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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Januar 1530.

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werden, weil es sich in der Schrift erfunden, das; die Messe eitel nud ein Greuel vor Gott sei. — Dagegenwendet der Gerichtsherr ein, er habe die Pfründe mit der Herrschaft kaufweise au sich gebracht und könnedamit schalten und handeln, wie er es vor Gott und der Welt zu verantworten hoffe :c. II. Nach völligerBerhörnng der Parteien ist zn Recht erkannt, daß Heinrich von Ulm bei der Gerechtigkeit des Lehens nndKirchcnsatzes bleibe, doch mit dem Beding, das; er die Caplanci künftig mit einem Prädicanten zu versehenhabe, der als fähig, den b. Leuten das göttliche Wort zu verkünden, von gelehrten Leuten zuvor erkanntworden sei, und das; er demselben die ganze Nutzung der Pfründe verabfolgen solle. Das hat man beidenTheilen urkundlich zngefertigt.

259.

Mm. 1539, 20. Januar.

Staatsarchiv Vor»»: Nathsbuch Nr. 224, 71. 140.

I. Boten von Frcibnrg nnd Solothurn bitten dringend, in dem Span zwischen Zürich nnd Glarns. einerseits nnd Luccrn und Schwyz anderseits vermitteln zn helfen, damit der Friede aufrechterhalten nudKrieg verhütet werde, zumal bei dieser Theurung und der Einigkeit der Fürsten. II. Bern antwortet, eswolle alles thun, was zur Ruhe diene und den Bünden gemäß sei; so habe es sich bereits gegenüber Lucernund Schwyz erklärt.

299.

Freilttirg. 1539, 21. Januar.

Kantonsarchiv Frcibttt'g: Rathsbuch Nr. 47.

I. Einer Botschaft von Greyerz und Saancn zc. wird auf ihr Ansuchen, daß man auf das Rechtgegen den Grafen verzichte, geantwortet, „daß min Herren si gern wölten crcn :c.; aber das lauget st zuobil an ir ercn, des ersten daß si söllen überzügct sin, daß min Herren sollen von verglichen burgrcchteu stau,sv (doch) darumb dhein stoß gesin ist; das dritt (sie), daß der bybrief, so min Herren nie bewilliget, solbestetiget werden, mögen min Herren nit underwegcn lau, sy wellen (ein) müssen han, wer die knndschaft sig,und welich söllen zuogesagt haben, den brief zno besiglcn." II. Darauf bittet die Votschaft, den Tag bis MaiZu verschieben.

Auf spätere Verhandlungen nehmen wir keine Rücksicht mehr.

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