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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Januar 1528

In ^ 1 ist vermuthlich die^Posse gemeint, die einigen durch Solothurn heimgekehrten Geistlichen gespieltworden war; wir lassen die bezügliche Aufzeichnung folgen:

12) 1528, sc. 23. Januar?).Als dann M. Heinrich Lüte, prcdicant ze Winterthur, Herr Lorenz, predicantzuo Stammheim, und etlich mer ab haltender disputation von Bern mit sampt etlichen von Basel gen Solothurnkommen, der Meinung die statt zuo besechen, ist inen nachfolgender Handel begegnet. Nämlich, als sy für Solo-thurn kommen, syen inen vier in tüfels(düffels")kleider(n) entgegen gelaufen und aber sich glich widerumb kert,der statt zuogeloufen, die thor zuogeschlagen, stein fürgeleit, und darnach die tüfel die stein wider dannen kratzet,und die thor widerumb ufgethan, und sind (die prcdicanten) also in die statt kamen, und die tüfel mit irem Heer(hör") die straß den nächsten fürgefarcn; do habe sy ein anderer ein andern weg, nämlich den nächsten in daswirtshus zum Löwen gefüert, darfür das tüfelvolk mit einer großen menge kommen und daselbs gehebt eingeschundneu fuchs, der gefroren wäre, und etlich in bärenhüten bekleidet, und nämlich den gefrornen geschundnenfuchs uf ein stud gestellt und ein laßbrief unden daran geschlagen, darfür der bär knüwet und den fuchs angebetet,und den übrigen gewinkt, damit sy auch zuohin kämind und betotind. Demnach zuo nacht sye» sy mit solichemtüfelgesind und anderm wideruinb für das wirtshus kamen, als nämlich mit vil können, salzfassen und anderm,was darzuo guot gewesen, und habint alda gar nach die ganzen nacht bis umb die zmey darmit ein wild schryen,rechsen und rumplen gehebt, darzuo etliche schantliche rmcrbere lieder gesungen, auch die uf einer sackpfifeu gemachet,nämlich, der Zwingli ist ein man, hat ein wiße märcheu gehygt, und hat im sy der Lew gehan, und der Zwing!'ist ein dieb, und wäre er nit ein dieb, so wäre er denen von Zürich nit lieb, und andere, auch vil Ungeschicklichkeitdie selben zit gebrucht." St. A. Bern: Kirchl. Angelegenhette» (aus der Zürcher Canzley.

sos.

Disputation zu Wer». 1528, 6. bis 25. Januar.

Vorbemerkung: Wie bei der Disputation zu Baden geben wir alle bezüglichen Korrespondenzen, Regle-mente und sonstige Acten, um den Verlauf des Geschäftes vollständig darzustellen. Zur Erleichterung der Uebersichtwird das Material in Gruppen getheilt; doch mußte im Uebrigen eine rein chronologische Anordnung und fort-laufende Numerirung räthlich erscheinen.

Vorgängige Verhandlungen über die Theilnahme an dem Gespräch und die Organisation desselben(1527, 27. November bis 1528, 6. Januar).

1) 1527, 27. November. Bern an den Bischof von Lausanne (um zehn Tage verspätet!).8ese totoscksckunt, revorenckissims patsr, pastor viZiiantissime. bitsi siapsis ckiebus saepiuseuie proptsr presentew licksickissentionem manckata in pubiieum sckicksrimus, ea spe lreti ut nostras ckitioni subckitos so paeto in aitawpaeem et tranguiiiitatsm reponersmus ingus verae ebristianae licksi unitatem reckavtos Ose optima maxrwoobtswperantes reckcksremus, guock non tantum kruetus protulit, guin subincko ckispar licksi intsiieetus pro-lluxerit, ob ick Asneralem ckisputationom instituere nobis eonckuoibilo visum est, guock ex libello guew vobiseum bis transmittimus ockiseere potsritis, obnixe prsoantes, so guas paternitatsm vestram eonoernunt ("!vsstri est mnneris), ackimpiers acknitemini (sie), llam, bereis, si guick per vos omissum luerit, eertum babeat>8>nos eontru vos aeturos guae nseessitas et nostrum ckeoretum exguirunt. Ilt autem Paternität! vestrae suisgneckoetis viris nuiia oooasio cketur ab Iiav ckissertationo se absentancki, omnibus et singubs per presentsm salvuwvonckuetum eommeatumguo ckamus ack nos vonisncki patriosgue l,arvs revisencki, suis tamvn sumptibu» oowmeatugue erZa aiios servato. blase boni eonsulite bisgus ioeum ckats, guum paternitatis vestrae oklimuw«it non solum tonckers, verum etiam (lbristi ovss pasoero. Valet» basiiive." St. A. Bern: La«. MM-n l.

Abdruck bei Hermiujard ll. 61, 62.

2) 1527, 5. Deeember, Freiburg. Verbot, zu der Disputation nach Bern zu gehen. Des Geleitswill man (sich nicht den V Orten anschließen?); doch soll Niemand dem diesseitigen Mandat zuwiderhandeln.

K.A. Freiburg: Rathsiuch Rr. 4b.