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Lehrbuch der deutschen Rechtsgeschichte
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957
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§ 79. Städte. 957

Deutsche G. I 3 , 123ff. Heidemann Bevölkerungszahl u. berufl. Gliederung Münstersi W. am Ende d. 17. Jh., Münster Diss. 1917. E. v. Jagemann Ein NürnbergerRatsprozeß, N. Heidelb. Jbb. 14, 173ff. Knapp Zenten d. Hochstifts Würzburg2 87ff. Köhne Entwurf e. Vereinheitl. d. Heidelb. Zunftrechts im 16. Jh. (N. Arch.Heidelb. 10) 1912; Reformen u. Reformprojekte in Heidelb. u. Mannheim als Vor-läufer d. Gewerbefreiheit 1913 (Verh. d. internat. Ver. f. vgl. RWiss.). KötzschkeWG. 2 160ff. 175rf. Krebs Rat u. Zünfte d. Stadt Breslau i. d. schlimmsten Zeitend. 30]'. Kr. 1913 (Darst. z. schles. G. 16). Lappe Wehrverf. d, Stadt Lünen m.bes. Rucks, a. d. Schützengesellsch. 1911. Lorenz Qu. z. städt. Verw.-, Rechts-u. WG. v. Quedlinburg vom 15. Jh. b. z. Z. Friedr. d. Gr. 1. 1916. Luschin Ost.RG. 446ff. Marre Wehrverf. d. Stadt Münster 15361650, Diss. Münster 1913.L.v.Maurer G. d. Städteverf. 4, 1871. v. Meier-Thimme Ref. d. Verw.-Org.unter Stein u. Hardenberg 2 1912, 61ff. 434ff. Kurt Meyer Solothurnische Vcr-fassungszustände z. Z. des Patriziats 1921. v. Möller D. Stadtschultheiß v. Bochum,ZRG. 38, 63ff. Moser Reichsstädtische Regimentsverf. 1772. Neumann D.Bautzener Kaufmannsinnung 170828 (Bautzen G-BJ. 4) 1912. Perlbach Samml.Straßb. Verordn. u. Mandate 15181673 (Fschr. Dümmler 1902). Preuß Entw.d. Städtewesens 1906 (vgl. Rietschel, DLitZ. 1908, 2737ff.). Pütter Histor.Entwicklung 2, 207ff. Rachel Verw.-Organis. u. Ämterwesen d. Stadt Leipzigbis 1627 (Leipz. Stud. 8, 4) 1902. Radbruch Peter Günther, der Gotteslästerer1911. Reuter Kampf um d. Reichsstandschaft d. Städte auf d. Augsb. Reichstag1582 (Schwab. GQ. 3) 1919. G. v. d. Ropp Göttinger Kaufgilden (Jb. Göttingen1913). A. v. d. Ropp D. zünftige Handw. zu Mitau 15621795, Freib. Diss. 1913.Rosenthal (S. 927) 2, 20ff. 109ff. Rubel Ratswahl u. Gilden im 17. u. 18. Jh.(Beitr. Dortmund 22) 1913. Schenck Finanzwesen u. Steuerwesen v. VillingenDiss. 1912. Schmidt Städtewesen u. Bürgertum in Neuostpreußen 1913. SchmollerStädtewesen unter Friedr. Wilh. I (ZPreußG. 8. 10. 11. 12); Bevölkerungsbewegungvon ihrem Urspr. bis ins 19. Jh. (Fschr. Gierke 1911, 167ff.). Schöffel Kirchen-hoheit d. Reichsstadt Schweinfurt (Q. f. bayr. Kircheng. 3) 1918. Schoop Qu. z.Rechts- u. WG. d. Stadt Düren 1920. A. Schultze Stadtgemeinde u. Reformation(Recht u. Staat, Heft 11) 1918. Seraphim D. Königsberger Rathäusliche Reglement1783 (Altpr. Mschr. 49) 1912. Sieveking WG. 2 28ff. Störmann (§ 68 n. 18b).Trautmann Kiels Ratsverf. vom Beginn d. 17. Jh. 1909 (Mitt. Kiel 25. 26, vgl.Techcn, Hans. G-Bl. 1911, 393). Ulmann (S. 857) 2, 600ff. Vanselow Zur G.d. pommerschen Städte unter Friedr. Wilh. I, Diss. Heidelb. 1903. Veit Entsteh,d. Reichsstandschaft der Städte 1898. Voigt D. hamb. Weinakzise im 17. Jh,(Mitt, Hamb. 10) 1912; Anleihen d. Stadt Hamb. 1601-50 (ZHambG. 17) 1912.Wiedenhofer Bauliche Entw. Münchens vom MA. bis i. d. neueste Z. im Lichted. Baupolizeirechts 1916. Winckelmann Straßburgs Verf. u. Verw. im 18. Jh.,ZGO. 18, 600ff. Witzel Gcwerbegesch. Studien z. niederl. Einwanderung in Deutsch-land im 16. Jh., Marb. Diss. 1910.

Die Reichsstädte, seit Wegfall der früheren Unterscheidung zwischenfreien und Reichsstädten regelmäßig freie Reichsstädte (liberae imperii civi-tates) genannt, standen den übrigen Reichsständen jetzt wesentlich gleich 1 .Die Reichsvogtei hatten die meisten abgelöst oder als Reichspfandschafterworben, gegen deren Wiedereinlösung seitens des Kaisers sie durch denwestfälischen Frieden (S. 922) geschützt wurden. In Schweinfurt und Augs-burg gab es noch Reichsvögte, die freilich vom Stadtrat selbst gewähltwurden; in Aachen, Wetzlar und bis 1715 in Nordhausen hatten sich benach-barte Fürsten im Besitz der Reichsvogtei erhalten; Köln und Worms standen

1 Vgl. v. Gierke Gen.-R. 4 J 233ff. 255ff.