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Notabilität räth Moscheies, dessen Rückkunft abzuwarten,indem er einstweilen nach Pest geht und dort spielt.Graf M. D., der den Schlüssel zu den Hofconcerten führt,behauptet, jetzt im Advent gäbe es deren keine, und vorMai fände schwerlich eins statt. Wie Ihr Moscheies kennt,nimmt er diese Sachen sehr ruhig, freut sich des überausherzlichen Empfanges, den uns der grosse Kreis seinerFreunde und Anhänger bereitet, und hat, wie er sagt,für diese, schon den 23. d. M. zu seiner Matinee fest-gesetzt." ...
E. schreibt Tags nach derselben: „ Es war prächtig,Vater von dem vollen Saal als alten Liebling empfangenzu sehen, immer drei Mal gerufen, das Kindermärchenwieder verlangt, als er es aber zum zweiten Mal anfangenwollte, so heftiger Applaus, dass er seinen armen Rückenerst zu einer Menge Complimenten beugen musste, ehe eres, spielen durfte. Zum Schluss der Improvisation überBeethoven's A-dur-Symphonie brachte Vater das Liedchen:S'giebt nur a Kaiserstadt etc., das war ein Jubel! Diegewissen murmelnden Bravo's, die durch den Saal gingen,kamen von Herzen und hätten Euch ebenso erfreut, wieMutter und mich. Schon im Saal wurde der 28. für daszweite Concert festgesetzt, es geht also Schlag aufSchlag."... .
Es wurde nothwendig, dies zweite Concert auf den3. December zu verlegen, an dem es, mit womöglich nochgesteigertem Beifall stattfand. Auch das dritte Concerterlitt einen achttägigen Aufschub, weil der Hof trotz desAdvents ein Concert für Moscheies ansetzte. „Dies istganz ehrenvoll", schreibt die Frau, „doch durchkreuzt all'der Aufschub unsere Pläne unangenehm, und wie ungernwir uns von dem neugebackenen Kammer - VirtuosenSeiner K. K. Majestät trennen, wir eilen zu Euch undden Kindern. Die Theater sind herrlich, von der Burgan bis herunter zum Elysium, und' Alle stehen uns durchdie Grüte der Abonnenten offen. Das Haus von Eskeleskann ich nicht genug rühmen, denn es ist wie unsereigenes; früher war ich dort Tochter, weil sie Moscheies