es schon den giftigen nydigen galten unser mißgünnern im herzenleid war.
„Deiynach lassen sy sich merken, wie sy uns weder hilf noch bystand wider unser oberkeit ze thuon schuldig zc.;geben wir antwurt, daß wir wider ein oberkeit nie gewesen, sunders allein wider die ungehorsamen unsers gegen-theils, die der oberkeit allweg ungehorsam erschinen sind, dardurch wir zuo disen spänen kommen, als das offenbarist, darumb sy unbillich uns die ungehorsamen nemend. Deßglich der hilf halb, die sy uns nicht ze thuon schuldigsin vermeinend, so doch wir die wider ein oberkeit von inen nie begert noch (sunst) wider jemands, sunder alleinzuo dein rechten ze verhelfen, das uns dennocht von inen nicht hat mögen verlangt werden, deß wir klagcnbarsind; ob sy aber uns hilf ze thuon schuldig oder nicht, wirt in dem punt der fünf Orten, darin mir ouch ver-griffen, gar heiter erklärt, den wir sy bas ze erlesen crmant haben wellent.
4. „Wyter zc. Darzuo sagen wir, daß uns der zuogelegten ungehorsame wider ein oberkeit und unserlandsrecht ganz unrecht beschicht, als das offenbar ist, und wir wol kundtlich machen wellent. Des gotteswortshalb sind wir eins ungczwyfelten rechten gloubens, de» unser vorder» ouch gehebt, dero glücklich wolfart umb irswaren gloubens willen, deß sy von Gott belont, wir noch genießent; by sölchem waren gotteswort, wie das vonden berüerten nnsern vättern und eltern an nns komen, wir ouch ze belyben begerent; so aber sy von Zürich desgloubens, den ouch ir und unser vordern gehcbt, nicht mer sind, ouch den für ungerecht verdamment, als ob dergott dem allmächtigen widrig wäre, dardurch sy villicht uns, so dem alten anhangent, wider gottes wort syn ver-meinent, deßglich, ob sy uns schon zuosagen gethon, ouch cid geschworen hettind, umb dero ursach willen unsnicht ze leisten schuldig sin ?c., darby unser lieb Eidgnossen (von) Lutzern, Uri, Schwyz und ander mer, so demalten glauben, dem ouch wir anhangent, wol abnemen und verston söllten, was sy sich sölcher zuosagungen undeiden vertrösten sölltent.
5. „Und als wir wyter von inen angezogen werdent der sündrung, so wir von unser oberkeit und demmeren teil der landlüt gethon haben söllent zc., ist nicht war, wir Habens ouch hie ob gnuogsam verantwurtet;
') Die folgenden Zeilen sind von Tschad! in das gewöhnliche Spatinm zwischen den Absätzen hineingedrängt.