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Alles befriedigt mich. Ich befinde mich wohl, wie einFisch im Wasser, obgleich das Wetter schauerlich ist.Mögest Du's besser haben. Es wird spät und ich höreDich sagen:Willst Du denn die halbe Nacht aufbleiben?"Darauf antworte ich:Nein, aber ich möchte gern einwenig mit Dir plaudern; denn ich schreibe dies in meinemcomfortabeln Schlafzimmer, vor einem prächtigen Kamin-feuer, welches auch Du loben würdest!" Aber die "Ver-nunft siegt, und Dein Ruf erklingt mir wieder, daher:gute Nacht! und guten Tag! während Du dies liesest."

Vor der Abreise endlich schreibt er:Nachmittag4 Uhr. Ich fange diesen Brief jetzt an, weil ich nachdem Concert wenig Zeit haben werde. Dies ist der letzteBrief, den Du vor meiner Nachhausekunft empfangenkannst; aber trotz aller Erkundigungen kann ich Dir nochnicht sagen, wie und mit welcher Kutsche ich reise. Ichhabe heute wieder die Lectionen gegeben und eben dasInstrument im Saale probirt.

11 Uhr Nachts. Das Concert ist für mich glänzendabgelaufen, ich wurde stürmisch applaudirt und musstezweimal phantasiren; ich habe auch einmal Schnurrenä la Paganini gemacht, die sehr wirkten. AnhaltendesRegenwetter und die Spärlichkeit der Kutscher in dieserStadt war der Grund von allerlei ernst-komischen Aven-turen nach dem Concert; doch davon mündlich. Auch denDank für Deinen köstlichen Brief von gestern bringe ichDir selbst. Wüsste ich nur, mit welcher Kutsche ich nachLondon reise! Du glaubst mir, wie gerne ich mir einRendezvous mit Dir in Islington gegeben hätte, aber beider Unsicherheit müssen wir es mit Resignation aufgeben.Schade uach, dass ich Dir morgen von Sheffield nichtmehr schreiben kann, weil der Brief erst Montag in Lon-don ausgegeben würde, aber auf den Deinigen freue ichmich, den bekomme ich dort. Wenn Du dies liesest, binich hoffentlich schön auf der Reise zu Dir begriffen. Aufbaldiges Wiedersehen!"

In London angelangt, konnte er sich nur wenigeStunden der Erholung widmen. Die Geschäfte dräng-