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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
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In dem vorliegenden Bande kommt die Darstellung des wesentlichen Theils der schwei-zerischen Resormationsperiode zum Abschluß. Wie der Umfang der zwei Bände IV, 1 a und bschon äußerlich darthnt, gehört dieser Zeitraum von zwölf Jahren zu den bedeutungsvollstenund bewegtesten unserer neuem Geschichte. Vielfältige Beziehungen zu auswärtigen Staatendanern fort und kreuzen sich in den letzten Jahren mit inner» Gegensätzen und namentlichkonfessionellen Motiven. Die Glanbenstrennnng droht den ohnehin schwachen Znsammenhangder Eidgenosseti vollends zu lösen und fährt zu gefährlichen Ansängen von Sonderbündensowohl im Innern als mit dem Ausland; zugleich begünstigt sie freiheitliche Regungen inden gemeinsamen Unterthanenlandcn und theilt die regierenden Orte in Parteien mit un-verträglichen Ansprüchen, über welche schließlich der Krieg entscheidet.

Wir versuchen, die erheblichsten Momente dieser Entwicklungen in gedrängten Zügenanzudeuten.

In den ersten Jahren treten die Interessen des Auslands am stärksten in denVordergrund. Zu Anfang des Jahres 1521 sehen wir die Eidgenossen in gleichmäßigemEifer ihre Soldmannschaften dem Papste zur Verfügung stellen; aber schon zwei Monatenach dem Aufbruch zumLcinlakenkrieg" tritt eine folgenschwere Wendung ein; zwölf Orteund die Zugewandten schließen mit Frankreich ein seit Jahren besprochenes Bündniß ab;Zürich, das alkein den Beitritt versagt, wird deßhalb bitter angefochten und mehrmals ersucht,sich der Verbindung anzuschließen. Die nächsten Vorgänge in Italien, die zu unordentlichenWerbungen für Frankreich den Vorwand bieten; die Spannung wegen verschiedener Streit-punkte, die Rückwirkung trüber Erfahrungen, die Kenntniß der nnlantern Mittel, die fürdie Annahme der französischen Vcrcinung entschieden hatten, vielleicht auch der Einfluß gegne-rischer Mächte, reizen auch etliche andere Orte zum Anstritt und verbreiten überall ein Miß-behagen, das den Erfolg einer zweiten päpstlichen Werbung großentheils erklärt. Im Herbst1521 sehen wir starke Schaarcn eidgenössischer Söldner über die Berge ziehen, die einenzur Behauptung der französischen Herrschaft geworben, die andern im Dienste des päpstlich-kaiserlichen Bundes zur Eroberung Mailands. Zürich verfolgt, in strenger Beachtung der