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des Rheins mit seinen Seitenthälern gewidmet, aber dieFrau bemerkt: „Alle Beschreibungen der herrlichenScenerie unterbleiben; wir lassen "Byron's Childe Haroldfür uns reden. Jetzt sind wir in Frankfurt, Mendelssohnin Soden; was kann schöner sein?" Es wurden Besuchehinüber und herüber gemacht und viel musicirt. „Dersoeben in Frankfurt versammelte Pianisten-Congress istnicht gering", schreibt Moscheies. „Döhler und Leopoldvon Meyer geben Concerte. Die älteren Freunde Aloys-Schmitt, Wilhelm Speyer, Rosenhain und Hiller begegnenmir musikalisch, die liebenswürdige Frau des verstorbenenFreundes Ferdinand Ries sah ich gern wieder, Frl. Grau-mann singt hübsch, Dr. Reiss brachte mir seinen begabtenjungen Sohn, Gutzkow gesellt sich gern zu uns Musikernund ist selbstverständlich eine angenehme Zugabe zuunseren Abenden. Die anderen hiesigen Musiker habeich Euch schon genannt und ich kann sagen, sie nehmenmich mit offenen Armen auf, behaupten auch, ich müsseConcert geben."... Wirklich kam es den 25. Septemberdazu, und da der Messe halber alle Locale vergriffenwaren, so' gab es keinen anderen Saal, als den eigentlichzu kleinen Mühlens'schen. Mendelssohn spielte das Hom-mage ä Händel mit Moscheies, dieser viele Solo's, dasPublicum bezeigte sich dankbar, und Alles verlief ganznach Wunsch. Lassen wir uns aber durch einen Briefder Tochter, am nächsten Tage geschrieben, hinter dieCoulissen führen. Sie erzählt; „Ich bin die einzige Schreib-fähige. Mutter muss leider eine ihrer bösen Migränenaushalten, Vater fertigt mit einem halb unterdrückten„dass dich das Mäuserle", einen Diener der Frau *** ab.Diese Dame, die sich nur für Döhler und sein Spiel zuinteressiren scheint, sagte Vater ganz von Oben herab:Wollen Sie uns Karten für Ihr Concert schicken? Er:Gern, aber wie viele? — Nun für alle ***. Er: Ich habenicht die Ehre, die Zahl der Familienglieder zu kennenund bitte daher zu bestimmen. — Nun, schicken Sie zweiDutzend. — Diese Art war schon sehr unangenehm, eben-so ihr Nichterscheinen gestern Abend, während sie in