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October 1527.
Herr zuo Breitenbach, Erstivyl und Grindel gehebt hat, und ctwau geil Nüweusteiu zalt worden, ist ongefarlichby elfthalb viernzel korn und Haber und elf hüener, mit den dritthalb viernzeln guots, so sin fürstlich gnad bisharab dem Hof ze Himniels Ried für zius und zechenden an das Schloß Pfeffingen zc niesten gehebt hat. Doch isthieby lnter erkannt, daß unser gnädiger Herr von Basel die zechenden, so in disem stben und zwenzigsten jare zuoDornach, Berschivyl und Breitenbach in win, korn und habern verfallen, noch inneinen und damit verfaren, undwas unser Eidgnossen von Solothorn davor im fünfnndzweinzigsten und sechsundziveinzigsten jare zuo Dornachund Breitenbach ingenommen, das soll inen sampt dein, so künftiger zit nach disem sibenundzweinzigsten jare ver-fallen wirdet, beliben.
(6.) „Und so wann die obbestimpten dörfer Kleinenlützel inid Berschwyl wie vorstat understeint, dann sollendvoil stund an bede partyen ir eigene litt an gelegene malstattcn zuosammen bernofen, (sy) der eidspflichten ledigzelen uild jetwedere partye die iren, so in kraft dises Vertrags ze übergebeil schuldig, der anderen mit allen rechten,wie sy hievor gehebt hat, an die Hand in gehorsame und eidspflichte überantwnrten, uild die personell, so st) (sich?)solchen uswechsels sperren möchten, durch den theil, der die übergeben soll, dem anderen gehorsam mache». Undso das also erstattet und dann einer ersainen Statt Solothorn die dörfer Kleinenlützcl und Berschwyl mit samptden vorbestimpten zinsen und zechenden, ouch geschriftlicher gewarsami, so unser gnädiger Herr von Basel übergerüerte dörfer, zins und zechenden by Händen hat, ingeantwurtet sind, dann soll ein Statt Solothorn glich ufden tag, so inen (sich die nnderthanen zuo Kleinenlützel und Berschwyl geschworn und zuo iren Händen übergebensind, anheben niesten und sich darvor gefallener Nutzung nit nnderziechen, sonder soll dieselbige gefallene Nutzungunserm gnädigen herril von Basel zuostan, und die inzebringen durch unser Eidgnossen von Solothorn gefürderetiverden. Glicher gestalt soll unser gnädiger Herr, sobald irer fürstlicheil gnaden der Statt Solothorn eigene lütübergeben, von stund an, was von denselbigen in stür(en), tagwan, gefällen lind anderm ze niesten ist, anhebennutzen, innemen, und soll damit einer Statt Solothurn ires Überschutzes der eigenen tüten vernüegt sin und fürerdeß bann des; mann zwüschen diß beden partyeii und iren ewigeil nachkommen in allen landschaften, die sy jetzhabend oder künftig überkommend, on alles inbrechcn und usziehen gehalten werdeil.
(7.) „Fürer, als dann ein Statt Solothorn all die Birsmatten by Pfeffingen ansprach ze haben vermeint,da soll ein Statt Solothorn derselben gerechtigkeit abstan und die berüerte Birsmatten einein Bischof von Baselund sonderlich zuo dem schloß Pfeffingen gehören. Es sollen ouch unser lieb Eidgnossen von Solothorn ire briesund gewarsami, so sy um berüerte Birsmatten habend, unserm gnädigen Herrn von Basel zuo Händen geben undstellen. -
(8.) „Uild demnach linser gnädiger fürst lind Herr von Basel sich erklagt, daß die vorgenannten unser liebEidgnossen von Solothorn iren fürstlichen gnaden, über und wider darnmb ufgerichte verträg in iren gebietenBasler Bistumbs die geistlichen jurisdietion irer fürstlichen gnaden zuo großem schaden ganz abgestellt zc., dahabend die undcrthädinger zwüschen erstgeinelten partyen abgeredt, das; die verträg zwüschen wylnnd Bischof Chri-stophen loblicher und seliger gedächtnuß und der Statt Solothorn wie vor angezeigt der geistlichen jurisdietion,onch anderer fachen Halb ufgericht, unabgethan by allen wirden und kreften also bliben; doch söllend bede partyensolcher jurisdietion Halb by disen gefarlichen ziten mit enander gedult haben, und dhein teil den anderen hieringefarcn, bis sich die lönf (als sich zuo verhoffen) widerumb in so guotc ruow schicken, daß bedachten vertrügenglich wie andern darin vergriffnen artiklen, also onch der geistlicheil jurisdietion halb mit guotein friden gelebtoder suilst durch gemeine Ständ der Christenheit etwas ordnung hierin fürgenommen und angeseheil wurde, dem-selben (als dann billich ist) nachzekomcn und ze gelebe». Es söllend aber unser Eidgnossen von Solothorn in