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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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November 1526,

Zu n. 1526, 23. November. Die eidg. Boten schreiben an Hans Hösli von Glarüs, Landvogt inLouwerz",die Gebrüder Jacob und Stephan Somazzo haben für sich nnd ihre Mithaften den langwierigen Handel vor-getragen, der zwischen ihnen und der Gemeinde Turms schwebe, des Geldes wegen, das des Königs Anwälteihnen schuldig geblieben; sie haben auch einen deßhalb zu Bern ergangenen rechtlichen Spruch vorgelegt undgebeten, daß man ihnen vergönne, die fragliche Summe zu ihren Händen zu nehmen, um sie nicht, wie früherverfügt worden, hinter dem Laudvogt liegen lassen zu müssen, wogegen sie Bürgschaft stellen würden, für den Fall,daß die von Turms das Geld im Recht ansprächen, und als Bürgen haben sie erwählt den Junker Ludwigvon Dießbach, der persönlich die Annahme erklärt habe. Damit nun der Handel zum Austrag komme, habe manerkannt, daß die von Turms ebenfalls Bürgschaft zum Recht stellen und bis nächste Fastnacht das Recht voll-führen sollen; denn nachher wolle man, das Recht sei ergangen oder nicht, den Bürgen der Somazzo entledigtund diesen das Geld ohne Eintrag zuerkannt haben. Das Recht soll der Vogt nur unter dem Stab von Lanisstattfinden lassen, ic. S>. A. »->»: T -upch Missw-n H. iss.

Zu «. Der Basler Abschied enthält einen Nachtrag von der Hand des Rathsschreibers Ryhiner:Gedenkendaß wir ouch in dem pund mit dem Herzogen vergriffen, und daß wir Hann ouch abzemanen habend." (VielleichtJnstrnctions-Artikcl?)

Eine Minute der Erklärung der eidg. Botschaften hat das Berner Nathsbuch Nr. 211, p. 119.

Zu t. Das Concept des Erlasses an Franciscus Guicciardini, Procurator der Venetianer, dd. 23. November,findet sich in den Berner latein. Missiven I. 246 a.

Zu Vermuthlich lag folgender Bericht den Gesandten vor:

1526, 4. November, Paris. Caspar von Mülinen an Schultheiß und Rath in Bern.Uf Mentag voraller Helgen tag ist der General harkommen gon Paris. Also sind wir am dritten tag mit einandren zum Künggeritten nnd im anzeigt den Handel, dorum er denn den General beschickt hat, und in gcbctten, er well der facheinen ustrag geben. Also ist der Kanzler und der Grandmeister und Nobertct nit am Hof gesin, nnd hat sy derKüng beschriben, daß si uf S. Marlis tag sollend bin im sin zuo Sant Germen, so well er dann mit inen überden Handel sitzen und üch und ander in kurzem zuofridcn stellen. Dorum, gnedigen min Herren, ich han uich nuitkönnen schriben, bis der General ist komen; denn wir Hand all Händel ufgeschlagen uf sin zuokunft. Er isterlichen und wol vom Kuing empfangen mit vil guotcr warten, Gott well, daß im gelebt werd; denn der Künghat sich noch allwegen vil guots gegen üch . . erbotten, und ligt uns nieman im widerspil denn der Kanzler, der istuns worlichen nit hold. G. m. H., ich kann üch nüt nüwS schriben, denn ich gehör hie nüt, denn daß der Legatvon Rom, der bim Küng von Engeland ist gesin, ist uf aller Helgen obend Harkomen mit einem großen triumfund seit vil guots vom küng von Engeland, und wie er sich erbiete, in eigner Person harüber zno faren, wo derKeiser im sin tochterman, den Delphin, nit herus geb, mit vil mer erbietcns uf den summer ze tuond"...

St. A. Bern: A. Nüwe Zytung, I.

40S.

Ziern. 1526, (21. und) 22. November.

Staatsarchiv Bern: Allg.-idg. Abschiede X. S2». Rathsbuch Rr. 211, p. III, 117.

Schultheiß, kleine und große Räthe erklären infolge deseigentlich nicht nöthigen" Ansuchens der Eidgenossen,betreffend den Span zwischen dem Herzog von Savoyen und den Städten Bern nnd Freiburg, wegen ihrer Burg-rechte mit Genf und Lausanne, nnd nach Verhörung der gegenseitigen Klagen und Vorträge des Herzogs undder Gemeinden von Genf und Lausanne, was folgt: 1. Das verlesene Bündnis; von Bern und Frciburg mitdeni Herzog, dd. 19. März 1599, das die Freiheiten der beiden Städte beeinträchtigt, sei mit seinem Inhaltpernichtet nnd entkräftet. (2.) Alle andern Bündnisse wollen sie halten, sosern der Herzog keine Schritte thue,