Juni
1529.
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belybe, und mit widerumb ufgericht noch ze thuond ge-heißen, erstattet oder gestraft; doch daß harin niemandzum gloubcn gezwungen werde."
9. Unverändert (s. N. 43, mit den Noten).
19. „Zum zechenden, die schand und schmachwortbelangend, die dann bißhar zuo beiden teilen ebengroß und unverschampt gebrucht, da har dann disezwytracht entsprungen, da war unser höchste beger,daß sy zuo beider syt nun hinfür sölich schwach,schand und laster wort gänzlich vermitten, abgestelltheißen und sin ec., also daß sy" w. (s. N. 43).
11. Unverändert (s. N. 43).
12. „Zum zwölften, von wegen des Murners, daist miner Herren der schidlüten willen und beger, daßminc Herren von Lucern den selben Murner von meerfridcns willen und ruowen von ir statt und uß einerEidgnoschaft verwysen."
13. „Zum dryzcchenden, von wegen des kostens,da jeder teil vermeint, daß inen der abgetragen sölltewerden, da ist der undertädingeren beger, wann diehouptsach zno end gebracht, daß dann inen den schid-lüten um sölichcn kosten den nßzesprechcn vertruwtsolle werden."
9. L und HL gleichlautend (s. N. 43).
10. L und I1L gleich; im Zch. Er. von L fehlt —wohl nur aus Versehen — die Schlußbestimmung: „Woaber das nit bcschähe zc. (s. N. 43).
. . . „belangend, die dann bißhar von beiden teilendes gloubcns halb eben grob und unverschampt ge-brucht, da här dann dise zwytracht entsprungen, daß diehinfür zno beiden syten gänzlich vermitten und abgestelltheißen und sin, also daß man dero zuo allen teilen" ?c.(s. N. 43).
11. L und I1L gleich (s. N. 43).
12. L: Z. z., v. w. d. M.*, daß der selb den beidenstetten Zürich und Bern zuo Baden vor den schidlüten,so jetz in der fach handlent, rechtens uff ir anklag geständigsyge, daß er ouch on alles widersagen von denen vonA,,ern darzuo gehalten und nach sinein verschulden gestraftwerde; doch wöll man die beid stett Straßburg und Ko-stenz uff ir pitt der sach erlassen und das sunst (von?)der übrigen schidlüten Herren und obren zuo haltendentagen zuo Baden, nämlichen von jetlichem Ort, punds-gnossen und zuogcwandten zwcn Kotten, so by diser Hand-lung gsin, dahin gefertigot werdent.
IlL: *) „da ist nbgeredt nnd bewillgct, daß der selbMurner" ?c.
13. L: „Zum dryzechenden, berüerend den kosten, sodie beid stett Zürich und Bern sampt iren mithelfcrenund der sach verhaften erlitten*, well man inen den schid-lüten, den mit wüssenhafter täding ußzesprechen, vertrmven,guoter Hoffnung, sy werdent gestalt der sach oder (?)Handels, und daß man zuo discm krieklichen Handel undcmpörung größlich verursachet, eigentlich bedenken undmit sölichem ernst und dapferkeit darin handle», daß esinen unvermyslich syge. Es soll ouch das, so obstat,in monats frist dem nächsten nach bcschloßnem fridenvolstreckt, und wo das in der zyt mit beschicht, daß dieobgcmeltcn sechs stett inen den fünf Orten feilen kons undspys abschlachen söllent."
HL: *) „haben sy uns den schidlüten, den mit wüssen-hafter täding uszesprechen, vertruwt, > dergstalt daß wirgelcgcnheit des Handels nnd aller verloufner dingeneigentlich bedenken und ermessen und in Monatsfrist,nächst nach disem beschossnen friden, den selben kosten