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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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December 1527,

verursachet, dadurch sr> irs niderlags und verlursts zuo Baden widerumb zuokommen und ir siglosc dannt mider-bringen und etlicher maß verfärben möchten; getrüwen lieben Eidguossen, ir sollend uns nit darsür achten, daßwir den grund und vcrsichrung des rechtgeschaffnen uralten christenlichen gloubens und göttlicher rvarheit uffeinicheu menschen setzen noch haften; daß wir aber unfern predicanten den zaum zuo lang gelassen, können wirin uns selbs nit finden, wie das zuogangen, ir wellend dann achten, daß wir dadurch übel gefält, daß wirallenthalben in unfern stellen, landen und gepieten das gotts wort unverspert haben lassen predigen undusspreiten,

Sodenne, getrüwen lieben Eidguossen, daß die Disputacion zuo Baden mit unserem wüssen, rat, zuothuonund hilf volzogen, können wir nit in abred sin; weliche party aber da ob old nider gelägen, wie sich ein jederdaruf gehalten, was da gehandlet, sind wir deß nit eigentlich bericht; wir wellind dann dem glouben geben, derdie Acten derselben Disputation sampt vor und beschluß(red) getruckt hat, das wir nit wol thuon können; danner der eeren und des gloubens nit wert ist; wo uns aber uff unser vilfaltig ersuochen der originalbüechern einsverfolget, hellen wir darus erlernen mögen, was warem altem christenlichem glouben, rechtgeschaffnen und mitgöttlicher warhcit bewärt(en) gotsdieusten gemäß wäre, uns deß ouch benüegen und fettigen und villicht unsergegenwürtig gespräch underlassen; so aber je das nit gsin mögen, und wir in den truck nit bewilliget, darzuo unsdeß uff mengen tagleistungen entschlossen haben, dem allem nach sich die zwyspaltung für und für genieret, hatuns fruchtbar ze sin bedüecht, ein gemein gespräch ze halten, die seelsorger und predicanten in unfern landen undgepieten, sampt den bischoffen ze beruosen, nit daß wir uuderstandind, einich ändruug ze thuond in unserm altenheiligen christenlichen glouben, in den rij artikleu verfaßt und von unfern Voreltern bekennt, sonders dem trüwlichnachzekommen, den, als frommen christen zuostat, schützen, schirmen und handhaben und uns dheins wegs vonder waren christenlichen Kilchen, dero houpt Christus Jesus unser Heiland ist, sündren. Dann so wir in unsermratschlag by göttlichem wort und warheit, deß sich ane zwyfcl obbemelte heilige Kilch träft und haltet, begeren zebeliben, werden wir uns mit hilf und gnad gottes davon nit trängen lassen. Allein die beschwerden, vermeint undvergeblich gotsdienst, mißbrüch und derglichen irtumb, under dem schin und namen der christenlichen Kilchen, dochusserthalb göttlicher warheit, durch die so sich geistlich genempt, ingetruckt und dem armen einfaltigen mönscheningebildet und ufgeladen, werden wir mit hilf und gnad des allmächtigen und bericht sines heiligen worts Hindansetzen und verbessern, darzuo uns allein die ccr gottes und der unfern seelen heil, herzlich bcger frides, ruow undeinikeit verursachet, tribt und nötiget, so doch die langwirigen betrug und mißbrüch, darin die mönschen ver-messenheit eigens guotdunkens gefallen, an tag komm und göttlicher gnad und barmherzikeit niemand verborgensind. Hierumb, getrüwen lieben Eidguossen, uns unbillicher wys zuogeleit wirt, wir wellind von gemeiner Christen-heit und christenlicher Kilchen abtretteu, es sye dann, daß ir die gemeine Christenheit und christenliche Kilch schetzenund achtend die, so sich der mönschensatzungen und ordnungen, ane grund göttlicher geschrift ingesetzt, gebruchen,üeben und halten, old die so solich ordnungen, satzungen und ceremonien angericht haben, das wir doch nit ver-meinen, daß ir noch dhein christenmönsch (so) gcsinnet syend, deßhalb wir der unerberkeit unbilliches, unzimblichs,ungemäßes und unredliches fürnemens ane grund der warheit und unverschuldter fach anzogen und beschuldigotwerden, so wir solichs gespräch oberzelteu Ursachen fürgenommen und üwer geirrten sampt den vier bischofst"christenlicher, brüederlicher trüw und Meinung beschriben haben, mit erpieten, wo dieselben old ander nnS, unjerseelsorger und predicanten göttlicher warheit und mit dem wort gotts irthumbs bewisend und bessers uudei-richtent, dem selben stattzethuond und ze folgen und niemands zum glouben ze zwingen, dann der fry und un-bezwungen sin soll, und so vil geloubt, als gott gnad gibt.

Fürer, getrüwen lieben Eidgnossen, so uns hieoor mermals und aber diser zyt der eid uf dem Pfingstmentagdes rrvju» jars fürgehalten wirt, uns desselben ze erinnern, deßglichen der versiglot abscheid; wiewol wir üch «o )anderen antwurt darüber ze geben nit schuldig, fliegen wir üch doch ze vernemen, daß ir uns an dem ort nit zerechtfertigen Hand; dann das wir mit den unser» handle», thuon und lassend, haben wir deß gewalt, macht, glimpbrecht und fuog, und ir noch niemands uns darin ze reden noch darwider ze handlen, besonders was den glvu eiberüert. Nun' ist war, daß uff obbemelten Pfingstmentag »vir uns zuosamen gefüegt und die unfern von jtaund tand berüest haben, ist dozemaln beschechen von wegen schwebender löufen, so üben sorglich und gefarlicy