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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
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1323
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Mai 1528.

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Zu s. Nachdem zwei „gleiche" Urtheilc ergangen waren, verwendete 'sich der Obmann bei den Herren beiderParteien für gütliche Ausgleichung; nachdem dann dieselben die Entscheidung nochmals den genannten Spruchlcutenübertragen hatten, wurden die Parteien an Ort und Stelle neuerdings gründlich verhört und hierauf erkannt:

„Daß die von Maienfeld den köpf, so sy vor irem wuor gemacht habent, gar dannen thuon und abschlyßensollent, und ob sy wöllent, mögent sy den hindersich an das lang wuor, doch nit schupfswys, sonder grad nachder gredin des langen wuors, doch uf das trocken land setzen und machen und dann dasselbig besseren nach irernotdurft. Und als beid theil etliche marchen . . zuo setzen begertent, habend wir ein inarch gesetzt und geordnet,also daß von St. Wolfgangs kilchen die gredin herab gegen oder über den Rhyn fünfzig sail, da jedes dryzehenklafter lang sig, ein march sin soll, »nd ob dann die von Maienfeld wyter wuoren welltend, ob oder under demobgemcldten wuor, söllent sy die nit wyter noch fürcr herus setzen, dann wie die gredin von der abgestimmtenmarch gegen dem jetzig gemachten wuor vornen am ort hinuf zeigt; doch sollent sy nit mer schupfwuor, sonder nurstrichwnor machen. Als dann beid theil einer mark eins gewesen und die einandern zuo Gerelgen (Jeriellien) anJörg Jcnnis guot vornen am bort in einem großen stein oder blatten gezeigt, und da dannen grad hinus ein marchsiben sail lang, da jedes dryzehen klafter lang sig, gemessen, habent wir erkennt, daß ob der jetzgemcltcn marchdie von Ragatz dheinen gwalt söllent haben, oberthalb ze wuoren, doch vorbehalten, ob der Ryn daselbs so fastinbrcchen oder schaden thuon wöllt, mögent die von Ragatz einen landvogt zuo Sargans dcßhalben nnruofen,derselb soll dann mitsambt einem landvogt zuo Maienfeld uf die stöß kercn, und was^alsdann die beid Herrendie landvögt des wuorens oder ander dingen halb erkennent und ordnent, bym selben soll es blibcn; ob aber beidHerren die landvögt in sölichem ouch nit eins werden möchtent, alsdann mögent sy einen obmann, doch allwegan der antwurter land zuo inen erwelcn und nemen, der fachen halb ze handlen"... (Verpflichtungsformel, -c.).

Es liegt uns nur eine neuere Abschrift vor.

Einen Auszug gibt die „Urkunden- und Acten-Sammlung der Gemeinde Ragaz", von Fl. Egg er (1872),S. 55, auf welche wir mehrfach zu verweisen Anlaß haben.

Zu id. „Des ersten, daß alle brief und sigel, so von den wolgeborncn Herren Wolfen und Sigmund, Fry-herren von Brandis, deßglichen von den Herren den Eidgnossen Ratsfründe», ouch den Landvögten (zuo) Sargansund Werdenbcrg dero spann halben gegeben, in kräften und würkung bliben, und unser spruch jetwederm teilsinen Herren an iro herrlikeiten, försten und dergtichen unvergriffen und unschädlich sin, und söll zwüschent deral(en steinen mur und dem stadel(?) nf Selvaplana, do gehalten worden ist uf das halb teil mit schritten, schuohcnoder ruoten gemessen, uf das port gegem Ryn ein marchstein gesetzt, und von demselben marchstein anderthalbRyns in den vordersten büchcl und spitz gegen dem Ryn, wie gezeigt ist, ouch ein marchstein gesetzt werden, undwas der gredi halb von eim marchstein in andern anzeigt und uswyst, soll oberthalb dem kilchspel von Balzersund underthalb der kilchhöri von Gritschins zuogehören und bliben, doch denen von Balzers und Trisen, ouchdenen von Gritschins in andern iren rechten, als wunn und weiden halb, so vil brief und sigel vermögen, deßglichjederman an steg und wegen, wie von alter har brückst ist, onschädlich, und füllen hiemit all spann und stöß,deßglichen aller unwill und widcrspann ... nun hinfür tod und ab heißen, syn und blybcn," w. Von den beidenLandvögten besiegelt und doppelt ausgefertigt. St.«. Zürich: A. Sarg»»- <Cop!-).

5SS.

Klaras (Schwanden). 1528, 10. Mai (Sonntag -c.).

D<aat»archiv Zürich: Acten I. Cappcl-rkri-g.

Boten: Zürich. (Johannes Schweizer). Bern. (Jacob Wagner). Uri, im Namen der V Orte.(Unbekannt).

(Gemeinsame Instruction von Zürich und Bern:) 1. Die Boten sollen nach Verrichtung des eidgenössischen

^l'ußxZ vortragen („verlesen lassen"), sie seien abgeordnet, um anzuzeigen, ivie ihre Obern kürzlich erfahren, daß