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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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März 1530.

lieber in bisin und under ongcn der botten bemeltcr baider Orten Zürich und Glaris, dcßglichen siner gots-hnslüten gethan haben (wclt), der selben si aber entlichen nit wellen zuoloscn, und also hat sölich sinverantwnrtung kurzlich die mninung.

1.Nemlich als si dann in ircm schriftlichen fürtrag anfcnklich »nder anderm gemeldt, daß den übtenund geistlichen genemptcn stünden kam weltlich und zitlich beherschnng (von) landen noch lüten znostand, isthieruf mins g. h. antwurt also: Er, als schmal ain Herr und abt des gotshus Sant Gallen, nüwlich darznovon bübstlicher Hailigkait und kaiserlicher Mt. confirmiert und bestüt, habe söliche regierung nit angefangen,geseht noch gstift, sonder sige die von baiden höptcrn, bübsten, klingen und kaisern, lnt des gotshus unverscrt(en)Privilegien und loblich fryhaiten, dem selbigen von inen gegeben, solcher maß an sine alt vorhcrren komen undsige onch von inen also bißhar uss kraft und verinög angezaigtcr fryhaiten vil hundert jar ganz rüewig undon einich intrag dergestalt geübt und geprucht worden, sölchs er nu scmlicher maß fürterhin nit weniger, dannsine vorHerren in bruchung gewesen, willens zuo vollstrecken, könn und werde onch darvon nit abston, vermaintonch nit, daß er darvon mit ainichcn rechten gwyst werde; es sige im onch solcher gewalt lnt siner brief undsiglen von baiden höptern, bäpstlicher Hailigkait und kaiserlicher Mayestat, zuo Händen gestelt und in maßenwie sinen vorhcrren ze haben und zuo volpringen übergeben und befolhen worden.

2.Nachfolgends, als sy fürtragen, wie ir der genanten von Zürich jetziger hoptman Jacob Fry inanncmung siner hoptmanschaft sinen selbs dz göttlich wort vorbehalten, und darin habe siner gnaden vorhcr(r)selig abt Francisc gwilgct, da sagt sin gnad die mainung, daß sinen gnaden solcher vorbehält nit grundlich zuowüssen, denn er darbi nit gewesen, künne aber von denen, so bi semlichem gsin syen, nit änderst verstau, denndaß damals jctzbenempter sin vorHerr selig glicher gstalt gercdt, er habe dz gotswort als wol als ander,»nd sig auch darwider nie gewesen; aber daß er setz semlichs, ain todten lyb betreffend, und als ainer der nitdarbi gsessen, endlich zuo verantwurten, das müsse er nit, achtet und vermaint auch nit, ob schon diser vorbehältangezogen, daß darum der hoptman und ander in semlichcm fal irs angcnomnen fürncmens und handlens gewaltund macht haben söllint wider gloubwirdig brief und sigel und wider alles rechtbicten dcrmaß zuo regieren;diser vorbehält möchte auch so wyt nit gryfen noch langen; benempter hoptman habe auch uff sin geschworncnaid gercdt und sich crbottcn, ainen Herren von Sant Gallen und sin gotshus bi zins, zechenden, rent, gült undderglichen andrem, nit weniger denn sine vorfaren habint gethan, trüivlichen ze handthaben und schirme».

3.Demnach, als sy dargethan, wie min g. H. abt Francisc selig sine gotshuslüt in großer hcrtigkaitgehept habe, ist sin antwurt, dz im (das) ganz und gar nit in wüssen wür, gebe ouch dem selben günzlich dhcmglauben, sonder habe er als ain fromer Herr und prelat allain das, so je ime mit recht erkennt und gegeben,thnon und volpracht, wie in denn ouch menklicher als ain fromen erkennt Hab, der selbig ouch in zit sins lebenswider dz wort gots, und als wenig als ander from cristen, nie gewesen sige, hette ouch dasselbig ungezwifcltals gern geufet und pflanzet als ander, die sich dem selbigen ze geleben berüemen.

4.Und als dann si ouch in jetz angerecktem artikel im ußgang gcmeldt, wie si die baide Ort uff dergotshus lüten vilfaltig ansuochen den selbigen lyb und guot zuogesagt habint und st inen Hinwiderum ouch, daredt min g. h., daß in sölichs zum höchsten und nit unbillich größlich befrömde, angesechcn daß semlichs dasbürg und landrecht, zwischent ainem Herren und convent des wirdigen gotshus Sant Gallen und den vierOrten ufgericht, kains wegs nit verinög noch uswyse, müesse aber semlichs dermaßen gcschcchen sin lassen; Dgnad hette aber wol vermaint, sine gotshus lüt hettint den aid, so si dann ainem Herren, och techant und con-vent des gotshus Sant Gallen gethan, zuo voran bas crgründt, welicher derselbig ir aid dann fürncmlichenbindt, daß der uss absterben ains Herren und abts würcn und plibcn soll bis an ainen andren anwcllcndcn nndregierenden Herren; darum er günzlich nit vermain, daß sölicher der gotshus lüten gethaner aid vilicht irsbedunkcns ab, sonder daß der in krcften sin und pliben sölli. Wie si aber nu den selbigen ertrachtet, geb erinen zuo erkennen, und vermaint schlechts, uss kraft und vcrmög bürg und landrechten, onch der aids Pflichtsollen si ir lyb und guot dcrmaß nit so lichtlich andern zuogesagt und vcrpunden haben.

5.Nnd wie si denn vermeinen wollen, die wal sig nit förmklich, sonder zcrtailt »nd ussert des goishlw