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1 (1872)
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1825.

Anfang Mai traf Moscheies mit seiner Gemahlin inLondon ein. Man kam ihm gleich mit Engagementsnicht nur für London selbst, sondern auch für Bath,Bristol u. s. w. entgegen, sodass es viel Unterhandlungengab; dazu kamen die Schülerinnen, alte und neue.MeineFrau wird von allen meinen Freunden aufgesucht", schreibter,und mit der herzlichsten Zuvorkommenheit aufgenom-men, ohne auf unsern Besuch zu warten; und ich scheinemit einer jungen Frau doppelt willkommen zu sein. MeineFreunde, die meine Berufsthätigkeit kennen, wetteifernmiteinander in Artigkeiten gegen sie. Das ist doch nichtdie Abgemessenheit der als steif verschrieenen Insulaner?"Seine Concertthätigkeit begann sofort; die Zeitungen woll-ten nicht aufhören, sich über Moscheies' Rückkehr nachEngland zu freuen, und ihre Lobpreisungen ergossen sichmit auf die nicht wenig darüber betretene junge Frau.

Der Monat Mai bringt Concerte der PhilharmonischenGesellschaft, der Royal Academy u. s. w. und schliesstmit einem derberüchtigt vollen" Concerte Mori's, beiwelchem auch Moscheies mitwirkt. Von diesem Mori,einem gewandten Geiger, der häufig als Vorgeiger dergrossen Provinzial-Musikfeste fungirte, auch Musikverlegerwar, hiess es, dass er stets mehr Billette verkaufe, als derSaal fassen könne, und wirklich schlug man sich an denThüren um die Sitze, was arge Zeitungsartikel hervorrief;dennoch war Mori eine englische Berühmtheit, und seineConcerte, die Alles boten, was London nur musikalisch