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1,1 (1863) Geschichte der verschiedenen Geschlechter Bocholtz unter besonderer Berücksichtigung der alten Geographie, Rechts-, Sitten- und Culturgeschichte des Niederrheins
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30. Bocholtz im Herzogthum Luxemburg.

(jOgj) ehr häufig kommen in den Urkunden des Hcrzogthums Luxemburg Personen unter dem Namen von Bucholtz^jSj vor, die von dem dortigen gleichnamigen Orte stammen, indessen nicht alle einer und derselben Familie^^ angehören, theilweise auch andere Beinamen führen. So erscheint 1690, am 6. November Theis v. Bocholtzmit seiner Frau Susanna auf der gräflich Salmschen Gerichtschreiberei des Hofes zu Thommen und erklärt sich zumSchuldner des Scheffen Johann Parkes. Am 24. October 1724 stellt Elisabeth Servais von Bocholtz eine Urkundeaus, worin sie 130 Reichsthaler a 56 Stüber an Elisabeth von Dalheim zu schulden bekennt und ihr Haus und Landzu Bucholtz zu Pfand setzt. Am 25. Januar 1735 erhält Catharina Probst, Wittwe des Laurentz Bux von Bocholtz,von dem obern Gerichtshofe zu Luxemburg einen Manutenzbrief über verschiedene Güter gegen Johan und Franzvon Aldringen. Es scheint mir zweifellos, dass bei allen diesen Personen nicht an Geschlecht Bocholtz, sondern anBewohner des Ortes Bocholtz im Luxemburgischen gedacht werden muss.

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3133. Assonleville, Freiherren von Bocholtz, France und Roose.

ie oben S. 19 erzälüt ist, kam das Schloss Bocholtz bei Brüssel auf die Familie Assonleville, France undzuletzt durch Kauf in den Besitz des Peter Ferdinand Roose, Herrn zu Froidmont. Zu Ehren jeder dieserFamilien erhob der König von Spanien Bocholtz zu einer Baronie und gab jeder den Titel einesFreiherrn von Bocholtz (Bouchaut). Dieses geschah am 30. Juni 16U5 für die Assonleville, am 5. Mai 1640 fürHieronimus Caspar France und am 9. Mai 1693 für Roose. Diese Roose waren zuletzt Grafen und ihr letzter Spross,Elisabeth, heirathete 1830 den Grafen Amadeus von Beaufort, dem sie Schloss und Baronie Bocholtz zubrachte.Die Wappen dieser drei Familien sind Folgende: Assonleville führten in Silber einen schwarzen, mit drei silbernenSternen beladencn Querbalken; die France einen sechsmal oft mehrmal, Silber und Blau, quergestreiften Schild, inden silbernen Streifen sechs (3. 2. 1.) blaue Gleven. Die Roose haben in Roth einen goldenen Sparren mit dreieingeschlossenen goldenen Rosen.

Fahne, Bocholtz L

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