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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Januar 1528, ^

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Burgrecht geschlossen, seien er, die Stadt Frauenfeld und die Landschaft Thurgau zwischen Roß und Wand, zumalauch andere Anstößer mit der lutherischen Secte ganz behaftet seien, und jetzt haben die Züricher den Zwingli,wie verlaute, mit Söll Mann und etwas Geschütz, als ob es in einen Krieg ginge, zu der Disputation geleitet,sodaß, wenn andere Orte das nichtfür angenehm" hielten, über Nacht ein Unglück und schwerer Schaden erfolgenkönnte. Daher bitte er, der Vogt, dies alles den Eidgenossen auf dem nächsten Tage anzuzeigen und auf alleFälle hin ein gutes Aufsehen zu haben, da man sich sonst keiner Hülfe getrösten könne, zc.> Nachschrift. Ervernehme soeben noch, daß Jedermann in der Grafschaft Kyburg mit Harnisch und Gewehr versehen sei und denBefehl habe, auf den ersten Glockcnschlag nach Frauenfeld zu laufe»; was weiter geschehen werde, wisse er nicht.

K. A. Freiburg: Abschiede Bd. 57 (Copie).

54) 1528, 5. Januar. Bern an den Bischof von Lausanne,lös, ckovotiorrs gua, in (llrristum, sorvstorsmnostrum, nos totos ckocksro äobomus, gusntuin vos oonoornit, prsmisss, rovorenäissimo pster. Roäckito nodissunt litoro vestro, guibrrs inspsratum ossuin vsstrum intolloximus, wirnin in mockum ex I.ne tristitis stkeoti;nsm eerto soimus vsstrsm suratissimorumgus vostrorum ckootornm virorrrm prosontism Iruie nostro neZotiomsxime prokuisse. (suo sutem sps nostra neu krustremur, guum reversncko psternitsti vsetrs per vsletuäinemsckvorssnr non lieest nee lleri possit proprio persona nobis sckosso, saltem ckoetos vostros, guos parato8 soinnw,Iure transmittat; nsm ex preckioti8 literis vestris satis psroepiinus illas ex vir! ssors Leripturv psriti oktioineprvckii8se. Unna suosguo similos nos mittatis, gnuin alis8 promptis8imi sint in Umitroplro loeo sntseripti8 vontenäere. Ut sutem Uli äs sslvo oonckuetu et oommestu osrti sint, lrune xrsssntsin vackuoestoremuck vos trsnsmittimus, gui illos lruo eonckuest et absoluta äisputatione salvos omnigus molestia liberosrsäueat. Iiis assentite, veigue gloris oonsulstis nostregue instanti Petition! looum äetis. (Zuock si non trat,eertum babeatis, omnia gue furo pastorali in ckitionibus nostris babere pretenckitis, (nos) vobis ckensZaturos.Valetv xontiüoaliter." St, A. B-m: Latein, Missiven I, 271 v.

Abgedruckt bei Stürler I. 246, Hcrminjard II. 64, 95. .

55) 1528, 5. Januar. Bern an Freibnrg. Erinnerung au die bisherigen Zuschriften wegen der beschlossenenDisputation, Ungeachtet des gänzlichen Abschlags, die^Gclchrten zu schicken, hoffe man doch nicht, daß Frciburgbei seinem Vorsatze beharre, und bitte es abermals zum allerdringlichsten, wenigstens sein Stadtkind, vr. Träger,Provincial St. Augustiner Ordens, hieher zu schicken;dann sölichs uns wol erschießen und üch, ouch im, crlichsin wirt, so er (doch) so wol in allen landen berüembt und fürbündlich gelert geachtet und gehalten ist"; darumermahne man Freiburg kraft der bürgerlichen Pflichten, denselben hieher zu vermögen, da man bereit sei, vonjedem Gottesgelehrten Bericht anzunehmen; zudem sei man durch die beiden Prädicanten vvn Straßburg darumersucht worden, wie aus ihrem Schreiben hervorgehe; demzufolge zähle man auf Willfahrung ... Dafür wolleman ihm auch das beste mögliche Geleit zugesagt haben und ihn vor jeder Beleidigung schirmen und in demFall, daß Frciburg oder er die Kosten scheute, solche gänzlich übernehmen. Darüber begehre man (schriftliche)Antwort. S>. N. Bern: Teutsch Missivc» cj, »SS, K. A. Fr-iburg: A. Bern,

56) 1528, 5. Januar. Bern an Luccrn.Uns zwifclt nit, ir tragind guot wüsse» uusers usschribcns für-gcnomncr disputation atthie b>) uns ze halten, und wiewol wir uns gänzlich vcrsechcn, (daß) ir nit so beschwerlichdas von uns ufgenommen, sonders darinnc uns gewillfart und nit znowider gewesen, und also uwer gierten undbesonders doctor Thoman Mnrner har vermögt hcttcn, darumb daß er sich in disem Handel des glonbenS halbvil usgibt und bcrüemt und üben vil büechli im truck us lat gan; so wir nun bereit, von je ein go t i )e»geschrift bcricht zc ncmcn, Helten wir wol vermeint, (daß) ir uns denselben überschickt Helten, das aber mtTschechen, dcßhalb wir unscrthalb, ouch uf ansuochen der prcdicantcn von Straßburg, nämlich Eapitouio undBuccri, verursachet, üch .. abcrmal anzcsinne» und zc bitten uf das höchst, bcmcldteii doctor Mnrner har zevermögen, und damit er sich sichrung halb des geleits nit zc beklagen, sonders sich frolrch des getrosten mog,haben wir iure disen unser., überrüter zuogesandt, in fry sicherlich aue alle belerd.g.mg har und .mwum au sing-warsame ze beleiten, alles in uuserm kosten, der über in, gedachten doetor Mnrner, gan mochte, h.ndangesetztalles das. so er wider uns old wider die unser'., gcredt und gehandlet möcht haben, deß wrr rm. drcw.fl er b.)uns si wirt mit gedenke» noch darum anlangen werden in dhei.rer w.)s, allein daß er hlc bcr.cht sincr leer und