Mai 1528,
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enthalte», und in Betreff des Zweiten werden sich die Orte wohl nennen, die ihnen die Hülfe verweigern.V. Zürich und Schwyz erklären sich fetzt bereit, mit ihrem Streit wegen des von Geroldseck endlich ins RechtZU treten; ersteres ersucht zwar noch einmal um eine gütliche Unterhandlung; weil aber Schwyz von einer solchennichts wissen null, so wird den beiden Orten anhcimgestellt, den Nechtstag festzusetzen, I Der Bote für Schwyzbelichtet: Obschon es samt Glarus schon öfter die Toggenbnrger, die ihnen beide» mit ewigem Landrecht verbundenseien, durch Boten und Schriften freundlich und ernstlich ersucht,, von dem lutherischen Wesen abzustehen, habedas alles doch nichts geholfen; denn erst neulich haben dieselben einige Kirchen beraubt, die Bilder zerschlagen,die Messe abgestellt u. s. w. Darum habe Schwyz ans einer ganzen Landsgemeinde beschlossen, die Toggenbnrgerbei den, Eide, den sie ihm geschworen, aufzufordern, die Kirchen wieder zu zieren und die Messe wiederum anfzu-ucksten, indem es sie sonst mit Gewalt dazu nöthigen würde, in der Hoffnung, Glarus würde ihm dabei bchülflichse>»; auch bittet es die andern Orte um treues Aufsehen und Beistand im Nothfall. Der Bote von Glarushat diesen Bericht bestätigt und dabei angezeigt, daß eine Antwort an Schwyz ans die Pfingsttage verschoben sei. —^ a man voraussieht, daß die Toggenbnrger, ungeachtet der ihnen zugeschickten Warnung, den eingeschlagenen Wegweiter verfolgen, und Schivyz mit de» Waffen einschreiten werde, lim dieselben zu strafen, so wird in den AbschiedMnomimm^ daß die nächsten Orte, sobald die Schwyzer aufbrächen, ihre Botschaften dazwischen schicken sollen, nmbm Frieden zu vermitteln, es sei bei Tag oder Nacht ; doch soll auch im Ucbrigen Jedermann thnn, was dieGlinde erheischen. K. Dem Landvogt im Thurgan wird geschrieben, er solle den Müller von Roggwyl vor demLandgericht berechtige» und strafen und sich darin nicht irren lassen. I». 1. Der Eastellan von Musso läßt durchBotschaft vorbringen, man möchte seinen Boten und Dienern in der Eidgenossenschaft Sicherheit und Geleitäkben, indem er dann seinerseits dasselbe thnn werde. Heimzubringen. 2. Zugleich verantwortet er sich der Ochsenh»lb, welche seine Soldaten dem Hans Krämer von Lnccrn und dein Presegg von Uri weggenommen; er habeauln keine Schuld, i. Da Bern ans sein Hülfegesnch wegen Jnterlakcn Antwort begehrt, und man vernommen,atz der Aufstand gottlob bereits unterdrückt sei, so haben die meisten Orte nicht nöthig gefunden, sich darüberzu berathen. Ii,. Die zwei Parteien in Glarus, nämlich diejenigen, die dem alten Glanben treu geblieben, undNeuglänbigen, bringen ihre Beschwerden gegen einander vor. Zuerst eröffnen Jene, sie haben an der letztenandsgemcinde Hill. Mai) eingesehen, daß man beabsichtige, durch eine neue Abmehrung Beschlüsse zu fassen,welche der Zusicherung gänzlich zuwider wären, die sie ans letzten Sonntag Oculi (15. März) den V Ortengegeben; sie haben daher kein anderes Mehren zulassen wollen und ihrem Widertheil Recht dargeschlagen vor dene>lf Orten — indem Zürich leider nicht mehr bei den Eidgenossen sitze — und bitten nun dringend, man möchte'h»en zu,» Rechten verhelfen und entscheiden, welcher Theil Recht oder Unrecht habe. — Die andere Partei erklärtZgegen gemäß ihrer Instruction, sie stehe nirgends vor Recht als im Lande Glarus, und begehrt, sie bei ihrem»ndesbrauch und Landesrecht bleiben zu lassen, „mit langer Meinung, jetzt alles zu melden nicht nöthig." —wird dieser bedauerliche Span in den Abschied genommen, nm ans dem nächsten Tag Antwort zu geben, wiew Sache vermittelt werden könnte. Schließlich werden beide Parteien ernstlich ersucht, sich inzwischen friedlich6" betragen und nichts Unfreundliches zu beginnen. I. Gleichlautend mit seiner eingelegten schriftlichen Instructionhält der französische Gesandte, Herr von Boisrignnlt, einen Vortrag und erklärt im Namen des Königs, 1. daßfür den streitigen Sturmsold von Pavia jedem Mann ohne Unterschied des Grades einen einfachen Sold geben^de und nicht mehr, daß er diesen Sold aber nur denjenigen verabfolgen könne, die an dem Sturme TheilMonimen, und nicht gemäß der Musterung zu Alcssandria, indem gleich nach derselben Viele heimgezogen,^»»nt aber die Eidgenosse» spüren, daß der König lieber in gutem Einverständniß als im Streit mit ihnen
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