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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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November 1526.

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4) Die Gesandten der beiden Städte (der zweite von FreiburgW. Hofstetter") berichten an ihre Obern,am 29. November Nachmittags drei Uhr (Vigilia Andres), daß sie am Dienstag nach Genf gekommen, aufBegehren der Syndics die Ankunft des Rathsherrn Besanyon erwartet, von denselben die Zusage erhalten, demschriftlichen Begehren Berns zu entsprechen, ohne Rücksicht auf abfälligen Unwillen des Bischofs, und hernachden Gefangenen mehrere Stunden lang (von mittem tag hin bis in die nacht") mit allem Ernst verhört undmit der Marter bedroht, aber nicht viel erreicht haben, und wie hernach mit der Besatzungsmannschaft der auf-gefangenen Pferde wegen gehandelt worden, über welche Angelegenheit schleuniger Bescheid erbeten wird, zc.

St. A. Bern: A. Genf. K. Bibl. Freiburg: Girard. Sammlung T. XV (Berncr Copie).

5) Am gleichen Tage (Vigil. Andreä), ohne Angabe der Stunde, berichten die bernischen Anwälteins-geheim" an ihre Herren, gestern Abend spät sei von Freiburg der Rosse halb Bescheid gekommen, dahin lautend,daß die Freiburger, wenn Bern dieselben zurückgeben wollte, sie zu ihren Händen beanspruchen, während dieGenfer wünschen, es möchten die Pferde (wieder) dahin kommen, wosi sin söllten," damit der Stadt ausdiesem Handel kein Schaden erwachse. St.A.Gens.

Zu «, f. I) Einen genauen, mit dem Abschicdtert übrigens meist wörtlich gleichlautenden Bericht überdieses Geschäft gaben die Boten von Bern und Freiburg ihren Herren schon am Samstag nach Andreä (1. Dec.),um Mitternacht. St. A. Bern: A. Genf.

2) Der Anlaß zu dieser Verhandlung liegt in einem (in deutscher Ausfertigung besiegelten) Schreiben vonGenf an Bern und Freibnrg, dd. Mittwoch »ach St. Martins Tag (14. Nov.), das an die früheren Reibungenmit dem Herzog erinnert, die Befugniß zur Eingehung des angefochtenen Burgrechts mit Citaten aus Freibriefenerweist und die neuesten Beschwerden weitläufig ausführt. Wir heben nur die wichtigsten Stellen heraus, gebensie aber im Wortlaut:

Ungeachtet des bundesmäßig eingeleiteten Rechts in Bielhat gemeldter Herzog... in sinen landen undgebieten lassen usrüefen und verbieten, daß von dißhin niemand der sinen, in was stats und wesens die syen,understande noch fürneme, in gemeldtc statt Jens einichcrlei spis, proviand, konfmannschatz noch ander ding zuostieren, zuo verkaufen noch einiche Hantierung mit uns zuo handle» und fürzuonemen, alles by verlierung libsund guots denen, so darwidcr thuon wurden" . ..

Zuo dem sechsten kumpt uns für, wie gemeldter Herzog Carle von Savoy fürwende, obangezöugtbeswerd und tröuwungen (die Stadt zu zerstören ec.) Hab er der ursach gethan, daß ein statt Jens etlichZöllen und umbgelt ufgesatzt, die dann sinen underthanen zuo merklichem schaden langen und reichen. Daruf gebenwir also antwurt, daß war sye, wir haben nf den nun ein umbgelt, wie ouch ander stctt thüegen, (gelegt),damit den merklichen last, täglichs uf ein statt Jens wachsende, zn erhalten; dann es je daher der bruch istgewesen, daß ein statt Jens uf win, fleisch und anders das umbgelt hat mögen flachen, je nach gestalt undgelcgenheit der löufen, und diewil nun ein arme gemeind in gemeltcr unser statt Jens bishar vil und mengerleibeswerden erlitten, damit dann unser arme gemeind sölicher beswcrden zum teil überhebt wurde, so ist (sind)unsers gnädigen Herren des Bischofs und unser verwilligung jetzmal all beswerden dem gemeinen man nachzuo-lassen, usgenommen das umbgelt des wins, also daß alle die, so in unser statt win inlegen, von einem festerein schilling und von einem faß sechs batzen geben söllen, deßhalb uns genampter Herzog unbillich verklagt, daßwir sölich umgelt uf die sinen legen.

Zuo dem sibenden, als dann genampter Herzog sürzvandt und zuo verstau gi(b)t, wie dann etlich, souf siner fiten gewesen und dem burgrechten widerwärtig gesin, unser statt Jens gestoßen und vertriben syen,deßhalb ist unser antwurt, daß von wegen der widersprcchung des burgrechten, durch etlich die unsern fürge-nommen, inen sölichc Missetat von üwertwegen nachgelassen und verzigen ist, noch inen deßhalb nützit ufgelegt;diewil si aber wider unsern gnedigen Herren den Bischof ufrüerig gewesen, ouch vil böser fachen in unser stattJens durch si in ander weg begangen sind, ist angcscchcn, daß si darumb vor unscrm gnädigen Herren demBischof in bemeldter unser Statt, als ouch wir, erschinen und allda zuo hören, ob si schuldig oder unschuldigwurden erfunden, und wo si unschuldig wären, haben wir uns allwcg erbottcn, inen allen kosten und schadenabzuotragen.