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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Januar 1530.

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übermuots, so die Züricher sompt iren mithasten an den üwern nnd insnnders in den gemeinen ämptern, so ü. w.zum teil auch stand zuo versprechend, sich üebend, ouch understand zum mißgloubcn zuo nötigen, uns vcrmanetum ein gctrüm ufscchcn zuo haben, deßglichen ouch zuo ü. w. unser botschaft zuo verordnen. 2. Getrüwcn liebenMitbürger nnd landlnt, (es) begegnet uns von unfern puntgnosscn von Bern, mcliche durch ir schribcn, an unfernvogt zuo Saut Maritzen gelangt, vermanent denselben, die bilder und götzen uß der cappel uf der Roten brnggcnerbuwcn, daselbs uszuorüten und verstehen, damit in derselben cappel kein mcss mer gehalten ivcrd, uns ouchdie schlüsselt der cappel (unangscchcn daß dieselb durch seliger gcdächtnuß Herrn Jasen von Silinen, Bischof vonSitten nf die brugg des Rotten vor vil jaren erbnmen ist) irem vogt gan Aelen zuo uberantwurten; was nßsölichem sig zuo ermessen, mag ü. w. wol gedenken, sunder diewyl die brugg ein landschaft behalten mnoß nnduns stat zuo versprechen. Haben wir uf geinelt der Berncr schriben unser antwnrt geben, da wir all stundwytcr antwnrt oder was darnach folget, im namen gottes (zuo) erwarten, uns ouch trcffenlich warnung täglichzuoknmpt, uns selber zuo bcwaren, snnder wir, ob uns jemands wider billikeit (zuo) nötigen undcrstüend, mitaller unser macht für xiiij jar nf in die gegcnwcr gerüst. Uf sölichs, g. l. Mitbürger und landlüt, schicken wirü. m. zuo ein copy des tratzlichen briefs wie ob, unserm vogt znogeschickt, bittend damit dieselbigen, nf unsglicher gestalt ein getrüw nfsechen ns uns zuo haben, als wir dcss uns gegen üch ouch erbietend nnd gänzlichversechend. Ob ouch ützit nüwers uns begegnet, werden wir üch (das) nit verhalten, dergstalt ouch von ü. g.w. begeren beruht zuo werden. Gott behalt n. g. in Hohenecken." 3. Nachschrift: „Es ist ouch kürzlich wideranheimsch worden u. g. Herr, Herr Adrian von Ricdmattcn, erwelter bischof zuo Sitten, welicher mit einhelligerstimm der ganzen landschaft zuo unserm fürstcn nnd Herren von einem erwirdigen Capitel nnd der landschaftWallis bestätiget ist." (Copie von der Hand des Landschreibers Stapscr zu Schwyz.)

Es folgt sodann die Copie des angerufenen Schreibens von Bern.

2«:;.

Mrich. 1580, 31. Januar (Montag bor Lichtmeß).

Staatsarchiv Zürich: Acten Cappel-rkri-g.

tT. (Beschwörung des Bnrgrcchts mit Straßlmrg.)

?». Die Rathsbotschaften der bicr Städte Zürich, Bern, Basel und Straßburg haben sich überden christlichen Verstand mit dem Landgrafen bon Hessen, zur Handhabung göttlicher Ehre und Wahrheit,freundlich mit einander unterredet; dabei haben die Gesandten bon Zürich, Basel und Straßbnrg förderlicherund austräglicher befunden, weil s. f. Gnaden etliche Artikel nnd Vorschläge, mit welchen Gedingen er einensolchen Verstand annehmen und machen könnte, allen Städten mitgctheilt habe,'so sollten sie demselben hinwidcrihre Meinung, was sie annehmbar dünke, eröffnen nnd ihm eine Tagsatzung, jedoch nur zu einer nnvorgreif-lichen Besprechung, dorschlagen, damit er sich desto besser darüber berathen nnd seine Botschaft mit umso vollkommenem Befehlen abfertigen, und dadurch dieser christliche Handel, dessen Verzug nicht wenig gefähr-lich erscheine, zu größerem Glück und gemeiner Wohlfahrt bestens gefördert werden könnte. Weil aber Bern,mit Rücksicht auf die „Gestaltsame und Gelegenheit" seiner Gemeinden zu Stadt nnd Land, es bisher nichtfür fruchtbar und gut angesehen, vielerlei Geschäfte in einander zu flechten, bevor der straßburgische HandelZU Ende gebracht wäre, und jetzt, nach AuStrag des letztem, bewilligt hat-, dem Landgrafen einen Tag zusetzen, um von der Sache zu reden, jedoch nnvorgreiflich nnd auf Hintcrsichbringen, und zwar auf den 26. Märzin Basel, der Gesandte aber diesmal sich nicht weiter einlassen nnd ohne seiner Herren Befehl etwas handeln