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Januar 1529.
hochivirdig sacramcnt in cercn gchept, vil iner glück, sig, frid und einikeit gewesen dann setz und an denen orten,da man das vcracht und verschmächt; gott sygs klagt; den bitten nur demüetiklich, der wöll sich über uns allerbarmen und sin rnoten und straf von uns wenden und uns allen einikeit, frid und sin gnad verlichen, damitwir all b?) einandren blibcn, hushabcn und regieren mögen wie von alter har.
„Und darumb, lieben Eidgnossen, mögen ir wol ermessen, daß wir unbillicher wps in disem artikel verklagtund verunglimpft werden.
I. „Zum dritten, als sich die von Bern beklagen, daß wir etlich meßpfaffen gen Bricnz geschickt undznolctst einen mit zwölf mannen darbcleitct ?c.,
„Darzuo sagen wir also, daß der kilchensatz zuo Brienz dem gottshus Engelberg zuogehört, über wölichcsgottshus unser liebe Eidgnossen von Luccrn, von Schwiz und wir recht schirmhcrrcn und kastenvögt sind, undwiewol um disen artikel uns nit gebürt allein, snnder mit den andern zwcyen Orten ze antwurten, nit destcrminder unsers teils gend wir die antwurt, den andren zwei Orten ir recht und klag vorbehalten.
„Demnach die von Vricnz das ampt der meß und die Helgen sacramcnt schier glicher maß wie die vonHasle widcrumb nfgcricht und angenommen und bcgert haben, daß man inen ein Priester schicke, der inen meßHab und si versiehe wie von alter har, daruf das gottshus Engelberg zuo etlichen zitcn pricstcr hinüber geschickt,die die biderbcn lüt nach christcnlichcr alter ordnung zuo Bricnz versechen sollend, mit predigung des wort gottsund Mitteilung der Helgen sacramenten ?c., und vermeinen (wir) ouch, ein Herr zu Engelberg, ouch des gottshusvogt, habe deß gemalt und macht und daran nit unrecht gethan, dwyl daß der kilchensatz von alter har demgottshus zuogehört, und das gottshus in langer gwer und besitzung, lenger dann menschen gedächtnuß erreichenmag, daß man allwcg priestcr nach bruch, gewonheit und ordnung der Helgen gemeinen christenlichen kilchen genBrienz gesetzt hat, die das hclig gottswort nach rechtem christenlichem verstand der gemeinen christenlichen kilchen denunderthanen daselbs verkündt und die Helgen sacramcnt inen mitgeteilt haben. Und gestand gar in keinen weg, daßwir noch die priesier, so vom gottshus Engelberg gan Brienz gesetzt, denen von Bern die iren zuo keinerungehorsame nfgcwiscn noch inen widerwärtig zuo sin bewegt und an dem ort gar nüt wider die pünd gehandelthaben. Wo aber unser Eidgnossen von Bern den pund, so si mit den dry Ländern Hand, eigentlich besechen,so werden si in einein artikel finden, also lutend: Weß ouch jemand, die in diser pündnus sind, in gewer gesessen ist,daher oder noch sitzet, den soll an(e) recht niemand entweren, und sol man denselben oder die in iro gwerschirmen uf ein recht. Darumb wir vertruwcnd, daß die von Bern das gottshus Engelbcrg b?) sincr langenbesitzung und gewcr des kilchensatz halb zuo Brienz in kraft des punds belibcn und an(e) recht nit entsetzen sollen.
„Und ob glichwol die von Bern inen selbs zuomcssend, daß si) als die oberkeit den gwalt gehept, sölichschwer ändrung im gloubcn und in? gottsdienst ze tuond w., deß wir inen gar nit gestand, daß si die gemeinchristcnlich oberkeit und genuogsam sigend, sölich ändrung ze tuond; dann allein was weltliche hcrrschnng antrifft,da haben si als die oberkeit irs gcpiets zuo handle??, doch nit änderst da???? einem andern ai? sine?? rechten an(e)schaden. Dar?????, ob schon des gottshus vogt priestcr wie von alter har gan Brienz geschickt, hat er daran nütunrecht(s) gethan, und möchte villicht war si??, daß nf ein z?)t b?) zwölf guoter geselle?? mit eine??? priestcr hinüber-gangen, denen es nit befolchen, und allein von' inen selber, dem guoten priestcr zuo guot, damit daß dester minderfrefel und muotwillen mit inen geprncht, und sobald wir deß innen worden (dann wir das inen (nit?) befolchen),da Hand wir voi? stund inen nachgeschickt, daß si geschickt sin und wider heimkeren wölten, das nu si gethan,gar nüt ungcschickts noch muotwilligs gehandelt, ir zcrung bezalt haben und wider heiin gangen sind. — Undhicmit wellen wir sölichen anzug mit cercn und warheit verantwurt ha??.
4. „Zun? Vierde??, als unser Eidgnossen von Bern uf uns klagend und mcr da???? ii? einem artikel melden,wie wir unser botschaft zuo denen voi? Hasle und da umbher geschickt, und nämlich im houptartikel melden,daß wir die iren zuo ungehorsame gewisen, ai? uns gehenkt und si wider ir oberkeit gestärkt, mit vil me undlängern warten, und daß leider an? tag lige, was die heimlichen botten von Hasle, Jnderlappen und ander