Octobcr 1529.
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Ucber diese Wirren gibt einige dürftige Nachrichten Ruck gab er's Geschichte von Rottweil II. 2p. 235—249.
2) 1529, 16. September. Bern an Zürich (auch Basel). Man zweifle nicht, daß die Boten von demletzten Tag zu Baden schon berichtet haben, was sich zwischen Schaffhansen und Nothweil zugetragen. Daman ans christlicher Pflicht schuldig sei, soweit möglich die Ehre Gottes allenthalben zu fördern und diejenigen,die verfolgt und bedrängt werden, weil sie das Wort Gottes lieben, ihrer Roth zu entheben, so habe man fürgut erachtet, die Botschaft von dem nächsten Tag in Baden weg nach Schaffhausen und Nothweil zu schicken,um dort zu thun, was der Ehre Gottes dienlich wäre und den armen verfolgten Christen Ruhe bringen könnte.Darum bitte man Zürich dringend, die (nach Baden) zu sendenden Boten mit allen nöthigen Vollmachten zuversehen, um die von Bern zu begleiten und mit ihr zu handeln.
St. A. Bern: Teutsch Miss. 393 n. — St. A. Zürich: A. Capp. Krieg.
199.
Raden. 1539, 5. Oktober f. (Dienstag nach St. Michelstag s.) Jahrvechnnng.
Staatsarchiv Luccr»: Allg. Absch. i. l. r. roe. Staatsarchiv Zürich: Absch. Bd. u>, k. wn. Staatsarchiv Bern: Mg. eidg. Absch. um roi.>Uailt>n>Sarchiv Frcitmrg: Absch. Bd. r». Staatsarchiv D»I»tl>»r»: Absch. Bd. to; Bd. 10. ,Un»t»»oarchiv Tchaffhausc»: Abschiede.
.Uantinioarchiv Basel: Abschiede. StistSarchiv St. Galle».
Gesandte: Zürich. Rudolf Thumisen; Hans Edlibach, Scckelmcister. Bern. Peter Stürlcr, Vcnner;Benedict Schütz, Vogt zu Lenzburg*). Lncern. Hans Golder, Schultheiß. Uri. Caspar Jnihof, Statt-halter. Schwyz. Heinrich Reding, Auimann. tlntcrwalden. Hans Lussi, Ammann nid dein Wald.^>i g. Oswald Toß, Ammann. Gl n rn S. Hans Aebli, Amniann. Basel. Jacob Meyer, (alt- Oberst-)Zunftmeister; (Jodcr Brand). Freibürg. Konrad Merz**). Solothnrn. Urs Stark, Scckelmeister.^chaffhansen. HanS Jacob Marbach. Appenzell. Matthias Zidler, alt-Landschrciber. — E. A. A.s«I. 32 a.
Eine Botschaft der geistlichen Frauen des Gotteshauses St. Kntharincnthal bei Dießenhofen beschwerthch, daß der Landbogt im Thurgau ihre nach Schaffhausen geflüchteten Briefe im Namen der VII Orte mitUschlag belegt habe, und bittet, man möchte jene Schriften herausgeben lassen, da sie dieselben jetzt noth-wendjg brauchen. Heimzubringen und den auf den Tag zu Franeufcld abzuordnenden Boten darüber Voll-"'"cht zu geben, k. Abt und Eonbcnthcrren von Rheinau lassen durch einen Anwalt die VII Orte bitten,chnen dazu behülflich zu sein, daß sie wieder in ihr Kloster und zu dem Ihrigen gelangen; besonders wünschenhk, daß die nach Frauenfeld kommenden Boten bevollmächtigt werden, nach Beendigung des dortigen Tageshch nach Rheinau zu verfügen, um den Abt, die Burger und die Gemeinde gegen einander zu verhören und»ach Befund zu entscheiden. Heimzubringen. «. Eine Botschaft des Bischofs von Constanz macht dieBnzcige, daß ihm seine Gülten und Zehnten in den Gerichten zu Gottlicbcn mit Beschlag belegt seien; daCht aber der Herbst vorhanden, und die Zeit erfordere, den Wein einzubringen, so bitte er, diese Vcschlag-
*) Statt des Letztern nennt die Berner Instruction Peter im Hag.
*1 Die Freibnrger Instruction (Bd. I.) nennt für diesen Tag und den später» in Francnfeld Hans Guglenberg; vermnthlichkat aber eine Aenderung ein.