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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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April 1529.

Das ander, daß man (soferr man deß 'rätig wirt) besundren lüten, es sye den verordneten oder andren,gwalt gebe darin ze handlen, was zur fach dienstlich sin mag.

Das dritt, daß man Kotten usneme, zuo den vordrigen hinnf ze schicken, und denen der anschlag geöffnet

werd durch die, die zuo der fach verordnet sind." St. A. Zürich-. Zwingn-Schrist-».

3) Es liegt ein zweites, kürzeres, und ein drittes, erheblich ausführlicheres Gutachten vor unter demTitel:Anschlag wie die Kotten Hand- j lcn söllind mit oder one die j bottcn von Glans, damit das kloster SantGallen, Abt und münch j byfanget, yngenommen und (am Rande: mit münchheit und herrlicheit) in j abganggcricht und den ficr Orten > znogcstellt werd. Ghört nit j vor den Bürgeren ze lesen."

Wir geben darus nur die materiell erheblichen Ergänzungen, zumal das Ganze in Zwingli's Werken(Schuler und Schnltheß), auch bei Hottinger (Müller), VII. 483486, abgedruckt ist.

Nach Entwicklung der gegen Abt Kilian erhobenen Einwürfe, die den Gotteshansleuten eröffnet werdensollten, wäre ihnen vorzustellen:

1. Daß sy mit der zyt des gotsworts widerum entroubet und in das bapstum gstoßen wurdind.

2. Zum andren, daß sy in die höchsten gfar gesetzt wurdind, wo sich krieg durch den verwäneten abterheben oder um sinetwillen sölt angefangen werden.

3. Daß sy um hüser, Heimen und bsitzung komm wurdind, dann setz (bald) ein teil sy überziehen wurd,bald der ander.

4. Daß es ine» unlydenlich wurde, so Luzercn und Schwyz, wie fürgenommen wirt, allein söltind mitdem Abt hcrschen.

Demnach so werdend unser Herren bericht zweyer dingen, eins daß her Kilian, der gern Abt wär, sinepraticierer Hab, die usschryend, wie es den biderben gottshuslüten gon wurde, so sy von den iiij Orten söltindbevogtet werden; das ander, daß die biderbcn gottshuslüt mit fällen und eerschätzcn und vilicht noch andren dingenüber die maß beschwärt sygind.

lieber die zwen puncten entschließend sich" die zwei Ort also, daß sy mit den gottshuslüten früntlichnidersitzcn wellind, sobald sy ir erste antwurt vernomen habind, wie Harnach kumpt, und ire beschwerden verhörenund darin mit miltrung und wegrung (besserung?) handlen je nach gebür der fachen, lind dannethin nit wyter gegeninen handlen, bis daß inen ir fach nfgericht sye von den beden Orten oder doch Zürich allein, so Glaris nitso bald fertig möcht werden, bis daß gott die übrigen zwei Ort ouch harzuo bringt; darzwüschend aber wellindunser Herren lyb und guot zno inen setzen und sy nit beschedigen noch beschweren lassen, soferr ir lyb und guotreicht. Es ist ouch wüssembar, wie Zürich und Glaris für alle andre Ort ouch gegen iren undertonen früntlichund brüedcrlich sich jewelten har gehalten habend und vorus zuo diser zyt, deßhalb ir gwalt gar nit ze entsetzenist. Doch so wurdind brief und sigel in allen dingen gemacht, die ob gott will nieman zno ewigen zytenbrechen wurd.

Zuoletst söllind die biderben lüt gar eigenlich crwegen, daß es ghein bstand in künftiger zyt haben wurd,wo der Abt sy glych all sin leben lang uf den henden trüeg; denn wie man vormals uf sy gsessen, also wurdees in kurzen jaren ouch (wider) bschehen.

Und uf das alles sye unser Herren beden Orten erstlich anmuoten an die gottshuslüt, ob sy uf sölchembieten und fürtrag ouch daryn bewilligen, daß das kloster in abgange gericht werd, und so sy ja sagind,welle man wie vorgemcldt von stund an ir anligcn verhören und handlen und demnach wyter gegen inen unddem kloster fürnemen, doch alles früntlich, es welle dann etwar üch daby nit blyben lassen."

Es folgen Nathschläge betreffend die Einnahme der äbtischen Schlösser, doch ohne Waffen, sofern dieAntwort der Gotteshansleute günstig wäre, die Benachrichtigung der zwei andern Schirmorte, die Durchsuchungder Wohnungen ?c. Zu bemerken sind aber hauptsächlich die letzten Sätze:

Uolrich Lyners halb ze Kostenz mag man (den) Burgermeistern oder Cnonrad Zwicken schryben. Dervermeint Abt und er sind in höchster pratik allweg gewesen.