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Juli 1527,
so ir habend, irrtung (machen), und wol siben artikel von nüwem nfgesetzt und vermeint, die also zuo halten,das uns uf das höchst mißfallt, wollend ouch sölichs deHeins wegs von üch liden, und ist deßhalb unser ernstlichMeinung, und gebietend üch by üwern geschwornen eiden, daß ir von sölichem üwerm unbillichen fürnemen standintund dhein gmeind wider und on ansechen und bewilligen unsers landvogts und des aminans und des rats by üchbestimmen, ansechend noch vertiefend, sonders ob dieselben amman und rat etwas handletend, fürnämend odertötend, das üch bedunkte unzinilich und wider den alten brach wäre, söliches unserm landvogt by üch anzeigen;der wirt in der fach handlen, als sich wirt gebüren, oder aber den Handel an uns bringen, damit nach der
billicheit darin gehandlet werde". . . Stiftsarchiv St. Gallen (Neuere Abschriften).
aus dem Zürcher Abschied, dem dagegen Ic, «I, I', «I«! fehlen. AK, Iii» sind dem Freiburger Exemplarentnommen. Im Berner fehlen I»—ii , t?«?, «I«I, «« zum Theil und das Folgende, im Freiburger
gs, «>, «l, i', «, ls, im Solathnrner die gleichen ohne im Schaffhauser :» l, I, ^n,
o—x zc. Das Appenzeller Exemplar hat nur Ic, ^ und von vv Z. 4). Eigenhändig fügt der Botehinzu, Vogt Golder fordere für ein Fenster 3 Gld. 2 Btz. ?c. Den angesetzten Tag werde „Bastli" nennen.Zu vv. Im Zürcher Abschied fehlen bei Ziffer 1) und 12) die Strafgelder und Z. 16).
Zu AA. Den Wortlaut des angeführten Schreibens an die neun Orte, dd. 22. Juni, hat ein Actenbandim Stadtarchiv Konstanz.
Demselben geht folgende Berathschlagung voraus: Keine Botschaft nach Baden zu schicken und auf das zuEinsiedeln gestellte Begehren weder mit Ja noch mit Nein zu antworten, „uß ursach, ob man nain sagte, daßman diser ziten villicht etwas Widerwillen ufwecken möcht; sollte man dann ja sagen, so wäre es der Statt aingroßer nachtail, und eh man das bewilligen, sollt man eh beston, was gott darüber wurd schicken; dann so manjetzo gestattete, ain Hütten dahin ze machen, wurd man darnach ain hus oder bollwerk darus machen; so manaber 'weder abschlach noch zuosag, so möge villicht die fach also one wyter geeicht (?) lassen Hingan."
Zu i». 1527, I.Juli. Die Verschiebung fand auf den ausdrücklichen Wunsch von Zürich statt, laut Berichtvon R. Thumisen an seine OberN. St. A. Zürich: A. Jttmgerhandet.
AKT.
Maden. 1527, 22. Juli f. (Auf St. Maria Magdalena f.).
Staatsarchiv Luc-rn: Mg. Abschiede II. 2. k. Sb7 b. Staatsarchiv Zürich - Abschied? Bd. s, e. S24, Staatsarchiv Bern - Allg. eidg. Abschiede S.S.. ist.
Kantonsarchiv .rrciburg: Abschiede Bd. 12. KantonSarchiv Solothnrn: Abschiede Bd. XV.
Gesandte: Zürich. M. (Rudolf) Thnmisen; Meister (Hans) Bleuler. Bern. Bernhard Tillmann, Seckel-meister. Lucern. Vogt (Heinrich) Fleckenstein. Uri. Vogt Jost Blätteli. Schwyz. Ammann Heinrich Neding-Untcrwalden. Vogt Bünti. Zug. Vogt (Konrad) Bachman», von Monzingen. Glarns. Ammann (Hans)Aebli. (Basel und Schaffhansen nicht anwesend). Frei bürg. Vogt (Hans) Guglenbcrg. Solothurn.Vogt (Hans) Tobi. Appenzell. Vogt (Konrad) Brüllisauer. — E. A. A. k. 24 b.
t». Jacob Zelter, Ncichsvogt, und Hans Wellenberg, als Boten von Konstanz, übergeben eine weitläufigeInstruction und zwar in Abschrift für jedes Ort. worin sich die Stadt darüber beschwert, daß der Landvogt imThurgau die an drei Orten in der Grafschaft angelegten Einkünfte (von 400 Gl.) ihrer Herberge zu St. Josoder des Seelhauses, worin die fremdeil Pilger umsonst beherbergt und gespeist werden, mit einem Verbot belegthabe, weil der dortige Frühmesscr keine Messe mehr lese. Heimzubringen, da der Handel nicht in allen Ortengleich „verstanden" wird. Nebenbei wird an den Landvogt im Thurgau geschrieben, er solle genaue» Bericht