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1 (1872)
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Der Wille eines geliebten Todten ist heilig, ist überpersönliche Gefühle und kleinliche Rücksichten erhaben,und so übernimmt die Herausgeberin, wenn auch zaghaft,die schwierige Arbeit als sein Vermächtniss. Anderehätten sie wohl besser gemacht, Niemand mit so vielLiebe. Soll sie ganz in Moscheies' Sinne ausgeführt wer-den, so muss die grösste Unparteilichkeit vorherrschen.Er war streng gegen sich, mild im Urtheil über Andere,und' wer ihn und sein Wirken treu schildern und erfassenwill, muss dies stets im Auge behalten.

Dies Buch will und soll nichts anderes sein, als einGedenkbuch, das den Kunstgenossen das Streben undSchaffen des Künstlers Moscheies vorführen, den Freundendas Bild des Freundes in die Seele zurückrufen soll.