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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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December 1529.

die Boten don Zürich und Bern übernommen hinter sich zu bringen. «R. Es weiß jeder Bote, was demRegiment zu Ensisheim der Stadt Mühlhansen wegen geschrieben worden ist.

v. (In dem Entwurf des Burgrechts mit Straßburg werden drei Artikel theils geändert, thcils vervoll-ständigt: 1. den Zusatz, 2. die Lieferung von Pulver, 3. die Vorbehaltungcn betreffend.)

Der Schaffhauser Abschied hat nur il, 1», tl.

Zu ». 1) Dieses Geschäftes wegen wurde auch Biel zum Tag berufen, von Bern, lt. Nathsbuch(16. Dec.).

2) 1529, 13. December (Montag St. Lucia). Zürich an Mühlhauscn, Schaffhauscn und St. Gallen.Da die Eidgenossen von Rothweil sich bisher eben hart und tratzlich dem göttlichen Wort widersetzt, viele gutearme Burger mit Weib und Kindern vertrieben nnd auf die Schreiben und Botschaft!^, die mau dcßhalb zuihnen geschickt, nichts gegeben, ja nur immer strenger und hitziger werden, so wollen dje Städte, die in demchristlichen Burgrecht stehen, sich berathen, wie den blos um des Evangeliums willen verjagten Leuten geholfenwerden könnte. Für diese und andere Anliegen habe Basel einen Tag bestimmt auf Sonntag vor Thomas(19. December); deßhalb die Einladung, denselben zu besuchen und den Voten umfassende Vollmachten zu geben,damit etwas Erkleckliches zu Stande komme. St. A. Zürich: M>ssi°°».

3) Wir legen hier noch einige „Beschwerden der vertriebenen Nothweiler" ein, deren Datumfreilich ungewiß ist.

(Klagen über die seit einem Jahre erlittenen Drangsale, die sie auf allen eidgen- Tagen angezeigt haben,und Widerlegung der von Nothweil aus erhobenen Einwürfe gegen die Vermittlung der Eidgenossen w.) ^Folgen die Artikel:

1. „Erstlich daß sy alle unsere güeter gewaltiklichen inen selb zuo koufcu geben und verkauft, ja in ver-derben bringend, was sy nit verkaufend, sust geschenkt, dardurch es nit au unscr(n) nutz vcrwendt werden möcht.

2. „Zum andern lassend sy sich unscrs Verderbens an zitlichcn güetern nit fettigen, sy gschendend undverletzend uns an unseren höchsten ecren, verwendend die warheit in die lüge nnd sagend, sy habend uns vondes gloubens wegen nit vertriben, sunder wir habind sy wellen mürden und ire güeter uudcr uns teilen, dessy doch zum teil selber täter sind. Das bezügend wir mit ir selbs taten, daß uß irem bcvclch einer von unscutlibt und hiudcr rugg(s) erstochen worden. Dcßglicheu habend sy unserc(r) wiber etliche in ire gefenknnßbracht, derselbigen wiber etliche schwanger gewesen, und dermaßen mit schrecken und peen mit inen gehandlct,dardurch sy der selben irer kinder in der gcfcukuus beraubet und tod von inen genommen (worden sind). ^ir oder unsere taten mördisch sigind, lassend wir ü. e. w. selber ermessen.

3. „Zum dritten so lassend sy sich (damit) nit fettigen, sonder habend in iren rätcn und anhängenbeschlossen, wo man unser einen betrette, so soll man in tod oder lebendig überantwurten, uncrlaugt, ouch uue^fordert aller rechten.

4. „Zum vierten sind sy dis frävels und gwalts nit vcrnüegt, sy habend ouch in eidspflicht allen unserenvättereu, brüedcrcn und allen denen, so uns verwandt sind, in Pflicht und verbott geben, uusers libs und guotsmüessig zuo stan und uns weder mit warten (noch) werken trost, hilf und rat in kein wys noch weg fürzestau,by verlierung irs libs und guots.

5. Zum fünften, Ivo fach (wär), daß wir uns an etlichen orten möchtind inrichtcn und mit hilf gottsunser wonuug haben, so haltend sy uns unsere abscheid vor und wellend uns die selben nit zuostcllcn, wie unsvon nöten wäre, deßhalb wir in kein bürgerlich inwonung kommen mögend. . . .

6. „Zum sechsten so haltend sy uf disen tag ein Prediger münch, durch den selben sich aller Handel »udunrat erhebt hat umb sincr leer und predig willen, nämlich daß er Zwinglin und Occolampadium zuo wer-mal(en) an offner canzel vcrzwyflet ketzcr geschulten sampt allen denen, die ir(er) leer glauben gebend, des ci