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zuweilen die Begeisterung, in die ich durch seine Näheund Composition versetzt ward. Die ganze herrliche Ka-pelle mit all ihren Notabilitäten fungirte. Der PräfectGraf Chabrol und Gemahlin, die ich bei dieser Probe traf,waren überaus freundlich gegen mich und boten mir aufdie schmeichelhafteste Art ein Billet zum Festball beiGelegenheit der Taufe an. Abends wohnte ich der Ge-neralprobe der Oper bei, welche Cherubini, Paer, Berton,Boieldieu und Kreutzer für die Taufe componirt hatten.Der Schlusschor von Cherubini machte einen unauslösch-lichen Eindruck auf mich. Jeder Meister leitete seineeigenen Stücke und Cherubini wurde jubelnd applaudirt.
30. April. „Vormittags wieder bei der Probe des Inter-mede zur Taufe im Hotel de Ville unter Leitung derVerfasser Boieldieu und Berton. Die Damen Rigaud-Pallard und Boulanger, M. M. Ponchard und Huet sangen.Ein ungeheures Gewühl von Menschen und Equipagenzeigt heute schon auf interessante Weise den Beginnder grossen Festivitäten an."
1. Mai. „Heute wurde der kleine Herzog v. Bordeauxgetauft und da sich ganz Paris auf den Strassen befand,konnte auch ich wenig zu Hause bleiben. Ich sah denZug wie er sich nach der Kirche Notre Dame begab, dannwar ich in den Tuilerien, wo die Herzogin auf dem Balconden Täufling dem enthusiasmirten Publicum zeigte, Abendsin Gesellschaft von Freunden bei der Illumination, die be-sonders im Garten der Tuilerien feenartig erschien."
„Am 2. Mai geht endlich die Aufführung des Inter-mede in der Salle au St. Esprit im Hotel de Ville in glän-zender Weise vor sich."
9. Mai. „Heute spielte ich im Hotel de Ville, wo dieStadt Paris den Deputirten der Provinzen (des bonnesvilles) ein grosses Bankett gab. Cherubini, Boieldieu undBerton hatten die Direction des Ganzen. Das Intermedewurde wiederholt; auch Lafont wirkte mit."
13. Mai. „Heute ging ich mit Freunden nach derVillette, wo die Einweihung des Canals St. Denis als Fort-setzung der Feierlichkeiten stattfand. Der Hof fuhr in