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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Januar 1528.

7. Ist ouch zuo müssen, daß anfangs des gesprächs ein offenlich berücfen beschehen ist aller dero, so uff dißgespräch beschriben und früntlich geladen gewesen, lut des usschribens. Des ersten, so sind nach einandern berüeftworden die vier Bischöfe von Costanz, Basel, Wallis und Losa», ob sy oder jemands von irent wegen zuogegenwäre, hat niemants geantwurt, sonders all vier sich gschriftlichcn irs ußbliben(s) entschuldiget, darüber siner zytouch bttrlichen soll geantwurt werden, und insonders uf des von Losan vilfaltig schriben; dann derselbig, ouch singelertcn durch ein Oberkcit zuo Bern zc mcrnialen, sich uff dise Disputatz zc fliegen, gebäten und angcsuocht sindworden, und wiewol etlich siner Doctores allhie geivesen, haben sy sich doch keiner gestalt merken lassen, sondersstummer dann die fisch hiehinnen abgescheiden, darab man nemen mag, wie fast solicheu Hirten der christcnlichcnHerd weidung zuo herzen gat; Gott sye es geklagt.

8. Demnach sind nach der ordnung die Ort der Eidgnoschaft und ir verwandten von Stetten und Länderenberüeft, und sind zuogegen gsin von Zürich ein ersamc Natsbotschaft und vil irer gelertcn pfarrcrn und prcdi-canten von ir statt und landschaft. Von Lucern uicman, wiewol sy insonderheit von einem crsamen Rat zuoBern bittlich ankert worden ?c., iren pfarrer Doctor Thoman Murncr uff diß Disputatz zuo vermögen, mitzuoschribnng eins gnuogsamcn gcleits, dz aber nüt hat erschossen, über sin hoch bcrücmen und erbieten. VonUri, Schwyz, Undcrwaldcn, Zug niemand. Von Glaris etlich, mit namen Fridli Brunncr, Pfarrerzuo Matt; hat offenlich bekannt, wie er Nachlaß siner Herren in sinen kosten zuogegen wäre, und helle zuoGlaris geprediget, die meß ein grüwel vor Gott ze sin zc., darumb er ouch darvon gestanden, und als er uffdis Disputatz kommen wolt, sye er vorhin vor sinen Herrn erschinen und den pfarrer von Glaris sampt sin(cn)mithaftcn erfordert harzekomen und siner leer rechnung ze geben; nun so sy nit gegenwürtig, well er zuohören,ob jemand die artikcl mit biblischer gschrist umbstoßen mög oder nit ?c., und erkenne die erste schlußred christcnlichund im wort gottes gcgründt. Von Basel eine crsame Natsbotschaft und vil gelerter männer, predicanten undpfarrer zc. Von Fryburg der Provincial. Was er geredt, findt man in Actis. Von Schaffhusen HeinricusLincky zc. Von Appenzell die, so in Actis benamset sind. Von Sant Gallen ein Ratsbotschaft und andergelertcn zc. Von Biel etlich. Von Milhusen ziven predicanten. Von Notwil niemands. Und ist erfordertworden Jörg Nüwdorfer, Prior zun Predigern zuo Rotwyl; danu er vor diser Disputatz einer Oberkcit zuoBern ein bücchli wider die zechen Schlnßred(cn) znogeschickt hat, dem ouch geschickter zyt, Ivo es in truck usgienge,soll geantwurt werden. Und wiewol an sin Herrn Bürgermeister und Rat zuo Rotwyl gschriftlich bitt gelanget,ine har in der statt Bern kosten zno vermögen, ist er doch ußbcliben zc. Von den drycu Grauwen PüudenMelchior Tilinan von Lnzcrn, predicant und vorständcr der pfarr Jenatz in Brätigömv, (hat) gchciß sinertilchhöry sich hargefüegt; der hat sich offenlich erbotten siner leer und predig menklichcn antwurt ze geben, undfürnemlich dcn(en), so in und sin leer gescholten haben, denen er zum teil sin harkommen zuo wüsten hat thon w-,protestierende sin leer mit heiliger geschrift zc erhalten zc. Demnach sind berüeft worden die von usiern stellen,und sind zuogegen gsin von Costcnz ein Ratsbotschaft und zwen predicanten, von Straß bürg die in Actisbenampt sind, von Augspnrg etlich sundrig Personen, von Ulm, von Memmingcn, von Lindouw, von nach etlich. Dem allem nach ist ein gemein usrücfcn beschehen, ob jemand von andern stellen und landenzuogegen wäre, möchte harfür trctten, wurde im statt und platz geben. Zuo letst sind erfordert der statt undlandschaft Bern prclaten, pfarrer und all ir geistlich, nach (ir) ordnnug, und die insonders beschriben waren,die ouch all haben »messen gegenwürtig sin und bis zno end der Disputatz verharren.

9. Es ist ouch zuo wissen, daß im ansang einer jeden session ein gemein gcbätt beschehen ist, daß Gott de»allmächtig den rechten waren verstand sins heiligen worts verlychen wölte zc.

10. So denn ist zc merken, daß dise Disputation vil anrennens erlitten, und daß von vilcn unverstandenist, die zc verhinderen, als durch etlich Ort der Eidgnoschaft, die dann ein missive zuowider habe» lassen usgan,darüber aber gnuogsamlich geantwurt worden ist. Wyter so hat Doctor Johannes Eck dise Disputation mitschmächlichem usschriben angetastet, darinnen er sin nydig herz erküelet und vil mer sin natcrzungen harfürgcstreckt,dann christenliche liebi und Warnung anzeigt, und mit unwarheit ein christenliche Oberkcit der statt Bern ir eerenbeladen und so unmenschlicher wys gehandelt, dz es einer verantwurtung nit wert ist. Gott geb im erkanntnußsins selbs. So denne hat Coeleus ouch etlich gschriftcn zuo hiudrung disers gesprächs erdichtet, denen fücglich"'