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September 1629.
mcm bis auf weitere Befehle bei den Artikeln, wie sie auf dem letzten Tag zu Baden abgeändert wordenund jeder Stadt in Copie übergeben sind. „Guoter znoversicht, dise fach Gots und unser aller lob, nutz undeer und zuo vil guoter dingen, fürnemlich erhaltung göttlichs Worts und gefallens vnst nützlich und fürstündigsin werd. Amen, Amen."
1»0.
Baden. 1539, 6. (bis 12.) September (Montag nach St. Vercncntag f.)
Staatsarchiv Luccrn: Mg. Absch. i. r. t. se. Staatsarchiv Zürich: Absch. Bd. 10, r. res. Staatsarchiv Bern: Allg. eidg. Absch. 00. r3S.
KantovSarchiv Mreiburg: Absch. Bd. IS. .ikantonSarchiv Dolothuri,: Absch. Bd. 10; Bd. IS. Kaiitonsarchiv Schaflt>auscn: Abschiede.
Kantoiiöarchiv Schwyz: Abschiede. ÄantonSarchiv Basel: Abschiede.
Gesandte und Schicdleute: Zürich. Rudolf Thumiscn; Hans Riidolf Lavater; Werner Vygel, Stadt-schreibcr. Bern. Bernhart Tillmann; Niklaus Manuel; Lienhard Tremp; Benedict Schütz. Lucern.Hans Goldcr, Schultheiß; Christoph Sonncnbcrg, des Raths. Uri. Caspar Jmhof, Statthalter. Schwyz-Martin Zbächi. Unterwaldcn. Ammann Halter; Vogt Zumbrunnen. Zug. Ammann Tos;; Vogt Bach-mann. Glarus. Hans Aebli, Ammann; Konrad Schindler. Basel. Jacob Meyer; Joder Brand. Frei-burg. Hans Lanthcr; Jacob Freiburger, Venner. Solothurn. Peter Hebolt; Urs Stark. Schaffhausen.Hans Jacob Murbach; I. Christoph vom Grüt. Appenzell. Ammann (Hans) Lanker; Matthias Zidler.St. Gallen. Bürgermeister (Joachim) von Watt; Burgermeister Studer. Mühlhausen. Sebastian Heß,des Raths. Biel. Benedict Rechbcrger, Bürgermeister. Graubündcn. Ammann Moriz; Martin Seger;Ulrich Gerster, von Chur; Gaudenz von Cnstelmur; Ulrich Wolf; Ott Vienz. Sargans. Hans „Gaben-tüeler"; Hans Walther. — E. A. A. toi. 31 u. k.
». Zuerst haben die für die Erläuterung und Vollziehung des Landfriedens aufgestellten Schiedleute dieParteien ersucht, die Instructionen ihrer Obern über die vom letzten Tage heimgebrachten Artikel zu eröffnen-Nach langem Vortrag begehren nun die beiden Städte Zürich und Bern und ihre Mithaften, daß die V Ortevermöge des Landfriedens ihr mit Wallis geschlossenes Bündnis; vorlegen. Die Boten der V Orte erklärenjedoch ausführlich, das; sie dieses Bündnis; nicht bei sich haben, indem sie nicht gedacht hätten, das; die Städte soernstlich darauf dringen würden. Nach allerlei Reden und Gegenreden wird die Sache den Schicdleuten anheim-gestcllt, die nach hinlänglicher Verhörung beider Parteien erkennen, es seien die V Orte samt Freiburg gehalten,besagtes Bündnis; auf nächstem Tage, wo derselbe sein möge, vorzulegen. Da die sechs Städte freiwillig aner-bieten, die Burgrechte und Bündnisse,- welche sie unter einander abgeschlossen, dann auch verlesen zu lassen,obschou sie dazu nicht verpflichtet wären, so soll dies auf dem nächsten Tage geschehen, jedoch dem Landfriedenzu beiden Thcilen unbeschadet. I». In dem Streit betreffend die Kosten, welche Bern von Unterwaldcnfordert für dessen Einfall über den Brünig, haben die Schiedleute nach abermaliger Verhöruug der Parteiengesprochen, das; Unterwaldcn an Bern die Bünde gebrochen und Unrecht gcthan und somit schuldig sei, derGegenpartei einen billigen Theil der Kosten abzutragen, dessen Bestimmung aber den Schiedleuten zustehe. Hierauflegt Bern seine Forderung dar: Da es 8999 Mann im Feld gehabt, so sollte jedem Mann ein Monatsoldzu 4 Gulden, und für die Aufrüstung 2999 Gl. bezahlt werden, obwohl sie eigentlich viel mehr Kosten gehabthaben. Dagegen wendet Unterwaldcn ein, diese seien nicht allein seinetwegen entstanden. Nach weiteren Reden