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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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1328
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1328 Mai 1528.

k»t olioss piteudls st Ars« ini't au clit priscnmisr st g. nont.rs vills, pour gucn vous supplions trss luimdls-msut guil soit äs vostrs don vouloir äonnor srärs guil soit bors äs Ig. clits prison, voz'ant guil na lait

odoss äiZUS cls punitisn^. . . St. A. Bern: A. Gens.

8) 1528, 22. Mai. Bern NU Genf. Antwort ans dessen jüngste Zuschrift, resp. den Bericht der GenferGesandten über den Tag in Payerne. Man verwundere sich darüber, da Gens doch ohne Zweifel Kenntniß habevon dem letzten, am Samstag den 16. Mai dahier im Großen Rath gefaßten Beschluß über die zu Payernegemachten Artikel, die nämlich bestätigt seien; eine Copie lege man bei. Hienach sei man nicht mehr geneigt,einen weiteren Tag daselbst zu besuchen, und sei es also unnölhig, „gus von« ns (ni) lsvssgus äs Llsnsvs lui

envo^öS umlmssnäsurs" (?). St. A. B-rn- Welsch Missivm X. s» b.

Ueber die Situation Genfs ist Nogci, a. a. O. I. 294—299, zu vergleichen.

SS«.

Lucern. 1528, 20. Mai f. (Mittwoch der Auffahrt Abend f.).

Staatsarchiv Lncern! Mg. Abschiede II. 2. t. Ni«. Staatsarchiv Zürich: Abschiede Bd. lo, k. 15. Tschad. Abschiede-Sammlung T. S.

Staatsarchiv Berne Allg. eidg. Abschied- X-l. SS». KantonSarchiv Basel: Abschiede. Kantonsarchiv Frciburg: Abschiede Bd. 57.

Kantonsarchiv Solothur»: Abschiede Bd.XV. Kantonsarchiv Schaffhause»: Abschiede.

Gesandte: Zürich. Meister (Rudolf) Thumisen; Hans Escher. Bern. Jacob Wagner. Lncern. Schult-heiß Hug; Wernher von Meggen; Jacob Feer; Vogt am Ort; Vogt Flcckcnstcin. Uri. Vogt Türler. SchwYZ-Ammann Zbächi. Unterwalden. Ammann Amstein. Zug. Vogt Zigerli. Glarus. Ammann Aebli. ^)Basel. (Wolfgang Hütfchin). Freibnrg. (Rudolf) Löwenstcin. Solothurn. — Schaffhaufen. Burger-meister Ziegler. Appenzell. Vogt Brüllisauer. — (Lucerner Absch.).

Der Streit zwischen Heini Glättli von Arm und Ulrich Hecker von Jonen, den die von Bremgartcnwieder nach Lunkhofen ans Recht gewiesen haben, wird auf die Jahrrechnung zu Baden verschoben. I». DieLandschaft Wallis sendet an die VII altgläubigen Orte ein freundschaftliches Schreiben ein. e. Veit von Hewenerzählt, er habe im Kloster St. Katharina zu St. Gallen eine Base gehabt, die nun gestorben sei, und weil sieein „hübsches" Gut in das Kloster' gebracht, so habe er jährlich an das Gotteshans zinfcn müssen. Da jetztaber in jenem Kloster kein Gottesdienst gehalten und keine Messe mehr gelesen werde, so glaube er auch nichtsmehr geben zu müssen. Heimzubringen. «K. Ueber die Antwort auf die Artikel, welche Zürich an die ^idgeuosseugebracht hat, berathen sich die Boten der acht altgläubigen Orte besonders und vergleichen sich dann zu folgendemBescheid: Es sei ihre höchste und dringendste Bitte, daß Zürich wieder zu den acht Orten stehe in dem wahrenalten christlichen Glauben, in dem ihre Väter mit einander die Bünde geschlossen, und gemäß diesem Glaubenhandle; sofern es das thue, werde man ihm bereitwillig wieder seinen Sitz und seine hergebrachten bundesgcmäßcnRechte einräumen und alles thnn, wozu man durch die Bünde verpflichtet sei. — Da nun die Boten von Zürichbegehren, daß man ihnen diese Antwort in den Abschied lege, und über die zwei andern Artikel, nämlich duBeschwörung der Bünde und die namentliche Aufkündung der Hülfe im Fall eines Krieges wegen des Burgrechtsmit Constanz, ebenfalls Antwort gebe, so wird ihnen erwidert, das Erstere sei schon in der obigen Erklärung

Nach Valentin Tschudi (Archiv IX. 359) waren die Altgläubigen durch Vogt Dolder vou Näscls und Vogt (Dionys)Bussy von Glarus, die Neugläubigen durch Konrad Schindler von Mollis und Niklaus („Kläui") Schuler von Glarus vertreten. S. Ir.