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■ nn Egiptenn fas einn mannlicher ftrenn-ger heltt, der viel manlicher 1 ) thattenn vnndchriftlicher tugenntt geubett hette derhalb er,vonn ydermann geliebett vnnd in ehrenngehalttenn wardtt, auch viel andre fürftenn,vnnd herrnn Inn dem reich, gewunnenn groß,lieb vnnd gunnft zu Ime, Rittenn auch imdas er foltt zum heiligenn grab ziehenn,
vnnd ritter werdenn, wo er folches thette woltten
fie wo in der zeitt ein herr des lanndes mit tod ab-
ginng Ime ann die ftatt vnnd in das regimenntt 2 )
promouirnn, behülfflich feinn, das gefiel dem heldenn
achille wol ginng zu feinnem weib patt fie vmb
einn freunndlich vrlaub, zu volprinngunng der
rayß, welches fie im doch vnngernn verwilligett
alfo verfertigett er fich zu der rayße, vnnd zog mit
erlaubnus feinner freunnde 3 ) dahinn do im*) dann
viel vnnglücks zu hanndenn fties,r ur 5 ) zeitt anephre pharonis,Inn egiptenn wonett gewiß,fEinn ftreitparer vnnd küner heldtt,Inn allenn nöttenn außerweltt,Der hies achilles war ganntz küenn,
Adellich 6 ) tugenntfam vnnd fchüenn')
vonn dem gfchlecht 8 ) Herculis gepornn,
Einn trefflicher heltt auferkornn,
Seinn vatter hies Cadmus 9 ) der da,
vorhinn wonnt In Boecia,
Mann fagtt er foll erfunndenn haben,
Erftlich die grichifchenn 10 ) Buchftabenn,
vnnd Theba erpauett 11 ) vonn grunndtt,
Die gwaltig ftatt zum erft erfunndtt
Sein mutter 2 ) war genantt fopho,
Die war erftlich herkommenn do,
Mitt Irer Iunnckfraufchafftt ganntz frumb,
herab vonn dem perg Parnafum,
Ich finndtt daz fie geweßenn fey,
Ein gwaltige poetinn frey,
Einn tochtes 12 ) des apulej,
Nitt weitter kann ich finnden hie 13 ),
[vonn Irem ftammenn vnnd herkomen].
V1V.1 VII
z
*) Das l.aus einem n-Strich verbessert. — 2 ) Da nur ein t,also nach Österreichers Schreibübung ein Strich zu wenig ge-schrieben war, ist nachträglich durch einen kleinen Strich überdem Querbalken des t unzulänglich ein tt hergestellt, dabei aberübersehen worden, daß dann ein n-Strich zu wenig blieb; ähn-lich auch Z. 33 bei mutter. — *) Ein n-Strich zuviel. — *) DerI-Punkt ist zweimal gesetzt. — 6 ) Über u ein kleiner Tintenfleck.— •) Die Malerei des Zierbuchstabens erstreckt sich etwas überdas Wort darunter. — ') Ein n-Strich zu wenig. — 8 ) Zuersthatte der Schreiber gl begonnen, dann verbesserte er sofort dasfalsche 1 in fch. — 9 ) Das d in der dem Schreiber ungewohntengeraden Form verbessert. — 10 ) Das h unzulänglich verbessertaus g, zugleich unter den ersten i-Punkt ein neues i gesetzt,damit das ursprüngliche als c gelten kann. — n ) Das er hintereinem dünnen Trennungsstrich zwischen den Worten nachträg-lich eingefügt. — lä ) Fälschlich für tochter. — ,a ) Am unterenBlattrand braunes B als Lagenbezeichnung, wie oben eine rote4 als Blattzählung.