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liehen Concertsaal, den Argyll-rooms, der vortrefflichenVorstellung" einer kleinen französischen Truppe bei, welchedie Noblesse auf eigne Kosten, zu eignem Vergnügenunterhielt. Das mit Franconi rivalisirende Astley-Theatregab den Gilblas mit grosser Pracht und vielem Beifall,und auch dahin führten ihn seine Freunde. Sie führtenihn aber auch in den Hyde Park, um die Stunde, wo diefeine Welt London's dort promenirte. Im Tagebuche be-merkt er hierzu: „Meine Bewunderung der herrlichenPferde und Equipagen, der lässig im Wagen zurücklehnen-den Schönen und der kühnen Amazonen auf muthigenRossen konnte.mich aber nicht verhindern, der WorteByron's zu gedenken:
Those vegetable puncheons called Parks"With neither fruit nor flower to satisfyEven a bee's slight munchings.
Denn etwas Kahleres, Baum- und Strauchloseres alsdieser Hyde Park ist mir nie vorgekommen." In späterenJahren fand er Gelegenheit, sich an den mit Blumen ver-zierten und so unendlich verschönerten Parks zu weiden.
Wie von den pariser Sehenswürdigkeiten, so gibtauch von London mit seinen oft beschriebenen Schönheitenund Schattenseiten, seiner Bilderausstellung im Somerset-house und anderen Kunstschätzen das Tagebuch nur flüch-tige Kunde; ja nicht einmal bei seiner Bekanntschaft mitden berühmten Malern Gericault und Rochard verweilt er.Die Musik nimmt ihn ganz ein, und sorgfältig verzeich-net er alle grossen und kleinen Erlebnisse auf diesemGebiete.
28. Mai: „Unter der Leitung Kiesewetters im Philhar- ■monic Concert gab man Beethoven's Pastoral-Symphoniemit Würde ausgeführt; nur die donnernden Pauken vonstörendem Effekt; Arie aus Titus von Miss Goodall;Violinquartett von Mozart, gespielt von Spagnoletti, Lindley,Terzett aus Idomeneo, gesungen Mme. Salmon, Miss Goo-dall, W. Begrez; Ouvertüre Lodoiska. — 2. Theil: Sym-phonie in D von Mozart; Arie aus Judas Maccabäus, ent-zückend schön gesungen von Mme. Salmon; Septett für