December 1527.
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geschlagen, widern,» mit erdichtem schin etlichen weg verkleiden und ein färb anstrichen möchten. Ach, lieben Eidt-gnossen, nun ist doch nnverborgcn, wer die Disputation zuo Baden anfenglich Hab helfen anschlachm, darzuo rat,stür und hilf geben, nieman änderst dann die zwölf Ort der Eidgnoschaft, warlich darin ir nit die mindsten,sonder die strengsten und ernstlichsten gewesen, daß sölich Disputation für sich gang und gehalten werd; ir Handouch zno tagen für ander daruf trungen und der begert, als man das noch wol in abscheiden fnnde, und wiewoletliche Ort under uns und der mertheil keiner Disputation bedörfen, dann wir mit gmciner christenlichen kilchcnund wie unser vordern uns dcß wol benüegcn lassen Helten, wie es an uns komm ist, mit dest minder, diewplir und etliche Ort mer uf sölich disputation getrungen, so haben wir darin bewilligst und ist sölich Disputationmit rat, hilf und zuothuon der zwölf Orten, ouch mit bewilligen und zuolassen der Bischoffen (dero geistlicheoberkeit und wächterschaft in unser Eidgnoschaft reicht und gat), für Hand genomcn, darnf vil gelerter eerlicherlüt bcrüeft und komm, darb,) ouch der zwölf Orten ersam potschaftm gewesen sind.
„Wie sölichc Disputation so loblich, erlich, schickcrlich mit allen züchten, friden und sicherheit vollendet, dasist nit allein üch und uns, sonder gemeiner dütscher Nation nun wol eröffnet und unverborgm, Gott Hab lob;wir Eidgnossm bedörfen und wellen uns dero mit beschämen, sonder berüemm und ob gott will, allweg lob undeer haben. Uewer potschaft ist ouch von ansang bis zuo end unwiderrueft beliben und helfen vollenden. Aber daßir üch Harnach ein Unwillen geschöpft, um daß üch der eremplar eines der Disputation nit hat möge» verlangen,und dardurch vermeint, üch von diser Disputation zno sündern, das mag bi einem jeden vernünftigen ermessenwerden, üch nit gnuog und gar kein ursach sin, darum üch also ze sündern und abzeston, angsechm daß anderOrt der Eidtgnoschaft eben als gern als ir der büechern eins gehept hettm; es hat aber bi den zwölf Ortennie mögen das mer werden, sonder was allweg das mer worden, das ist geschehen, wie dann ir dcß alles nochwol ingedenk und bericht sind ?c.
„Darum, lieben Eidtgnossm, wo ir selbs der fach und dem Handel, wie die Disputation zuo Baden sicherhept, von ansang bis zum md ergangen, eigentlich nachdenken und besonder ermessen und bedenken wellend,als wir die siben Ort unser potschaft uff dem Pfingstmentag im rrvste» jar vergangen bi üch gehept, was dagehandelt und ergangen, was unfern potten zuo antwort worden, was ir und die üwern von statt und land zuo-sammen geschworen, und warum ir uns versiglet abscheid geben, die wir noch wol behalten, wann ir das alleszuo herzen fassen und erwägen, so haben wir üch so für fromm erlich redlich Eidgnossm und eermlüt, ir werdenselbs gedenken, daß uns verwundrung und mißfallen nit unnot thnot, und daß üch üwer fürnemm und sölichungeschickt artikel üwers ratschlags selber mißfallen und erkennen werden, daß sölich wider die Disputation zuoBaden, wider dm cid von statt und land geschworn, wider die besigloten abschcid, ouch wider üwer und unserpündt und wider gemeiner christenlichen Kilchen ordnung und satzung ist, und daß üch und den üwern, ouch unfernHerren und obern und dm iren und gmeiner unser Eidgnoschaft gar nützit guots darus erwachsen, sonder zuogroßem Nachteil, schaden, zuo ufruor, empörung und allem übel dienen möcht. Gott der allmechtig well üch unduns vor sölichemverhüetm.
„Deßhalb, getrüwen lieben Eidgnossm, so wir Eidgnossm einandern schuldig und pflichtig sind, vor schade»und unfal und vor allem dem, so uns unerberlich und übel anstat, ze warnen und ze verhüetm; darum wirnochmals uß brüederlicher trüwer Meinung und guotem herzen bewegt «sind, üch zum fründlichostm und aller höchstenanzekeren und alles deß ze erinnern, so üwer und unser vordern je liebs und leids mit einandern gehept underlitten, und ob unser vordern üwern vordern je liebs, dienst und guots gethan, ir lib und leben zuo mm gesetztHand, daß ir deß nochmals gedenken, die alten trüw und lieb, so üwer altvordern zuo den unfern gehept, üwerbluot erwermm und das herz und gmüet gegen uns bewegen und besitzen lassen, das unser Herren und obern,ouch wir gegen üch ze thuond beging und geneigt sind, so hoffen wir ungezwifelt, ir werdend unser ansuochen,pitt und beger guotwillig entpfachm und uns das ze gewären ganz ring und licht schetzm und üch etlich und fastwenig lichtfertig, frömd Harkomen Personen nit also in Widerwillen gegen uns und in trücbsälikeit, angst undnot bewegen und stieren lassen.
„Und ist das unser früntlich brüederlich und das aller ernstlichost bitt, beger und. erfordern an üch zumaller höchsten: