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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Februar 1529.

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Die Motive entwickelt die Zürcher Instruction, die hier folgt:

1529, k. Februar (Samstag nach Purif. Maria). Ein Gesandter von Zürich (Rudolf Stoll) hat gemäßseiner Instruction zu erinnern an die Werbungen der Stadt Müh Ihausen um Aufnahme in das christlicheBurgrccht und die kürzlich von Bern erlassene Missivc, die das gestellte Begehren gänzlich abschlage; da dieStadt darüber großes Bedauern empfinde und alles aufbieten wolle, um nicht so verstoßen zu werden, so sollder Bote folgende Artikel zu bedenken geben:

1. Erstlich daß den berüerten von Mülhusen und andern unfern Eidgnossen und Zuogcwandteu lnt desartikcls, in angenomner burgerschaft verfasset, die luckcn offen stände, daß man si wol darin ucincn und cm-pfachen möge.

2.Zum andern daß die, so ir und unser Eidgnossen sin sollen, inen allen trost, schuh und schirm ab-geschlagen, ouch si gar verschalten, verachtet und verspottet, allein um daß si das göttlich wort angenommenund sich mit abthüyung der meß und andrer vcrwendten nütsöllendcu ccrcmonicu nach dein geheiß und willengottes gcricht haben.

3.Zum dritten, Ivo man si also usschließen und nit zuo unfern christenlichcn Mitbürgern anncmcn, daßdie pratiken, damit unser Eidgnossen von etlichen Orten umgaud, dest ce gcfürdcrt und dieselben in ircu uubillichenHandlungen gestärkt möchtint werden.

Zum vierten, daß si, unser Eidgnossen von Mülhusen, einer Eidguoschaft, so es die weg ergriffe,nit übel gelegen und inen nach gelegcnhcit der landsart und vcste irer statt wol möchtint erschießen, dannenharst nit lichtlich spent usznoschlachen.

5.Zum fünften, daß unser lieb Eidgnossen und Mitbürger von Sant Gallen in glichcm artikel, daß sisteh zuo uiemauts söltiut verbinden zc., begriffen gewesen und unangesechen desselben von beiden Stetten ange-nommen syent.

6-Zum sechsten, wo si also jch gesündcrt söltiud werden, und aber allenthatb ir Werbung ei schollen undusgebrochcu spge, zuo was Verachtung, spott, schaud und schadens inen das gegen iren und unfein mißgün-stigen reichen möchte.

7.Zum sibendc», daß miue Herren inen, u. l. E. u. ch. M. von Bern, uf ir fürschrist, dero von Bielhalb, ouch güctlich gcwillfarct und si zuo Mitbürgern uf und angeuomen habcnt.

8.Zum achtenden und leisten söllcnt ir kleinen und groß(cn) Räten der statt Bern anzöigen, daß nuncHerren ir und unser Eidgnossen von Mülhusen irs teils schon in obcrncmpte christenliche verwandt und mit-burgcrschast angenommen, soferr ein solicher glichcr will bi inen ouch müge erfunden werden, ungczwifloter zuo-vcrsicht, si könuint als die verständigen selbs ermessen, daß wo sich die christeulich mitburgcrschnft für und fürmeret, es uns allen zuo vil lob, glück, erc und wolfart reichen und unfern widerwärtigen ein erschrecken ge-bären Mag." ... St. A. Zürichi Znstruct. IV. 2? I-, 28. I. 17S, 180.

23.

Mdllirch. 1529, 14. bis 18. Februar (Sonntag Jnvocavit f.).

Staatsarchiv Luccr»! Acte» Oesterreich.

Gesandte: I. Lucern. Jacob Feer, des Raths. Uri. Caspar Jmhof (Amhof"), Statthalter. Schwyz.i'h am Berg, des Raths. Unterwalden. Hans Ainstein, Landainmann. Zug. Hans Georg (Jörg?),elmeister; Ulrich Staub, Landbogt zu Sargans. II. Oesterreich- Rudolf, Graf zu Sulz, LandgrafGlsaß, Statthalter; vr. Jacob Frankfurter, Kaminerprocurator der oberösterrcichischen Lande; Ulrich