Druckschrift 
Statutarrecht und Rechtsalterthümer der freien Reichsstadt Dortmund
Entstehung
Seite
226
Einzelbild herunterladen
 

------ 226 ------

eisschen mit dren morgensprachen, als mit naiuen irstliclivp sanct Johanns tho Mitsommer vnd sali vnsern Richtludengeuen jr gebor, vnd sali vnser Gilde eine kost doin mitgesode vnd gebrade sampt Botter, Kese, vnd beer, auchsali hie wanner man dat gebrat vpsettet tusschen vier vnndvier eine kanne wins setten, vnnd dat driemall vp der kost.

Thom andern mall sali hie vnse Gilde esschen vpSymper, vnnd sali vnser Gilde geuen, wie vurss. kost, beervnnd wyn, vnd den Richtluden jr gebor.

Thom derden mall sal vnse Gilde geesschet werden,Donderdags na Pinxen, vnd alles vthrichten mit kost, beirvnnd wyn, sampt den Richtluden jr gebor tho geuen wievurgemelt.

Wanner dit also geschein ist, so sali hie ein Rindtslachten können, als ein Gildebroder, vnnd wanner hie datslachtet, sollen twe vnparthieliche Gilde Bröder dar thogesatt werden, dar vor sali hie den snidt, sunder arge-list doin.

Als dit Rindt also geslachtet is. so sali hie des anderndages datseluige Rindt in die benke dregen laten, vnd idtdarseluest, ane anwysunge, van lieden tho lieden hauwen vpdie Banck, vnd wanner dit allet wie vurgemelt vullentogenvnnd geschien, so sali hie der Gilde geuen viertig adervifftich marck, off war die Gilde vp gesatt ist vnd jne mitbelaten wilt. .

Ditt allet wie itz angezeigt vnnd bouen geschreuensteit, hefft also vtgerichtet gedaen, vnnd vnse Gilde gewan-nen, als mit namen, Thonis Heiweg, Henrich Quatbecke,Johann Potgeiter.

161. aSerfoIg unb @c&Iug beg gleifc^auer = ©ilben*33uä)3.

1. Tho wetten, dat in der Ackenfartt'jBerndtBöseken,vnnd Johan Quatbecke etliche schape geslachtet, vnd darvan by kleinen partzeilen verkoft, damit sie tegen vnseGilde gedain, vnnd hebben sulichs äff dregen moten mit

') 3 c ' r / ^o imn na &) Radien git ben £eUigtt;ümern reifte.