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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Februar 1529.

Bei den Acten liegen einige Blätter, auf denen der Schriftführer von Seiten der V Orte, Johannes Hnber,die verschiedensten Gedenkpuncte, zum Thcil in kaum zu entziffernden Zügen, ohne Ordnung notirt hat. , Wirheben diejenigen heraus, die auf weitergehende Gedanken deuten oder einzelne Schwierigkeiten in der Unter-handlung errathen lassen.

1.Item cirkel, wie wyt die hilf über Rin geschehen soll (oberösterrichische land, wie die Erbeinung,Wirtcnbcrg)." 2.Item zeichen, wyßc crüz und schlüsselt." 3.Item iij stücl, k. Mt., die fürstcn ein,die prelaten, grasen, Herren und cdellüt der ander, die v Ort der dritt stand." 4.Item, daß ei» cid an-gsehen, wie si sich erkennen, ob und wie man den krieg schuldig." 5.Item der besoldung halb, wie derartikel stat, . . . 4'/- Gl." (im Text deutlichfünf"). 6.Item von wegen der hilf der inj"' man, ist minerHerren bitt, daß sy by dem vorigen artikel blibcn. Wallis und Fryburg sind wir in der Hoffnung, so die indie einnng komm, die vermöchten die zal bas und wytcr ersetzen."- 7.Item man setz inen heim von wegender houptlüten, daß ft) die mögen nemcn, ald daß unser Herren die mögen nemen." 8.Item von wegender erkannten hilf, on hindcrsich sehen ze beschchcn ze., (sollen wir?) sy bitten, daß sy uns vertruwcn und denartikel bliben lassen." 9.Item ob sy mit den Zürichern und Bernern krieg ansahen und darin verharre»,daß dcrselb kost, so wir für und für erliden wurden, uns überlegen und unlidenlich sin werde." 10.Itemvon wegen der vj'" man u»H inj" pfärd, was die znokünftigcn schuldig, daß die summ auch inen nfgclegt werd,und die vj"' man allein der k. Mt. ufglegt werd." 11.Item sechst artikel, möcht also erlitten werden, soferwann unfern gottshüsern das ir in Zürich und Bern biet vorghalten und genomcn wurd, daß sy unser» gotts-hüsern . . . (vergönnen?), uf das ußwendig ze fallen, damit inen das ir auch erstattet werd."

Endlich gehört hieher ein von den österreichischen Commissaricn übergebenes Blatt, die in der Eingangs-formel dem König Ferdinand beizulegenden Titel aufzählend.

Von den zahlreichen Kundschaften oder Berichten, welche Zürich einzog und ungesucht erhielt, nehmen wirhier nur folgende auf:

4) 1529, 16. Februar, 11. Stunde Mittags. St. Gallen an Zürich. Durch einen glaubwürdigen Mannseien Bürgermeister und Rath schriftlich berichtet, daß Boten der V Orte am letzten Sonntag Abend (14. Februar)iu Feldkirch eingeritten seien, von denen einzig Joseph Amberg genannt werde;und habend gar am guoteninuot mit troinmcn und pfyfcn." Am Montag seien etliche Herren und Regenten von Innsbruck, Ensishcimund Stuttgart, nämlich der von Habspcrg, Mark Sittich von Ems, der Trnchseß und der Graf von Sulz dortangekommen; diese alle wollen einen Tag halten in des KaisersHnobhans". Darüber werde iu Feldkirchvielerlei geredet; es vereinige sich aber alles zu der Meinung, daß es sich um ein Bündniß handle des neuenGlaubens wegen. Aus den Drohworten, die ein Bote ans den V Orten am Rhein geäußert, sei übrigens wohlzu merken, was für Anschläge und Practiken sie im Sinne haben. . . St. «. zem-h i Act-» i. Cappel-»»-,,.

5) 1529, e. 20. Februar. 1.Etlich unser guot kuntlüt von dem rat ze Feldkilch Hand mir anzeigunggeben also. Von den Herren ist da gesin Graf Ruodolf von Sulz, deß von Müß bruoder, Marx Sittig vonEms, botschaft von dem regiment ze Stuogartcn und Eins (Ensisheim), item die fünf Oerter der Eidgnoschaft.Der lag ist bestimpt worden uff die alt Faßnacht, und ist ouch jederman da gesin usgenomcn Friburg undSolotorn, deren hat man gewartet Mentag und Zinstag, denn der tag ist bcschriben worden uff siben Ort derEidgnoschaft; doch sind nun fünfe crschinen; also sind in dem stnck die Eidgnossen letz gestanden vor den Herren.Darnach hat man geratschlaget an Mittwuchen, Donstag, Fritag; an Samstag ist man zerritten, und sind dieEidgnossen ab dem wirt glößt. Der von Müß ist mit Marx Sittig gen Pludaz geritten. Der rat ist ge-halten worden in Sant Johansenkloster, ganz und gar heimlich, also daß weder der lantvogt, noch lantsammannoch kein ratsherr noch schriber der statt Feldkilch dorzuo genommen ist worden. Dennenhar hant unsere kunt-lüt, wie wol sy des rats warent, gar nüt mögen eigenlichs erfaren noch müssen, und hant doch ^allen flyßankert in der fach. Doch sind sy zum teil deß beruht worden, und Hand es ouch selbs gemerkt, daß es denEidgnossen nit gar gangen sye nach irem willen und anschlag, sunder sy sient trurig und unmuotig von einanderen zerritten, und wöllent die Herren des Regiments der fünf Orten anmuotung witer bringen gen Spyr