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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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December 1527,

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waren, und haben uns mit den unfern vereinbart und einen cid geschworen, des gloubens und nit der pündenhalb, sonders ane meidung derselben, ouch ane schaden und (denen) unvergriffenlich und dheins wegs üch nochandren unser lieben Eidgnossen, dozemaln geschworen, verpflicht noch verbunden, ze glouben, was ir old sy glaubend.Der vermelt abscheid gibt ouch das nit zuo, der üwern potten worden, so dozemal on das und unberüeft byuns warent, villicht im besten, deß wir üch und inen dank sagen. Daß wir aber uns domaln allein mit denunfern und nicmands andern vereint habind, mag darus kundbar sin, daß unser Mandat, so vor langest usgangenund den unfern zuogeschickt was, der selben zit verlesen worden und darnach ze halten geschworen, und derselbenHandlung bemelten potten uff ir pittlich ersuochen versigloter abscheid, nit der Meinung, als ir und ander verstand zc.

Demnach hat sich zuogetragen, daß vil mer unrats, nuruow, zwrstracht und mißhäll solichem eid dannfrid, ruow und einigkeit erwachsen, dadurch wir verursachet, uns und den unfern zuo guotem solichen eid abzelassenund unser erstgetruckt Mandat im^rriij>°n jar usgangen, widerumb an die Hand ze nemen, das nun mit unsermgunft, müssen und willen und annemung des vil merern theils der unfern von statt und land beschechen ist, undwir, ouch die unfern deß glimpf, eer, fuog, recht, gemalt und macht an(e) menkliches intrag haben; verhoffendouch, daß sölichs unfern eren unverletzlich sye, sonders dero gegen menklich hiemit wol bewart, des unverrucktenwillens, gegen «wirklichen die eidspsticht und geschwornen pünd vermög des buochstabcn getrüwlich ze halten, un-gez^yfleter Hoffnung, (daß) ir deßglichcn gegen uns gesinnet und bereits willens siend. Doch wellen wir niemandszwingen, das oder jenes ze glouben, disen oder andern gotsdienst ze vollbringen, so doch die pünd solichs nit zuogebenund nit vermögen, ouch sich nit uff den glouben, sonder allein uff lib und guot und nit witer strecken. Daß aber unserund üwer Voreltern in glichein glouben in die pünd (al. burgrecht) und geschwornen fründschaft zuosamen komen,und (die) also lohlich harbracht haben, mögend wir das nit widersprechen, daß sy üsserlicher werken und ceremonienhalb, doch nit an allen orten glich, den glouben anzöugt haben; was sy aber in herzen gehept, ist niemands dannallein gott offenbar; wo sy aber zuo iren ziten des Entchrists betrug und falschs als wol als ir und wir bericht,wären sy ane zwifel nit so lang in irthumb belibcn, desglichen ir und wir ee zuo erkanntnuß des waren christenlichengloubens komen, und die vermeinten geistlichen uns nit so lang verfüeren lassen, deß menklicher allein gnuogsamlichmit dem überzüget und besetzt ist, daß gar wenig christen de» römischen ablas (wir geschwigen ander verfücruugen)schetzen. Harumb, getrüwen lieben Eidgnossen, lassend üch unser christenlich anfachen nit so unbillich dunken undnit also zuo arg legen; dann wo wir unbillicher und unchristenlicher wys handlotend, stüende üwern eeren vilme zuo, üwer gelerten uns zuo schicken, dann jemands das gelcit abzeschlachen und den üwern zuo uns ze komenverpieten, zuo dem daß üch eidspflichten halb gebürt, uns brüederlichen und trüwlichen ze beschützen, schirmen undhandhaben by dem, so wir mit gott understan, christenlichen fürzenemen und ze handlen wider die, so uns an demend etwas intrags und hindrnng zuogestatten wellten, deß wir üch ouch hiemit in kraft der geschwornen pünden,wann es zuo schulden kam, ermant und von üch ein müssen wellen haben, weß wir uns zuo üch in disem falversechen und getrösten füllen; dann daß wir von fürgenomner disputatz standind, werden wir umb dhei» fachthuon, sonders alles das, so uns gott verliehen hat, darstrecken zc.

Sodenne, getrüwen lieben Eidgnossen, als wir in obbemeltem schriben ermant werden alles liebs und leids,so üwer und unser altoordern mit einandren gehept, ouch aller liebe, dienst und fründschaften, so sy einandrenbewysen w., und uns etlich lichtfertig Harkomen Personen nit also in Widerwillen gegen üch, in trüebsälikeit,angst und not bewegen und füeren lassen, sollend ir deß versichert sin, daß wir solicher guottaten meiner vergessenwerden, sonder als vil uns möglich ist, allen flyß, ernst, kost, müc und arbeit ankeren, üweren und unser» »vider-wertigen widerzestreben, üch hinwiderumb ermanende, desglichen ouch ze thuon, und besonders den frömbden, soweder uns noch gemeiner Eidgnoschnft günstig sind, dhein glouben geben; dann fürwar uns bedunken will, irund ander unser lieb Eidgnossen den frömbden, die zerrüttung gemeiner Eidgnoschnft suochen, ze vil vertruwend,darus dann trüebsal, angst »nid not entstan möcht; gott der allmcchtig sig darvor.

Witer, getrüwen lieben Eidgnossen, vermerken wir vil berüertcm üwer potschastcn schriben, villicht »üwer befälch an »ms ab jüngst gehaltner tagleistung zuo Lucern gelanget, wie ir abermals uns ankeren, wo »virvon unser»!» nngemäßen fürnämen (als ir sprechend) nit stau wellten, aldann unser ämpter zuo »ins vor derdisputatz ze beruofen, (so) werden dann ir und ander üwer und unser Eidgnossen ir botschaft zuo »ins schicken zc.,