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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Januar 1527,

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1. Des ersten, daß uf dem vierteljar, der manoten gegemvürtenklich winmanet, wintermanet und wolfmanet,werden bezalt den Herren den Eidgnossen, nämlichen zweimal hundert tusig franken, die us ze geben, wie das derrat wirt anstehen, die ze wcren am xv tag hornung nechst künftig, und wirt das gelt im land mögen sin in dem(glichen) manet, damit das mög usgeben werden im ansang merzen. 2. Uf dem vierteljars abrellen, mey undbrachmanots wirt inen geben hundert tusig franken, die zuo bezalen uf -den xv tag ougsten, und wird das mögenin irem land sin in dem manet, das uszegeben im ansang herbstmanots. 3. Mer uf dem (viertel)jars höwmanots,ougst und herbstmanots zweimal hundert tusig franken, wirt bezalt am xv tag wintermanots, die in dem manetin irem land werden sin, und das usgeben im ansang wolfmanots. 4. Mer hundert tusig franken uf den viertel-jars winmanet, wintermanots und wolfmanots, die ze weren am rv tag hornung, und wirt das mögen in iremland sin in usgang des selben manots, und usgeben im ansang merzen. Und gegenwürten^sichen so wirt mandem gcmelt(eu) General Morlet geben brief, darzuo notdürftig uff dem schaffner siner befelch, mit zuosagung, daßsölichs nit widcrrüeft wirt. Beschechen in des Küngs rat uff den rrir tag wolfmanots im rv«rrv (v corrigirt 6*)jare." Gezeichnet Francoys. Robertet. (Offenbar nur Uebersetznug).

Ebenso: St. A. Bern: Abschiede X. 597—598. — K. Bibl. Freiburg: Gir. Sammlung T. "V. — K. A. Basel: Abschiebe.

K. N. Schasfhausen: Abschiede. — L. A. Appenzell I. N.: Abschiede.

Wir ziehen noch folgende Acten als wesentlich bei:

2) 1527, 2. Januar (Mittwoch nach Neujahrstag). Lucern an Freiburg, Solothurn (u. a. O.?) „Nachdem abscheid üwrcr und andrer unsrer lieben Eidgnossen Kotten setz ab dem tag, in unser statt Luccrn gehalten,,ist zuokomen ein Edelmnn uß Frankrich von dem küng mit glonbsamer credenz, und diewil er unser Versammlungnit hat mögen erlangen, und aber sin befelch witer ftat, in Italien zuo dem Marqnisen von Salutzen, hat eruns zuo Händen und in namen gemeiner Eidgnoschaft sin befelch wellen entdecken, dem also ist. Nach stündlicherund gnädiger erbietung k. Mt. vor stncm abscheid vom Hof (sye) Herr Caspar von Mülinen sampt dem Herrn GeneralMorclet abgefertigt mit einer großen summ gelts, uns Eidgnossen zuo bezalen, wie sin Mt. hievor uns zuo mer-malen zuogschribcn; dieselben werden in kurzem Harns komen und menklichen bezalen, daß wir Eidgnossen sollendein gfallen und vernüegen hau. Zum andren so verneine der küng von etlichen reden und pratiken, die uns Eid-gnossen fürtragen werden, und nämlich wie sin, k. Mt. solle in Werbung sin, mit dem leiser etlich früntschaft undvereinung ze machen, uns Hinderrucks und nachteilig, das aber mit keiner warheit erfunden werden mög; es sigaber war, daß sin Mt. mit dem Küng von Engeland etlich red gebrucht, welche Händel noch nit usgeüebt (syen);sin Mt. wölle auch kein beschluß ane unser Eidgnoschaft gunst, müssen und willen und wolgefallen vollenden;dann sin Mt. bcgere nit anders dann mit uns Eidgnossen allzit stündlich und erlich zuo leben; sölichs er vonuns ouch keins andern verficht. Zum dritten so Hab er discm Edelman befolchen, hinin zuo dem Marqnisen vonSaluzzen zuo riten und daselb(s) sinen pundsverwandten und im zuo sagen, wie daß er sich ganz entschlossen,den angesengten krieg mit inen trostlich und erlich uszuoüeben, uns Eidgnossen zum höchsten bittende, wir wellendvon im nit setzen, uns erzöigen als sine liebsten bundsgnosscn und gevattern, deß er sich gänzlich zuo uns versech,und ob not sin wurde, unser hilf, die er wurde thuou nach tut und sag der vcreiuuug erfordrcn, daß man imsölche nit wölle abschlachcn, (so) wölle er die unfern, so im diencnt, erlichen und wol halten" . . . Antwort aufden nächsten Tag nach Baden zu bringen. K. A. Frciburg: A. Lucern. — K. A. S°l°thnrn: Luc. Schreiben I.

3) 1527, 5. Januar, Paris. Caspar von Mülinen an Schultheiß und Rath in Bern. „Ucwer brief, soir mir dann Hand geschriben, deß datum wist uf den rst tag Dezember, han ich cntpfachen uf iij tag Januariusund dasselbig. . dem Küng anzeigt, der Posten und ouch mins urloubs halb. Also hat mich der Kuing nitwellen lon verriten. bis im ein antwurt wirt uf das schriben, so er denn üch . . den rij Orten tuot, als ir dannwerdend sechen in minem schriben, so ich ouch üch minen Herren tuon gemeinlichen; dorum ich jetz in disrem briefnit witer dorvon schrib, denn ich wol weiß, daß üch der brief zum ersten wirt. Aber als ir . . mir schribend, ichsoll in r tagen, nachdem und mir üwer brief (zuo)kum, verriten, wett ich gern duon, wenn ich so bald möchtein antwurt von üch han; denn der Küng will mir nit urlob geben, bis er ein antwort von uich . . hat uf sin

*) In andern Exemplaren richtig.

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