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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Juli 1529.

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An ergänzenden und erheblichen Acten liegt übrigens nur vor, was folgt:

2) 1529, 5. Juli (Montag nach Udalrici). BM., OM. und heimliche Nnthe von Zürich an Constanz.Es werde bereits um die zu Basel geschehene Handlung betreffend ein Burgrecht mit Straßburg wissen, undweil man eS in dieser Sache nicht habe umgehen wollen, — den Tag zu Basel habe man nur besucht, umStraßburg anzuhören — und die drei Städte dort beschlossen haben, sich vorerst unter einander zu berathen,so sei dafür auf nächsten Freitag ein Tag in Aarau bestimmt und Bern und Basel angezeigt; daher wolle manihn auch Constanz ankündigen, damit es nach seinem Gutdünken denselben besuchen und in der Sache rathschlagenHelsen könne, zc. Stadtarchiv Constanz.

3) 1529, 17. Juli. Constanz an Zürich. „Als wir den abscheid, (so) zuo Arow gemacht, verlesen, habentwir darin befunden, daß wir in bcnamsung der vier stctt nach Basel geschriben stond, dardurch uns ansehenivil, als ob wir den nachstand in ufzcrichteuden briefen und darnach ouch haben sollten, welches uns kainswegsgemaint sin kan, angeschen daß wir in nun burgrecht (wie dann discs auch sin ivirt swurds), erstlich und vorder statt Basel mit üch und Bern gewesen sind und dcßhalb ouch den vorstand haben füllend, wie dann ir üchgegen denen von Straßburg ze bchelfen lut des abschids vorhabcnt, zuodem daß wir in richsversamlungen, deß-glich wo die crbern fryg und richstett versamelt sind, die Vierden statt uf dem swäbischen bank, das ist nächst nfNürnberg, wie Straßburg den Vierden sitz uf dem rinischen Bank, nämlich an Cöln, habent und also in derorduung nebent Straßburg gond. Harum wollen wir üch sölches vorhin anzöugen, ob unser gnoten fründ von,Basel villicht vermainen weiten, daß es bi dem titel oder vorstand, wie diser abschid lutet, bliben sollt, daßdann üwerc gesandten von üch befelch habint, st) darab ze wyscn, dann sc ir (mol) abnemen mögcnt, daß wirunser notdurft halb sölhe unser eehaftc nit nachlassen können. Sunst werden ivir der übrigen artikcl halb, dievon Straßburg belangende, ivie der abschid vermag, so bast wir achten der fachen dienstlich sin, beratschlagen unduf den angesetzten tag gen Baden unser botschaft verordnen." St. A. Zürich! A-n» Co»st°nz.

4) Gutachten von Zwingli über die Nangfragc: „Ansehen für das vermuoten des titels."

„Sittenmal ze vordristen ston im titel ouch die vorderste am sitzen und handlcn antrifft, die dnrus folgen

wurd, ist unser Herren verhoffen nit, daß man die werde von Hand geben, uß den Ursachen.

„Die erst.

„So doch der allmechtig gott unser kilchen, statt und land darzuo berüeft, daß st) vor allen stellen diewiMoscn und forchtsnmcn in iren trost und schirm genomen und mit gottes hilf die fach noch ufrecht gestiert,ouch >vir aller meist kosten, müci) und arbeit darob erlitten, ist uns und den unseren nit anzemuoten, daß wirjeman sich lassind fürschießen. — Es habend ouch allweg in ansang der christenhcit die kilchen ir ort und sitzbehalten nach dem anfenklichen zuotrettcn.

„Die ander.

„Ob wir glych zytlicher Hab halb lichtlich stellen nachgond, sind wir doch von gott mit (so) vil eeren vonje weiten har begabt, daß sich unsers vortrittcs nieman scheinen darf. Und was ioch zytliche Hab vermag, soist doch allweg die Hut darstrccken vil türcr weder das guot.

3.

„Ist der vortritt ganzer Eidgnoschaft nachteilig, dann zuo künftiger zist, als ob gott wil, vil me vonEidg(nossen) und andren stetten harzuo trctten, wirt allweg z uozüglicher und fürständiger einer Eidgnoschaft,wir habind den Vorgang, und so wir in da, behaltend wir in allenthalb.

4.

„Hoffend nur es nit ze erheben, weder vor unseren raten noch ganzem voll, so man den Vorsitz hingebe."

(5) „Dcßhalb, so uns jeman hochmuots oder unchrisicnlichcn sinnes schelten, sol der selb gedenken, daßes hochmüctig möchte verdacht werden, so wir nit in allweg ze vorderst gewesen und setz wöltind harsür trctten;so aber das nit, so wirt ouch menklichem christcnlich nnston, daß man uns nit abgang anmuote, so doch gottden wagen durch uns als anfenger wol nngcfüert hat."

(9) „Ob aber ander stctt hierin wichen, mög man wol chdcn" .'c.