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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
Seite
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Januar 1528,

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3) 1527, 6. December (Freitag St. Niklaus T.). Schniyz an Bern. Antwort auf dessen Schreiben inBetreff der projectirten Disputation. Der Größe und Schwere der Sache wegen sei es jetzt LA. und Rath nichtanmuthig", sich zu einer endlichen Antwort zu entschließen; man werde sich aber mit andern Eidgenossen darüberberathen und später eine geziemende Antwort geben, ?c. St. A. Bern- A. Kirch.. A»gmg-nhciien.

4) 1527, K. December. Zürich an Bern. Antwort auf die Zuschrift wegen der Disputation zc. Man wolleden mitgetheiltcn Anschlag den Gelehrten und Prädicantcn anzeigen und dann weiter Bericht geben. Der Ver-gleitung halb durch diesseitiges Gebiet wolle man gern entsprechen . . ., und damit der Bischof von Constanzdesto getroster sei, habe man ihm bei dem Bcrncr Boten ein schriftliches Geleit in bester Form zugeschickt, zc.

Ib. Ib.

5) 1527, 6. Deecmber. Mühlhausen an Bern.Streng, fromm, ?c, zc. Wir haben ab üwcrm zuoschriben,den ratschlag üwers fürgenomnen gesprächs oder disputation (berüerend), verstanden und könnend darus wol abnemen,daß ü. e. wpsheit die ding guotcr christenlicher und getrüwer Meinung haben angesechen, den allmächtigen innerlichbittende, er welle zuo solichem christenlichen notdürftigen werk sin gnade senden, daß solichs alles vorab zuo sinercre und unser aller seligkeit fruchtbarlich vollendet werde, darzno wir auch üwcr bcgeren gegen unfern predicantcngern erstatten wellen. Und so denn üwcr bittlich ansuochen ist, daß wir alle die, so sich zuo sölicher disputationverfüegen wellen, durch unser oberkeit zuo wandten fryen und sichern, mag sich ü. liebe zuo uns mal vcrsechen,daß wir darzno als zuo cim crlichcn billichen ding on das geneigt, und so wir nun das verstanden, (daß) üchsolichs walgcfcllig, werden wir so vil mer geflisscner sin, so vil uns mcr angelegen ist, üch vor andern walgefallenzuo bewisen". ... ib. ib.

K) 1527, 7. December (Samstag nach Nicolai). Basel an Bern.Wir haben üwcr schriben, uns von wegender disputation, (so) by üch angesehen, getan, alles Inhalts sampt dem ratschlag und (den) artiklen gemeltcrdisputation vernomcn (und) geben üch darus guoter und stündlicher Meinung zuo verneinen, daß wir solichenangesetzten tag by üch durch unser verordnet ratsbotschaft besuochen werden; wir haben such darus gemeltenratschlag und artikel der disputation den predicantcn by uns in unser statt Überantwort und zuo irem fryen willenund gefallen, daß sy sich mögen uf die disputation verfüegen oder anheimsch bliben, doch daß sy uns, was sydeßhalb rätig werden, uns demnach wytcr haben ze gerächten, verständigen söllen, gestellt. Sodann des gleitshalb, so ir denen, die dann uf die disputation kcrcn und durch unser statt und gebiet ziehen werden, zc gebenbegert zc., vergwisscn wir üch hicmit solichen gleits, also daß alle die, so uf anzogen disputation ze kommenwillens, fry und sicher durch unser statt, gebiet und lnndschaft, unser, der unfern (und) snnst mcnklichs und allerderen halb, so wir mächtig, unbeleidiget und on cinich beschädigung oder unfrüntliche zuofüegung wandten undziehen mögen" (Das Folgende betrifft den Handel mit Anken). K.A. Basel- Missw-n e. u>s >>.

7) 1527, 8. December. Bin. und Rath von Chur und etliche Nathsbotcn gemeiner III Bünde an Bern.Hemer schriben und zuoschicken des ratschlags und (der artikel) der disputation, so ir in üwcr statt ze haltenangesechen und uns zuogeschickt, haben wir verstanden, das unS von ganzein herzen aiin.ücjig ist und fröid dal abtragen, und üch dcß zum höchsten dank sagen, ivicwol gcmainer unser landen ratsbotten, so dann setz zc tagenby ainandcrn versammlet gewesen, setz zerrütten und von ninandern sind, daß man üch uf üwcr begcrcn dev glaiwhalb kam endliche antivurt hat können zuoschriben; aber mit bester minder so werdcnt wir sölichs allenthalben inunfern landen verkünden lassen, damit jcdcrman deß bcricht werde; wir sind ouch der Hoffnung und zuovcrsicht,daß (es) des glaits noch anderer fachen halb in unfern landen kam not Hab, sonders jcdcrman sicher und on allebelaidigung wandle» und handle., möge, wie sich gebürt".. . S.. si. B-r..- A. Kirch.. AnUrg-nh°i.°n.

8) 1527, 9. Dcccmbcr. St. Gallen an Bern. Antwort .>c.Und fliegen hieruf c. w. zuo verneinen, daßwir ab sölchem (fürnemcn) sonder guot gefallen empfangen haben, zuo gott dem allmächtigen vcrhoffcnde, daßallda gehandelt und erfunden, das gott und sineni Halligen namen loblich und unser seclen hallsam werde, undsind deßhalb willig und berait, die unser» uf sölich angesehen gcspräch und disputation ze verfliegen, ouch menklich,wclicher party die doch anhängig, so in und durch unser statt und gerächt, in willen (sich) uf söl.ch disputation zuoverfüegen, wandlcn wurdend, fry sicherhait und glait onc alle belaidigung nach aller notdurft ze geben und so vilunscrs ver.nöacns ist. alles das zc tuon, das zuo der fach förderlich und e. w. dienstlich und gesellig sin mag."

^ St. A. Bern: A. Kirchl. Angelegenheiten.