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bei seinen Ciavierstudien eine türkische Pfeife rauchte,deren Längenmass ihm das Aufrechtsitzen als Notwen-digkeit auferlegte?"
Ein Brief sagt:
„Arn 2. Mai Abends um 10 Uhr klopfte es an unsereHausthür. Ole Bull, der norwegische Violinspieler tratein; — sein erster Besuch bei uns. In weniger als fünfMinuten hatte er schon den ganzen Vulcan seiner Leb-haftigkeit und Excentricität, seine hohe Meinung vonsich selbst hervorgesprudelt und uns durch seine Kraft-ausdrücke erstaunen gemacht. Ob da das echte Künst-lerfeuer lodert? Seine Lebensbeschreibung (im Druck er-schienen) ist so abenteuerlich, dass sie Paganini zumAlltagsmenschen macht; sollte sein Violinspiel das auchvermögen, fragten wir uns, als er fort war ? In seinemConcert erregte sein Spiel Aufsehen, sein Wesen auch.Ich möchte den Namen Spohr nicht in Verbindung mitihm nennen, auch andere nicht, die weniger Technikhaben als er, denn sie werden als tüchtige Musiker da-stehn, während der tobende Norweger überwunden in derKunst-Arena daliegt." „Ich muss hinzufügen", schreibtdie Frau, „dass Ole Bull kurz vor der Ankündigungseines Concerts in unsre a / 2 8-Uhr-Suppe fiel, als Mo-scheies von einem mühsamen Lectionentag heimgekehrtwar. Ich kann nicht sagen, dass er uns willkommen gewe-sen wäre — seine Bitte, Moscheies solle für ihn spielen,noch weniger. Moscheies suchte abzulehnen, hielt dasQuälen lange aus, ohne nachzugeben und gab doch endlichnach. Solche Angelegenheiten sind zeitraubend." „Heute",schreibt sie ein andermal, „will ich Euch einige Contrasteaufzählen, denen wir hier unterthan sind. Wir habeneine kleine Soiree, besonders für Lockharts; dazu kommtunerwartet der geschätzte Freund und College meines-Mannes, der berühmte Schnyder v. Wartensee; es kommtaber auch der polnische Jude Sanklow im Kaftan, nichtangenehm parfümirt, bringt seine Strohfiedel und kannes kaum erwarten, dass Moscheies, Lipinsky und Ser-vais des Ersteren Trio ausgespielt haben, um uns seine