Juni 1529.
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ander weg von unfern Voreltern erlich an uns kommen; dann wir nie begert und auch noch nit, die Herren vonZürich noch die iren an cercn, fryheit, gerechtikeit, altem harkommen, landen, lüten, oberkeiten noch an anderndingen, das inen zuo Nachteil reichen möcht, zuo bekränken, zuo bekümbern noch da(von) zuo trängen, sundermer geneigt und guotwillig gewesen, (ob sy jeman obbcrüerter gcstalt bekümbern oder verletzen hett wellen)sy daby zuo handhaben, schützen und beschirmen helfen inhalt der pündcn und sy für lieb Eidgnossen zuo habenund die pünd an inen trüwlich zuo halten.
2. „Zum andern so sind wir nit gcsinnet noch willens, die Herren von Zürich, weder in (der) statt nochim land, theins wegs von ircm glauben zuo trängen noch daran zuo verhindern, und vermeinen ouch, daß unsdie Herren von Zürich in unscrm land, (unfern) gcrichten, gebieten und oberkeiten uns und die unfern ouch byunserm hargcbrachten alten glauben bliben lassen, uns und die unfern an theineu Orten noch enden weder dnrchpredicanten noch geschrift(cn) daran verhindern, undcrrichtcu noch verwysen, sunder uns die unfern regierenlassen im glauben und in ander weg wie von alter har, wie wir vermeinen das vor gott und der welt zuoverantwurten; derglicheu wend wir gegen inen ouch thuon.
3. *„Zum dritten, so vermeinen wir billich, recht und alt harkommen sin, daß uns und ander unser mit-eidgnossen die Herren von Zürich in den gemeinen vogtyen nnd änrptern bliben lassen söllcnt, wie sy und unservordem einandern gethan und bliben lassen haben, daß dero halb ein mers ein mcrs sin und bliben söll.
4. „Zum Vierden, ob wir hierzu« kommen, daß dann frid, ruow, cinikeit und guoter will zwüschen unsbeiden teilen enthalten, früntschaft und guote nachburschaft gewytert, ernttwert und gcmert, daß dann die tratz,schwach und schmützwort, (so) gegen einandern gcbrucht, und der unwill, (so) davon entsprungen, hin, todt undabsin, und hinsüro semlich schwach, schmütz und scheltwort und derglichen büechly und trück zuo beiden teilenabgestellt, einandern damit unbesuocht, unanzogen noch getratzt, sunder dero halb ein andern ganz rüewig undzuo fridcu lassen.
2- »Zum fünften, ob dann jeman an den andern sampt oder sunders es by oberzelten artiklen nit blibenlassen, sundcr um vergangen wort oder werk wyter zuosprüch zuo haben vermeint, daß darum an disem fridenkein verhindrung bescheche noch (ützit) unfrüntlichs fürgenommen, sunder jeder reil gegen dem andern darumdas recht bruchen und besuochen (soll nach) inhalt der bänden, wie das von unfern vordem und eltcrn gebrucht."
St. A. Lucern: A. Neligionshändel.
41) „Artikel des berichts, so Zürich, Bern, Basel und Sank Gallen gestellt Hand."
1. „Zum ersten, des göttlichen worts halb ist gcrntschlaget, daß die so das gots wort verkündent, inden v Orten schlechtlich ungestraft bliben sollen, an lib und leben, es sy denn fach daß er (sy?) sin lcr nit mitbeden Testamenten bewären mög.
Durchgestrichen; statt dessen folgender Artikel:
(2) „Item man sol die V Ort bitlich ankeren, das gotswort verkünden ze lassen; wo nit, daß man dochkeinen weder an lib, leben, guot noch eer strafen sölle, welcher das gotz wort vcrkündt und dz beweren mag mitb. T. Doch will man nicman zwingen zum glauben, und welche den glauben habent angnommcn, darb! blibs,Ze lassen ungestraft.
3. „Der ferdinandischen püntniß halb ist man eins.
4. „Der Pensionen halb, daß die selbig gmeiulich durch alle Eidguoschaft in die ewigkeit versworcn werdensolle, dann sy aller zwitracht ein ursnch ist.
(idiotu): „In disem artikcl habent unser Eidgnossen von Bern und Basel nit gwalt ghcpt; doch so briugcutsy in hindersich an ir Herren und obren.
5. „Item der französischen vereinig halb hcruß fordren blibt; doch habent unser Eidgnossen von Bern undBasel nit gwalt; doch bringent sy es hindersich.
*) Dieser Artikel ist (mit anderer Tinte) durchgestrichen.