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der Geschlechter von Frankfurt am Main, in besonderer Beziehung auf die Culturgeschichte dieser Stadt in denfrühern und letzteren Jahrhunderten bis zu dem Ende der Reichsstädtischen Verfassung" hinterlassen, wovon das bän-dereiche Manuscript in der Bibliothek der Stadt Frankfurt beruht. •)
Die Dynasten - Familie Dadenberg, von der gleichnamigen Burg auf dem rechten Rheinufer
gegenüber Sinzig, führte in Roth einen goldenen Adler. Von ihr theilte ich Wappen und Genealogie
in meiner Geschichte der Cöln. Geschlechter Bd. I. S. 75 und Bd. II. S. 27 mit. Es gab aber auch
noch zwei andere rheinische, ritterbürtige Familien dieses Namens, von denen die Eine drei (2.1)
Nägel, die andere drei (2.1) abgerissene Leopardenköpfe in ihrem Wappen führte. Die letztere hat
auch einen Schwanenhals auf dem Helme, so dass also ihr Wappen mit dem des Geschlechts Bocholtz
genau übereinstimmt. Von beiden kommen Personen in ein und derselben Urkunde vom Jahre 1457
vor, nämlich Werner von Dadenberg, der damals von Chur-Cöln mit dem Gute Schweppenburg bei
Wessclingen belehnt wurde und die drei Nägel führte, und sein Oheim Henrich von Dadenberg, der
mit ihm die Leimsurkunde besiegelt und die drei Leopardenköpfe im Wappen hat.
Die Herren von Löwcnstett haben ebenfalls drei (2.1) Leopardenköpfe, und zwar Gold in Blau. Deruntere Kopf befindet sich in einem Thore einer, quer durch den untern Theil des Schildes laufenden silbernen Mauer.
Die Nagclitschen, welche bei der kärnthener und krayner Ritterschaft vorkommen, führen drei (2.1)goldene, abgerissene gekrönte Leopardenköpfe, die beiden obern in Roth, den unteren in einer aufsteigenden blauenSpitze und auf dem Helme einen wachsenden gekrönten Löwen, der ein Banner trägt. So steht das Wappen beiRudolph!. 2 )
13. Hattinck oder Hatting.
lif"M^) n Sccländischcs Geschlecht, führte in Schwarz einen goldenen Sparren, begleitet von drei (2.1) goldenen,! abgerissenen Leopardenköpfen, zwei oben zu jeder Seite der Spitze des Sparrens, einen unten im Sehildesfusszwischen den Schenkeln des Sparrens, so ist das Wappen bei Ferwerda adelyck Wapenboeck 1. Tafel 22blasonirt. Von ihnen sass Peter von Hatting gegen 1670 im Rathe von Flandern.
Das Geschlecht findet sich jetzt unter dem holländischen Adel nicht mehr aufgeführt, wenn anders die„Lyst van de Personen of gesclachter, wier Titels en Adeldom op de Registers van den hoogen Raad van Adel zyningeschreven, en op welke toepasselyk zyn, de Bepalingen vervat in Artikel 1, van het Besluit des Konings, van den2G.Januari 1822," welche sich in Nr. 61 des „Staatsblad van het Koningryk der Nederlanden" findet, maassgebend ist.
') Es ist Aussicht vorhanden, dass dieses gewissenhafte und für die Cultur- und Sittengeschichte wichtige Werk von seinemSchüler,'dem rühmlichst bekannten Verfasser des Codex Moenofrancofurtanus, der Kaiserregesten etc., Bibliothekar Joh. Friedrich Iiochmer,herausgegeben wird.
J ) J. A. Rudolphi Heraldica curiosa. Nürnberg 1G98. Fol. S. 187.