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Der Lohn der Treue und des Fleises im Gebrauche der von Gott empfangenen Talente im Gegensatze der Strafe der Untreue und der Faulheit : Eine christliche Synodalpredigt vor dem versamelten reformirten Clevischen Synodo zu Wesel den 1. Junius 1774
Entstehung
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es saget. Aber die alte Warheit redet sie ohneScheu. Und verdienet die nicht oft nachdrücklicheingeschärfet zu werden. Um desto mehr, je mehrsie durch die lüsterne Begierde zum Neuen ver-dränget zu werden in Gefahr steht. Wer sieliebet, die alte Warheit, die nicht vergeht, wennauch Himmel und Erde vergehen, der erbaue sichdaraus, und mache sich mit mir zur Rechenschaftbereit, die einmal unfehlbar wird abgeleget werden.müßen. Folge dem dir hier ertheilten Rathe, lieberLeser! Die Zeit ist kurz. Geh mit deinem Ta-lente treu und fleisig um, und laß dich dazu durchdieſe Predigt erwecken: ſo iſt der Verfaſſer der-selben; und wenn du auch nur ein einziger wä-rest, wobey sie diesen Nutzen stiftet; für seineMühe ſchon belohnet genug; die Urtheile ande-rer mögen so ungunstig und widrig ausfallen, alssie wollen. Eigennutz hat auch diesen Drucknicht befördert, da aller Vortheil daher für dieArmen ist.inDie

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