Januar 1530.
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ze geben fünfzig stuck und an ein hus ze buwe» rrrr gl. ze stür, und das einmal angenomen, und wann dasjar harnmb käme, müesse der predicant bezalt sin ze., da aber n. E. von Zürich iren pannerherrn dargeschickt,der mit inen gcrcdt, daß siner Herren Meinung sig, daß dem predicanten die summ angcnds an eim Hufen geben,auch iine, dein pannerherrn, sinen ritlon und kosten und den puren iren kosten von den chorherrcn abtragenwerden sollt, und wiewol sich die chorhcrren rechts erbottcn nf die acht Ort, uütdestminder Hand die puren inendas ir zno Tägerfeldcn verbottcn ze., uns aurüefcnde, inen zno recht zuo helfen ze.
11. „Item dcssglich, ivas eim kaplan dasclbs begegnet, stat gnuogsam im abscheid.
12. „Item, als dann die von Klingnow nach gemachtem landsfriden jetz vor Wienächteil auch gcmerct, daon allen gfar und betrug wyt das mer ivorden sig, daß sy by der mess und bim alten glvuben bliben wellend ze.,ntttdestminder habend unser Eidgnossen von Zürich ir botschnft, den pannermcister, zno inen geschickt und begert,imc ein ander gmeind zuo halten, da aber die von Klingnow nach vil Handlung nf ir Meinung beharret undbegert by dem mercn, so sy gemacht, ze bliben und darby sich rechts erbottcn uf die viij Ort ze. Aber jetz nf dasnüw jar sigen iren acht zno Tettingen by Klingnow, welches onch an die gemeind ze K. gehört, onch an dergmeind, als man genieret, gewesen sind, zuogfarcn und einen predicanten uf irn Pfennig bestellt und den zuoTettingen ufgestcllt zuo predigen, das nun wider ir mer und wider den landsfriden sig, uns um hilf anruofeudc,damit sy by dem landfriden und by recht bliben mögen zc.
13. „Item so Hand unser Eidgnossen von Bern wol verstanden, was u. E. von Zürich dem pfnrrer zuoKeiscrstuol zuogeschribcn, wenn er sim znosagen statt thnon, von der mess abstan und das gottswort predigenwell, und ime dnby zuogseit und allen denen, so uf siner syten sigen, lib und gnot zc., das nun die bidcrbenlüt zuo Keiscrstuol übel beschwert zc.
14. „Item und als zuo Baden uf dem tag von wegen der von Muri verabschcidet, wenn sy mercnwellind, so söll dwedercr teil sin botschaft dahin schicken ze., das aber onch nit geschehen; dann uf dem tag, alssy mcren wollten, Hand die von Zürich ir botschaft da gchcbt.
15. „Item, und sunst ander Handel vil, so im Thurgöw, in der grafschaft Baden, in den frigcn Aemtern,in klöstern und sunst allenthalb nach gemachtem friden erloffcn, die doch dem landsfrieden nit gemäß sind, lassendwir jetz im besten von kürze wegen angemeldet.
16. „Item so begegnet uns so vil frevler böser Handel und fachen, so im Salganser land fürgond, daßdas volk zuo sölchcr ungehorsame (ist wol zno gedenken durch wen) gebracht und so halsstark. . gemacht sind,daß unser landvogt die offcnlichen fridbrcchcr nit strafen (darf), wir wellen geschwigen ander Händel, so dafürgond, die er nun nit zno diser zit anzöigen darf; was zuoletst darus erfolgen, mag ein jeder vernünftiger wolermessen.
17. „Deßglich im Rintal, da wirt Hinderrucks und on wissen des landvogts vil und incngerley durchamman Vogler und ander fürgcnome» und gehandelt, das inen nit, sonder einem landvogt und der obcrkeitzuostnt, das nun alles uns den fünf Orten nit minder zuo schmach und Verachtung dann zuo abbruch (an) unserobcrkeit dient.
18. „Sodann wyter, demnach die vier Ort Zürich, Luccrn, Schwiz und Glarus ein ewig burkrccht undlandrccht zum gottshus St. Gallen lut der bricfcn hierumb nfgcricht (i. m. Hie soll der bürg und landrcchts-brief verlesen werden), und da jetz ein zit har wir die zwei Ort Luccrn und Schwiz mitsampt u. E. von Zürichund Glarus rntsbotten vil tagleistung gehalten, und divyl Herr Abi zuo St. Gallen uns zum diclennals (sin)angeniest, daß wir bries und sigcl an im halten, in by dem sinen bliben lassen und im zuo recht helfen wellten,mit langer Meinung, uns den vier Orten zum dickermals crzelt, da wir die zwei Ort Luccrn und Schwiz allweg^es willens gewesen und noch, ine. ., sine» couvcnt und das gottshus St. Gallen by iren fryheilen, gercchtig-leiten, herrlichciten und obcrkeitcn, by bries und sigcl und by ircm alten harlomen bliben ze lassen, onch dasbnrg und landrccht an im ze halten und imc schütz und schirm ze bewisen (ja sover uns müglich) tut der bricsen ze.Aber wcs fürnemcns und willens u. E. von Zürich und Glarus, das sigc inen, u. l. E. von Bern villicht
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