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Januar 1530.
bas dann uns wissend; dann setz zuolctst, als ein tagleistung gen Wyl angesehen, da haben wir unser botschastauch hinus geschickt, und als unser Kotten an dero von Zürich und Glarus Kotten begert, daß sy unser Kottenby inen sitzen und handle» lassen wellten mit den gottshnslüten, oder daß sy doch zum mindsten unser Kottenzuohören lassen wellten ?c., darnf die angeregten Kotten von Zürich und Glarus.. zno nntwurt geben, sovcrund unser Kotten inen glichförmig sin, wellten sy unser Kotten by inen sitzen lassen und helfen handien, und sunstnit ?c., und habend also unser Kotten mttcsscn stillstan, da nun die Kotten von Zürich und Glarus . . fürgefarenund ctlich artikcl gestellt und mit den gottshnslüten gehandelt; ob sy das ufgricht ald nit, ald wie sy das be-schlossen haben, mögen wir nit wissen. Und besonder so haben wir von den zwei Orten Lucern und Schwyzvor discr tagleistung zno Wyl unfern Eidgnossen van Zürich und Glarus geschriben und sy crmant, daß sy andem ort nüt fürnemen noch handlen on unser bysin und willen und sy zum rechten erfordert, alles lnt der copy,so hie verlesen soll werden (ist bezeichnet mit ^.), und darnf der von Zürich und Glarus antwurt auch verlesenwerden, (mit II und <I) bezeichnet. — Und zuo merem Überfluß so Hand unser Kotten uf dem obangezogencn tagzno Wyl die beiden Kotten von Zürich und Glarus erfordert und crmant inhalt unser bündcn, daß sy mit allerHandlung stillstan und vor und ee uns des rechten gestattnen und mit recht usfindig werden sollt, ob sy des irsfürnemens on unser bysin gcwalt hetten oder nit?c. Aber das alles unangesehen so sind sy fürgfaren und ge-handelt zum teil wie obstat w.
19. „Unser lieb Eidgnossen von Bern Hand auch wol gehört und verstanden, wie sich uf gcmeltem tagein unruow und uflouf erhebt, umb daß der Kotten von Zürich nach etlichen büchsenschützen geschickt und denHof zuo Wyl inzencmen und ze besetzen (widerstanden), onch wie die puren für das stettli Wyl gefallen, auch wieein stürm (erhgnngen und wie sy ctlich bidcrb lüt, den Hofamman, den canzlcr und ander fanklich angcnoinmcn,sy gefoltert und übel gemartert Hand.
20. „So ist uns ouch angelangt, wie sy des gottshus St. Gallen kilchcnschatz an kleinsten und zierdcnangriffen, zno iren Händen genomen und nit ein kleinfücge summ an gold und silber da gefunden (habint).
III. 1. „Und sölich obgemelt Händel und fachen habend sy Hinderrucks und on unfern willen, über unserrcchterbietcn und über daß wir sy zum rechten crmant inhalt unser bünden, gehandelt und vollfüert, das unszum höchsten beschwert. Und ob sölich Händel. . unfern geschworncn bänden, onch dem landsfriden gemäß undglichförmig sigen, geben wir Gott und der welt zuo erkennen.
2. „Und dwyl wir sölich vcrtruwcn und guote Hoffnung zuo unfern l. Eidgnossen von Bern tragend, daßsy an sölichcn Händeln und fachen gar kein gefallen tragind, darumb so habend wir üch zuo inen abgcfertigct,mit inen uf dise unser beschwerlich artikel, so uns begegnet sind, und übel ze besorgen noch wyterS und bösersbegegnen (werd), das wir doch in die leng nit crliden möchten, wyter mit inen ze reden und ze handlen, alsir wol wüssend, jetz ze melden unnot." St. A. «mm,-. A. Religionshi>nd-l.
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Bern. 1580, 14. Januar.
.tkantonsaechiv Frcibueg: Instructionen Bd. l. ios. Staatsarchiv Veen: Rnthsbuch Rr. «»«, p. ll», Iis.
Gesandte: Fr ei bürg. Hans Lanther, Nndvlf Löwenstein. Solothurn. —
Verhandlung (der drei Städte) über die Klöster im Thurgan; Verathung einer bezüglichen Instruc-tion auf den Tag in Baden. I». Verathung zwischen Bern und Freiburg, betreffend die Kirchengütcr inMarten.