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heraus, aber einen Vorschlag, progressive Stücke zuschreiben, verwirft er, „weil es beinahe unmöglich ist,mit solchen Sachen Phantasie zu verbinden."
„Unsere Winter - Musik ist würdig durch die Auf-führung der Passion am Charfreitag abgeschlossen; nunsteht man vor den Blüthen und Knospen des Frühlings,„und weiss doch selber nicht wie."" „Man steht aber auchim Moscheles'schen Hause vor einem beglückenden Fa-miliencongress, und als Alle von Ost,. West und Nordversammelt sind, schreibt Moscheies:
.... „Das sind die häuslichen Freuden, aber künst-lerisch sollen sie sich auch als meine Töchter zeigen."Von den Enkeln sagt er: „Ich machte mich zum Kindemit ihnen, ich erlaube ihnen sogar auf den Flügeln zuklimpern; die kleinen Finger greifen sie nicht so stark an,wie die modernen Clavierspieler." . . .
In "diese Tage fiel Schumann's sojähriger Geburtstag, /der durch die Aufführung seiner „Genovefa" im Theatergefeiert wurde. Das Tagebuch sagt: „Schumann's Operfesselte meine Aufmerksamkeit dergestalt, dass ich wäh-rend des ganzen Abends nicht müde wurde, der geniali-schen Musik zu folgen und mich daran zu ergötzen." —Auch im Conservatorium gab es dem Meister zu Ehreneine brave Schülerfeier.
In den Ferien geht Moscheies nach Paris und schreibtseiner Frau:... „und nun so fort im musikalischen Depeschen-Styl, denn wo die Zeit zu einem ordentlichen Brief her-nehmen? Mme. Viardot sang mir die zwei Orpheus-Arienmit den staunenswerthen Cadenzen vor; von StephenHeller hörte ich sein neuestes Stück „Genrebild"; mitDamcke und seiner Frau wird viel musicirt, auch werdenmusikalische Ansichten mit dem Denker und feinfühlen-den Componisten ausgetauscht. Die Verwandten, Mme.Erard, Cremieux, Alle nehmen mich gastfreundlich aufund zuletzt" muss ich vorspielen. Sie wollen wissen, wieder Moscheies aus der alten Zeit sich in der neuen aus-nimmt. Bei dem Lobe denke ich mir dann: Rabattez lamoitie et marchandez sur le reste. . . . Bei einer Künstler-