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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Februar 1530.

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II. Darauf haben die Gesandten der dier Städte samt dem neuen und alten Schultheißein Venner undGemeinmann, als Schiedleuten, und etlichen Personen von kleinen und großen Röthen vielerlei Mittel gesucht,um die Parteien zu vereinigen, »nd zuletzt in Betreff der Disputation den Vorschlag gemacht, die Bestimmungeines Tages den Vermittlern heimzusetzen, aber damit nichts ausgerichtet, indem die zu den Barfüßern dieDisputation sofort halten, die Andern sie vor Martini nicht haben wollen, was jeder Theil weitläufig zubegründen sucht. Infolge dessen haben die Verordneten der vier Städte gütlich zwischen den Parteien gcmittcltin folgender Gestalt:

1. „Zu dem ersten, als dann kurz verrückter tagen zwttschen obbemeldten beiden teilen ein betrag durchminer Herren von Bern und Basel gesandten ratsanwnlt gemacht, soll dcrselb in allen sinen puncteu und artillenkräftig und beständig sin »nd belibeu, dem gelebt, nachkommen und genuog gcthan werden.

2. „Doch also, nachdem ein artikel darin begriffen, so der disputation halb Meldung thuot, uß welichsmißverstand (wie obangezöigt) gegenwärtig unrnow erwachsen, ist gelütrot, geraten und abgesprochen, daßsöliche disputation (uf) Martini gehalten und vollzogen werden, und allein au miuen Herren kleinenund großen Räten dannanthin stau (soll), whter darin ze handlcn nach vermöge göttlichs Wortes, wie voruf-gcrichter betrag wyset.

3. „Und soll zuo sölicher disputation niemand anders dann die Priester in mincr Herren statt und laud-schaft genommen werden; doch sofcr (des) Herrn Verchtolden (Haller) leere und predig angezogen, er darzuoberlleft werden, red und antwurt ze geben.

4. „Und nachdem sich in diser Handlung zwüschcu beiden teilen, es sye in der statt oder nf der land-schaft vil und mancherlei zuogetragen, dadurch jede Party vermeint, solichen letst ufgerichten betrag nit gehalten,mit Worten und werken gebrochen sin, soll daSselb alles zuo beiden teilen gänzlich nfgchcbt, geeicht und betragenheißen und sin, einandren beider syt darum nit anlangen, bckümbren, mich dhein theil desselben dem andrenzuo argem gedenken, fürhalten noch eiuichen unfründlichen anzug thuon, sunders nach besag des obberücrtenbetrags deßhalb zuo guotem friden und ruowen sin.

5. „Und wiewol vorgemelter betrag heiter wyset, daß bcid teil einaudrcn diser dingen halb zu friden,ruowen und nnangezogen sollten lassen, und aber nüts bester minder etlich für und für dasselb verachten,übcrscchen und darwider mit Worten und werken gehandlet, daher dann (der) letst ufruor entsprungen und zuobesorgen, wo sölichs in künftigem nit gänzlich verstehen, sich by der zyte größer Widerwärtigkeit, zwytracht undspau erheben und niemand wüsten, wo sich dieselb enden und lenden möchten; demselben vorzuosind werdenmin Herren Rät und Burger, so si mit der hilf gottes vereinbaret, über den Handel sitzen, Harum ratschlagen,wie die ungeschickten anzüg der Worten, zucken der Messern und die Partynng, so bishar gebrucht, by schwerendenen und strafen abgestellt werden; demselben ansechen soll ouch alsdann von beiden teilen gelebt, nachkommen,uiemands darin verschonet noch fürgehalten werden, und damit ein statt Solotorn by irein harkommcn, ober-keit, Herrlichkeit, gcrechtigkeit, regicruug, frid, sücn und ruowen und dem, so gott der Herr ir beschert, (mög)bcliben.

6. „Und nämlich haben min Herren zuo enthalt fridcs und ruowen uf die, so hinsür unrücwig wurden,biß nachfolgend bnoßen gcsatzt und bestimpt. Des ersten, ob jemand hinfür gegen dem andern eiuiche schelt oderschmiitzwort diser dingen halb brachte oder sunst bös auläß geben, als ketzcrschcn gloubens, fulen alten gloubcns,oder fürhalten, biß haben wir von dir, und dergclychen, und sölichs geklagt wurde, das bcschehe durch wyb