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1,1 (1863) Geschichte der verschiedenen Geschlechter Bocholtz unter besonderer Berücksichtigung der alten Geographie, Rechts-, Sitten- und Culturgeschichte des Niederrheins
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28. Bucholtz aus Brandenburg.

jjjÄucholtz aus Brandenburg führten in Roth eine ganz nackte Fortuna in ihrem Wappen, welche von einemp Gewicht in ihrer rechten Hand zur Erde gezogen wird (Unglück), während silberne Flügel in der linken Handsie in die Höhe heben (Glück). Schon dieses Wappen bekundet sein junges Alter, denn es kann nur dem,am Ende des 16. Jahrhunderts aufgekommenen und erst von da ab längere Zeit Mode gewesenen Emblematismusentsprungen- sein. Von diesen Bucholtz kommen vor: Andreas Henrich v. Bucholtz, von dem es im Adelsdiplom heisst,dass er vor undenklichen Zeiten in den Adel gehoben sei und den teutschen Herculiscus et Herculiscam geschriebenhabe. Johann Buchholz, Bürgermeister zu Brandenburg, Vetter des Mathias Adam Brosicke. Dr. Christoph JoachimBuchholtz, Professor zu Rinteln, später fürstlich hessischer Rath und Bürgermeister zu Hameln.

Joachim von Buchholz, Bürgermeister zu Brandenburg, h N.

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Mathias von Buchholtzer, Bürgermeister zu Brandenburg, h N.

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Maria von Buchhollz, h. Adam Brosicke, Oberkirchenvorsteher zu Brandenburg.

Mathias Adam von Brosicke, Licenfiat der Rechte, zuerst in sächsischen Diensten, dana Professor zu Frankfurt an der Oder, Advocat, erhieltvom Kaiser Leopold de dato Wien 21. Oct. 1676 eine Adelsbestätigung und Verbesserung seines Wappens, indem sein angeborenes Wappen(drei goldene Mörser in Blau,) etwas verändert mit dem Bucholtzer Wappen vereinigt wurde, nämlich quadrirt: 1. und 4 in Blaueinen goldenen Mörser (Geschütz), 2. und 3. in Roth die beschriebene Fortuna. Auf dem goldgekrönten Helme einen offenen Adlerflug Blauund Gold von wechselnder Farbe, dazwischen die Fortuna wachsend wiederholt. Math. Adam erhielt auch den Titel Kaiserlicher Rath und

für seine Person das Amt des Palatinats. (K. K. Reichscanzlei in Wien.) 0

Strider 2 ) hat folgende Abstammung, welche hierher zu gehören scheint.

Andreas Bucholtz, Kaufmann und Rathsverwandter zu Brandenburg, h. N-

Joachim Bucholtz, Prediger zu Schöningen, \ 1622 als Prediger und Superintendent zu Hameln, h. Elisabeth Praetorius, Tr. von Andreas P.,Professor der Theologie zu Frankfurt an der Oder und General-Superintendent der Mark Brandenburg.

i. Andreas Henrich Bucholtz, geb. 25. Nov. 1607 zu Schöningen, studirte 1628 in Wittenberg, wurde1630 Magister und Conrector 1632 zu Hameln, 1631. zu Rostock, 1636 zu Helmstädt, Rector 1637zu Lemgo, 1639 in Rinteln, 1645 Professor der Theologie, 1647 Coadjutor der Bruderkirche zuBraunschwelg, 16l3 Superintendent zu Braunschweig (Wolfenbüttel), | 20. Mai 1671, h. 14. Nov.1641 Catharina Margaretha von Windheim, Tochter des Patriziers Georg v. W. zu Hannover.

1.2. Söhne. 34. Töchter. 5. Sohn, f jung.

2- Christoph Joachim Bucholtz, Zwillings-bruder von Andr. Henr., geb. 25. Nov. 1607,1627 in Wittenberg, 1631 in Helmstädt, 1636D. U. J., 164263 Professor der Rechtezu Rinteln, auch Rath u. Canzleidirector,zuletzt Syndicus zu Hameln, f 5. Decbr.1679.

') Die Brösike bilden ein sehr altes, brandenburgisches Geschlecht, welches noch jetzt im Kreise Zauche blüht; von ihnenfindet sich beim Johanniter-Orden folgende Aufschwörung:

Seino von Elisa- Adamv. Barb.v. Hansv. Gertr.v. Christoph Elis.von Manasse Molosina Isaac Marg.v. Georg Wilh. Mariav. Joh.Balth. AgnesBrösigke, cur- beth v. Schlie- Flansbrand. Rath, Haec- ben, cur- zu

Hauptm.zu kenza br.Rath, Zie-

Giebichen- Kart- Herr zu sar.

stein, Herr zow. Papiz.

zu Lehnin.

Treskow Treskow von Grünrad v.Schla- v.Thü-

zu zu Schlieben z.Sieves-' berndorf menzu.

Mils. Schlan- zu dorfbei zu Glie- Wol-

gen- Bogow. Dresden, nicke. ters-

thien. dorf.

Lud.v.d. Merode Babel von Brackel v. Warne- vonGroben, gt. Vlat- Bibrach, z.Elfscken saai,Obrist, Frei-brandb. ienza k. k. imCöIni- Comman- sen-Schloss- "Vlatten. Oberst. sehen. dant zu dorf.Haupt- Münster,

mann.

Diedr. v. Brösigke Agn.v.Schlieben Jochenv.Treskow Elis.v.Schlieben Ottov Schlaberndorf Luis. Charl.v.d. Joh.Leop.Bübel AnnaElis.v.Warne-

zu Ketzür, Paren, zu Papiz. zu Milo, Butzer zu Bogow. zu felsholz, Oberst. Gräben zu v.Bibrach z.Horn, saat zu Loppold.

Badegat. und Premnitz. Kotzeband. Grapendorf.

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Max Friedr. v. Brösigke zu Parenund Schönenflies.

Elisabeth Sophia von Treskow.

Lenin Ludiv. v. Schlaberndorfzu Kienitz.

Maria Gertrud Bübel von Bibrach.

-Max Eidrich von Brösigke zu Schönenflies.

Theodora Luise v. Schlaberndorf.

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Ileino von Brösigke, preuss. Hauptmann, 20. September 1731 beim Johanniter-Orden zum Ritter geschlagen.

Was das Palatinat angeht, so war dieses ein Ehren- und zugleich lucratives Amt, welches sogar das Recht in sich schloss,VV.ippenlehne zu ertheilen, d. h. einer einzelnen Person und ihrem Geschlecht ein Wappen zu verleihen, wie dieses D. Theod. Hagemann inseinen kleinen juristischen Aufsätzen, Hannover 1794, 8°, nachgewiesen hat, wo Seite 71 die Bestallung eines solchen Pfalzgrafen durchKaiser Rudolph II. abgedruckt ist.

2 ) Hessische Gelehrten-Geschichte, Göttingen 1781.